At the Red Rock Casino Las Vegas, Nevada

am 19. Februar 2009 unter Las Vegas abgelegt

Ich habe am 28.01.2009 im Red Rock Casino in Las Vegas gespielt. Dieses Casino liegt deutlich außerhalb vom Strip in westlicher Richtung. Man kommt dort direkt an, wenn man die Charleston Road West für mehrere Meilen entlangfährt.  Dieses Casino glänzt vor Exklusivität. Ich halte mich dort gerne auf, nicht zuletzt wegen dem anhängigen Kino, in dem immer die neuesten Steifen laufen.  Das RedRock gehört zur Station Gruppe, die für ihren unheimlich großen bad beat jackpot bekannt sind.

In allen anderen Stationcasinos kann man allerdings nicht wirklich Poker um die Einsätze spielen, wie sie mir vorschweben und das Ambiente ist auch eher zweifelhaft. Somit ist das Red Rock wie geschaffen für mit. Guter Stil und gute Pokerangebote.

An besagtem Tag führen wir bereits ind er früh los, um den Tag kompett ausnutzen zu können. Gefrühstückt haben wir im Feast Buffet, das man zwar empfehlen kann, aber nicht zwingend muß. War in Ordnung und satt war ich auch danach (aber das ist in Vegas nun wirklich nicht das Problem).

Ich saß zusammen mit Marco am 2-5$ cash game Tisch. Hier ist ein deutlich besseres Niveau zu finden, als an den weiterverbreiteten 1-2$ Tischen.

Zu Beginn verliere ich ein paar kleiner Pots, die aber nicht schlachtentscheidend sind, bis es zu folgender Hand kommt:

Ich bezahle im SB einen Standartraises mit      caro und der Flop kommt
Ich spiele einen provokaten bet von 5, erhalte 2 Zahler und der Button entscheidet sich, auf 40 zu raisen. Ist ja auch vernünftig. Ich reraise daraufhin auf 105 $, die nun nur noch vom Button bezahlt werden.
Turn:
Ich spiele 155 an und bekomme ein All in über 370 um die Ohren geknallt.   upsss…………..
Jetzt muß ich erst einmal, ganz nach alter Dan Harrington Manie Luft holen und kurz überlegen.
1. Gedanke: Was schlägt mich hier
Antwort:
a) Ein set natürlich, aber das ist dann halt so
b) A10…….aber warum hat er mich dann auf dem Flop nicht all in geschoben…….macht also auch keinen Sinn
c) AK………das wäre sick, da ich dann nur noch auf 2 outs drawen würde……….aber auch unwahrscheinlich, da der Button nicht der Initial raiser war, aber im Vorfeld bereits öfter wild gespielt hat und ich ihm mit AK auf jeden Fall Preflop ein kräftiges Raise gegeben hätte……macht also auch nicht wirklich Sinn
d) alle anderen Ass Kombinationen und den Flush draw schlage ich noch.
Der Pot ist darüberhinaus auch schon groß genug, sodass ich mein Geld investieren kann. Ich calle, auf dem River fällt die und mein Gegner muckt.
Früher hätte ich so eine Entscheidung deutlich schneller gefällt und bin wahrscheinlich auch öfter falsch gelegen. Heute sehe ich die Dinge etwas differenzierter. Ich habe bereits in die Hand investiert und nun habe ich eine Entscheidung zu treffen, die kein No-Brainer ist (mit der Nutz kann jeder callen), also darf ich mir auch Zeit nehmen, um die Setzfolge mit dem Image des Gegners in Einklang zu bringen. Erst dann handle ich (zumindest meist). Dieses Vorgehen kann ich nur jedem Spieler emfpehlen, der sich in einer Situation befindet, die nicht sofort als eindeutig zu identifizieren ist.
In der nächsten Hand spiele ich gegen einen Gegner, der draws überproportional bezahlt. In diesen Situationen hat der aufmerksame Spieler einen Vorteil. Innerhalb von mehreren Stunden bekommt man diverse Showdowns der Mitspieler zu sehen und man kann daraufhin einige Setzmuster ableiten und einordnen.
Bei diesem Spieler war es recht einfach. Passivität, solange er drawt, auch wenn er dafür überproportional zahlen muß und Agressivität, wenn er trifft. Einfaches Muster, einfacher Spieler.
Es kam wie folgt:
Ich halte und der Flop mit meinem Mitspieler kommt
. Prflop wurde geraist und ich sitze im BB. 4 Spieler sehen den Flop, der Pot ist 60 groß.
Ich entschließe mich zu checken, um zu sehen, wo der König sitzt. Der Spieler nach mir setzt 45 und Mr. Überprop. bezahlt. Ich will an dieser Stelle einen großen Pot spielen und raise auf 115.
Ich emfpinde diesen Spielzug als sehr verdächtig. Gute Spieler folden bei diesem Spielzug bestimmt auch AK, nicht aber an diesesm Tisch, deshalb entschloss ich mich, schon in früher Phase einen großen Pot aufzubauen.
Der Initialflopbetor foldet nach kurzem überlegen, aber Herr Ichzahljedendraw bezahlt.
Turn:
Traumkarte für mich, ich bin full, nun hoffe ich, daß mein Gegner auf  dem River seinen Flush trifft. Diese Hoffnung hält mich aber nicht davon ab, auf dem Turn eine Valuebet zu bringen, da ich mir sicher bin, ausbezahlt zu werden.
Ich setzte 145$ und werde bezahlt.
River: und innerlich jubiliere ich!!!!!!!!!!!!!!!!  Sein Setzmuster passt genau auf einen Flush und ich hoffe inständig, daß er nicht nur einen König hält.
Meine Aktion dauert etwas, da ich überlegt. Spiele ich jetzt an, zahlt er mich mit einem König aus, callt aber nur. Checke ich aber, wird er seinen Flush anspielen und ich kann Check-Raisen. Mit einem König wird er aber wahrscheinlich nur behind checken.
Jetzt frage ich mich, wie viel ich setzen könnte, damit er mich mit einem König ausbezahlt…….ich komme zu keinem Ergebnis. Ich weiß es einfach nicht. Diese Unwissenheit macht mich nervös und mein Gegner scheint das zu bemerken, mißdeutet meine Nervosität aber vollkommen.
Ich komme zu dem Schluß, daß ich alles von ihm bekomme, wenn er einen Flush hat und er unter Umständen an dieser Stelle auch mit einem König hoch betten wird, um mich aus dem Pot zu drängen.
Also checke ich………………..
und er setzt……………………..
ich raise alles…………………..
und er bezahlt und zeigt:
Bingo!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich habe mir über meinen Check am River dann noch einige Gedanken gemacht und mich gefragt, ob es egal gewesen wäre, wie ich diese Hand am River gespielt habe.
Ein bet von mir, ein raise von Ihm und einen push von mir hätte ebenfalls auf die Stärke meiner Hand bei einem gepairten Board hingedeutet, aber ich glaube nicht, daß dieser LAG selbst bei dieser Betsequenz gefoldet hätte.
Egal,,,,,the money is mine……….
Hier kam es auch das erste mal in meiner Pokerkarriere vor, daß ich an deiner Hand verdient habe, in die ich nicht involviert war.
Jeder, der an diesem Tag Quads 8 machte, erhielt 1.500$ und jeder am Tisch befindliche Spieler bekam 100$ vom Casino ausbezahlt. Kriterium war allerdings, das mit beiden Holecards gespielt wurde.
Ein junger sympathischer Asiate machte diese Hand an unserem Tisch und bescherte und damit einen kleinen Teil aus dem großen Jackpot. Ich fand es als überaus anständig, daß der Junge dem Dealer einen 100$ Chip zukommen ließ.
Es lebe das Red Rock Casino
So long
The little sheep

Karten zeigen, oder nicht?

am 14. Februar 2009 unter Las Vegas abgelegt

Es geschah vor gar nicht all zu Langer Zeit, in einem fernen-fernen Land in Las Vegas. In einem Hotel, daß den Namen einer italienischen Stadt trägt, die durch Wasserstraßen gekennzeichnet ist.

Dieses Hotel hat den Ruf, aus aller Herren Länder gute Pokerspieler anzuzuziehen. Auch ist es das Stammcasino vieler Las Vegas Pros und man läuft im Grunde immer einem über den Weg, wenn man sich dort aufhält.

Dies war mein Ziel, um mich bei einem zünftigen 2-5$ cash Game niederzulassen. Der Tisch war recht schnell sondiert und ich wußte, wo die guten und starken Gegner saßen. Dies zu erkennen ist wichtig, noch wichtiger ist aber, die mutigen und weniger begabten Spieler zu erkennen und gegen diese eine Spielstrategie zu entwickeln. Diese Partie verließ ich mit einem stolzen Plus, war aber trotzdem verärgert. Und dies war passiert……………

Links neben mir saß ein weak tighter Spieler, der dazu im Stande war, Top Pair Top Kicker zu folden, wenn die Action zu groß wurde. Dieser war mein Gegenspieler Nr.1, da hier immer gute Pötte auf dem Turn zu generieren waren.

Der linke Spieler neben ihm zeichnete sich durch andere Attribute aus. Diesem Herren war es sehr wichtig, maskulin zu gelten und ich beobachtete ihn, daß er seinen Live Straddle (LS) jedesmal gegen eine Limperschaft raiste. Mein Image war wie immer tight, doch wenn ich spielte, spielte ich agressiv.

So geschah es, daß unser LAG einen LS setzte und bis zu mir im SB gefoldet wurde. Ich hielt 10-10 und limpte mit zwei Gewissheiten in den Pot ein

1. mein BB würde niemals raisen, außer er hielt ein Monster

2. der LS wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% in dieser Situation gegen die Blinds raisen, egal mit was für einer Hand.

Und so geschah es auch, der Kollege neben mir callte auf 10 und Herr LS erhöhte auf 45. Ich feuerte daraufhin freudig 155 in den Pot, worauf der BB foldete. Ohne Überraschung callte der LS meinen Raise und wir sahen den Flop AQ3. Normalerweise kein idealer Flop, aber ich wußte,daß ich diesen herrn an dieser Stelle aus dem Pot drängen konnte, da ich mit AK vor dem Flop ein ReRaise bekommen hätte, konnte mich in diesem Augenblick nur AQ meinen schnell geschmiedetem Plan widerstehen.

Ich wollte den Flop als check-raise spielen und klopfte deshalb in spannender Erwartung auf den grünen Filz, nur um ein weiteres Klopfen zu vernehmen. Mein Gegner erwiderte: I don´t you your pocket Aces off. Interessante Information.

Der Turn brachte ein blank und nun spielte ich 185$ an, worauf mein Gegner foldete und behauptete eine Ass gehabt zu haben. Ich merkte, daß ihm die Situation nicht sonderlich gut geschmeckt hat und weitete deshalb meinen Plan, gegen diesen Spieler große Pots zu spielen aus.

Ich zeigte meine 10-10 mit dem Kommentar………….you talk too much, don´t mess with me.

Ohhhh, ich merkte, wie es dem Herrn nun die Tiltröte ins Gesicht trieb und entschloss, gegen diesen Gegner meine Range preflop zu erweiteren. Ich hatte einen neuen Feind am Tisch und in den nächsten Händen wurde sein Spiel noch wüster und unkontrollierter als vorher. Ich beobachtete dies mit Freude und behielt seinen Stack ganz besonders im Auge. Er hatte noch 850$ behind.

Doch dann kam es zu einer Situation, die mir nicht gefallen hat.

Der Spieler neben mir, den ich anfangs als weak tight identifiziert hatte war in einem Pre-Flop geraisten Pot mit dem getilteten Spieler. Der Flop las sich

Q 4 Q

und beide checkten.

Der Turn brachte eine auf den ersten Blick unbedeutende 5 auf den Tisch.

Nun spielte der weak tighte Spieler an………so ca. 60 in einen Pot von 80.  In diesem Spot sehr verdächtig, da Top Pair Top Kicker ja einen Drilling gemacht hätten.

Auf jeden Fall Raiste der Gegenspieler auf 195 und erhielt postwendend einen Re-Raise auf 410.    Klingeling………Klingeling………was is den hier los……….

Ohne zu zögern und mit hochrotem Kopf schob der getiltete Spieler nun seinen gesamten Stack in die Mitte. Er wollte dem Tisch zeigen, daß er sich nicht mehr aus einem Pot verdrängen ließ und zeigte stolz nach dem Call des weak tighten Spielers QJ für einen gefloppten Drilling.

An dieser Stelle startet die Analyse.

Der weak tighte Spieler hätte niemals mit einem schwachen, oder einem guten Blatt einen Re-Raise gespielt. Auch war die Range, mit der der weak tighte Herr einen Preflop Raise callte auf max. Q10 auszudehnen. In dieser Situation konnte Herr Tilt auch genau eine Kartenkombination aus der Range des weak tighten Spielers schlagen……nämlich besagte Q10.

Ein Bluff war an dieser Stelle nach der Action ausgeschlossen und ich hätte mich spätestens nach dem Re-Raise gefragt, ob ich mit QJ gegen diesen Spieler noch vorne bin. Eher nicht……………..und so brachte der Spieler, den ich vorher genau mit dieser Absicht auf tilt gesetzt hatte, gegen die 5-5 des Gegners 850$ unter und verließ daraufhin ausgebrannt den Tisch.

Ich ärgere mich deshalb, da der weak tighte Spieler bestimmt nicht meine Absichten erkannt hat und hier zufällig in eine große Hand verstrickt war, die ich eigentlich spielen wollte. Zu allem Überdruß verließ der Gewinner dieser Hand nach dem Spiel ebenfalls den Tisch, da er bemerkte, daß es wohl an diesem Tag nicht besser hätte laufen können.

Da hatte er recht, aber ein paar Chips hätte er in seiner Euphorie dann doch noch verspielen können.

Resüme: Es ist manchmal mehr als sinnvoll, seine Karten zu zeigen, wenn man damit ein ganz bestimmtes Ziel, oder eine eindeutige Strategie verfolgt. Man sollte dann aber darauf achten, das diese Strategie zum eigenen Vorteil ausfällt.

So long……

TheLittleSheep

Was geht beim PokerProStartUp.net Team

am 05. Dezember 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Ja was ist den los bei uns………….ja was treiben wir den nun wieder…….

ja da gibt es schon ein paar Termine und Events, auf denen wir teilweise präsent sein werden.

So wird Konstantin Bücherl im EPT Event in der wunderbaren Stadt Prag an den Start gehen. In seiner Ringecke wird Stephan Kalhamer den Coach und strategischen Berater geben. Nicht das Konstantin dies als angehender EliteSuperNova Spieler zwingend nötig hätte, aber da bekanntlich vier Augen mehr als Zwei sehen und Gegnermanöver und -einschätzungen von Außerhalb objektiv manchmal anders wahrgenommen werden, glaube ich ganz fest daran, das Konstantin mit Stephan einen nicht zu vernachlässigenden Egde an seiner Seite haben wird.

Genauso wie bei Jan Schwarz, der bei der WSOP Europe auf die Dienste und Fähigkeiten von Stephan Kalhamer zählen konnte, wird bei der EPT Prag Konstantin der Profiteur sein.

 

Aber damit nicht genug, denn der Januar 2009 wird heiß und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Anfang Jannuar wird Konstantin wieder mit Stephan, aber auch in Begleitung von Sven Lucha aus unserem PokerProStartUp.net Team bei der PCA auf den Bahamas starten und dort hoffentlich für Fuore sorgen. So wie letztes Jahr der sehr starke Spieler Christian Taepper bis tief in dieses Event vordringen konnte, hoffen wir diesesmal, daß das letztjährige Ergebnis von Christian noch überflügelt werden kann.

Ich wäre eigentlich wirklich ein kleines bißchen neidig auf den Terminkalender von Konstantin Bücherl, würde ich selber nicht mit einem guten Freund, Marco Jansen, Ende Januar nach Los Angeles fliegen, um dort die L.A. Classics im Commerce Casiono zu spielen

 

Dabei ist geplant, drei Tournaments zu spielen:

NO LIMIT HOLD’EM Ein DEEPSTACK  am 1. Feb.
LIMIT HOLD’EM     Ein lustiges Limitturnier am 2. Feb.
NO LIMIT HOLD’EM – 6 HANDED zum Abschluß was appetitlich agressives als krönender Abschluß.

Ich freue mich schon sehr, Euch über diese spannenden Events berichten zu können.

 

So long

TheLittleSheep

Overcards X-Mas Event am 16.12.08

am 05. Dezember 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Wie mein Teammate Jan ja schon festgestellt hat, wird es am 16.Dez ein wunderbares Event mit erschwinglichem Buy In und einem schon fast exotisch anmutenden Overlay geben. Siehe:  http://www.overcards.de/2008/12/03/overcards-xmas-open-am-16122008/ 

Damit die Sache richtig Spaß macht, verspreche ich, daß jedes Teammitglied von PokeProStartUp die Sache extrem ernst nehmen wird und den eigenen Skalp so teuer wie möglich verkaufen wird. Sind zur amerikanischen Gründerzeit die Cowboys den Indianer noch mit Flinten und Schiessgewehren zu Leibe gerückt, müssen diese heute im Hole aufpassen, nicht in Rockets zu laufen, die es zugegebenermaßen damals noch nicht gegeben hat. Aber spätestens seit Mr. Armstrong weiss man, wozu der Mensch auch in diesen Hemisphären fähig ist. Also, laßt Euch von der Gravitation dieses wunderbaren Events anziehen und überrascht uns mit guten Moves, tollen Setzrunden und hervorragenden Reads. In Zeiten der Finanzkriese ist jeder Dollar doppelt so viel wert (haha) und die Suche nach einer anständigen Rendite auf dem Börsenparket ist im Erwartungswert in den einstelligen Bereich gesunken. Doch hier könnt Ihr durch ein paar Bustos und eine Platzierung in den vorderen Rängen eine Rendite erzielen, die den Börsenmaklern dieser Welt die Tränen in die Augen treiben wird. Jeder von uns wird natürlich versuchen, sein Bounty nicht abzugeben, aber gewinnen kann letztendlich nur einer und somit kommen die anderen Skalps unter den Hammer. Wer also Lust, Laune und Zeit hat, sei zur Jagd willkommen, sollte aber dabei nie außer acht lassen,  dass Füchse auch Fische fressen, wenn sie diesen habhaft werden.

Also, liebe Fische, Fischer, Angler und Wahlfischbändiger horcht zum Schluß noch einmal auf, denn jeder der sich hier mit einem Kommentar verewigt erhält eine weitere Option.  Schreibt mir ein Kommentar unter einem Pseudonym oder Eurem Usernamen. Derjenige, der es schafft, mich, das kleine Schaaf, in diesem Bounty Turnier vom Tisch zu nehmen und mir im Nachgang sein Pseudonym zuruft unter dem er hier ein Kommentar verewigt hat, erhält von mir einen Zusatzpreis in Form eines Pokerbuches nach seiner Wahl bei:

http://www.gamblerstore.de/index.php/cat/c171_Pokerbuecher-in-Deutsch.html  (bis zu einem Gegenwert von 30 Euro)

Der www.Muppinger.de  hats mit seinem Eintrag vorgemacht, jetzt zieht nur alle nach.

Nicht das derjenige Erlauchte es nötig hätte, weitere Materie über das  komplexe Thema Poker aufzunehmen, hat er es doch geschafft, das kleine Schaaf  zu elimienieren, aber lesen bildet und hält den Geist gar rege und wachsam.

Bei der Kommentarfunktion habt Ihr die Option, Eure E-Mail Adresse anzugeben. Diese wird nicht veröffentlicht, erlaubt es mir aber, im Nachgang zu dem Turnier den Sieger zu kontaktieren.

In diesem Sinne. Freu mich auf Euch

TheLittleSheep   – spielt bei bwin unter "barkley11067"

Beat them all in Seefeld

am 25. November 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Natürlich starten wir da, dass kostet “nur” 100 Euro. Wo gibt es denn noch einen Platz…..
in Salzburg………………………………..nein……….Ausverkauft
in Innsbruck………………………………nein…………da ist auch der Fluss zu nah dran
in Bad Honigsdorf vor der Höhe………..die haben kein Casino
in Seefeld………………………………..jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa………aber nur noch Sonntag!!!!

ok, gedacht, getan. Leider sah es mit der Ausführung nicht sonderlich gut aus. Die Onlinereservierugnssysteme hatten schon geschlossen und der freundliche Casino Mitarbeiter empfahl mir, einfach vorbeizuschauen und zu hoffen, dass bis dato noch nicht alle Plätze belegt seine.
Dieser Tage hasse ich das Prinzip Hoffnung über allem.
Börse……………………………..Hoffnung……………lachhaft
gute Harten halten……………..Hoffnung……………nie im Leben. Was erwartet auch jemand, der auf einem Board mit mit gegen konsequenterweise verliert, da auch dem Turn die verbleibende auftaucht und das eigene Full mit Ass hoch gebustet wird.

Aber zurück zum Thema.
Unsere Freunde von 89suited.de waren so freundlich, Silke und mich in einem 6 Sitzer mitzunehmen. Die abenteuerliche Fahrt begann am Sonntag um 12.30 Uhr und wir erreichten das friedliche und verschneite Seefeld gegen 14.45 Uhr. Marc, unser Langhaarfahrer hat es tatächlich geschafft, aus dieser alten Kiste auf der Autobahn die Tachonadel über 180 zu treten. RESPEKT!!!!!
Im Casino angekommen, erlebten wir die erste freudige Überraschung. Wir bekamen tatsächlich noch Karten und durften neben den bekannten Antonio Turissi, Karl Gal, TheLettlFish, Michi Hierl vom PokerfirmaTeam und vielen namenlosen Suppenschüsseltonis an den Start gehen.

Ich erwischte einen Tisch, an dem 2 recht tighte ältere Herrschaften zu meiner Rechten saßen und ein Agro 3 Plätze links von mir residierte. Eigentlich ziemlich gut.
Ich bemerkte sehr schnell, daß zu Anfang nur die Karten gespielt wurden und auf dem Flop, gerade bei den beiden Herrschaften neben mir ohne Treffer eine Kontibet nicht gecallt wurde.
Dies macht ich mir zu nutze, als ich bemerkte, daß die Herren nach einem Limp einen 2,5 fachen BB noch callten, aber bei einem 4 fach Raise die Karten loslassen konnten.
Ich begann also in jeder Runde aus später Position auf das 2,5 fache zu raisen, wenn die Herren neben mir gelimpt hatten. Ich wurde jedesmal gecallt.
Die Ausbeute war folgende:
3 mal wurde ich auf dem Flop angecheckt und mein Kontibet wurde nicht mehr bezahlt.
1 mal bettet einer der beiden auf einen 10 hoch fop mit 3/4 Potsize, sah aber nicht sonderlich confident aus und ich entschloss mich zu einem call. Der Turn brachte einen König und ich wurde erwartungsgemäß angecheckt. Nun spielte ich den 3/4 Pot an und erhielt nach kurzem zögen meine Kontrahenten den erwarteten Fold. Wie Gus Hansen bereits in seinem hervorragenden Buch kommentierte “Kein König-kein Call”. Ich mußte innerlich schmunzeln.
In all diesen Situtionen war ich blank auf der Hand und spielte nur die Position mit einem Positionraise gegen tighte Gegner.
Gegen weak-tighte Gegner ist dieses Vorgehen um einiges effektiver und risikoärmer, da vor der Flop nicht sonderlich viel riskiert werden muß und die Informationen auf dem Flop durch einen Check to the preflopraiser fließen. Von Weak-Tighten Spielern ist nur dann ein Check-Raise zu erwarten, wenn diese bereits auf dem Flop die Stonecold-Nutz getroffen haben. Aber wie oft kommt das schon vor.
Meine erste Schlüsselhand möchte ich auch gerne schildern, bei der ich mich entschloss, Risiko zu spielen.
Ich hielt und das Board brachte und ich traf top set. Ein Agro spielte Potsize an und ich reraiste mit meinem TopSet und comittete mich in den Pot. Ich glaubte nicht, daß der Agro mit einem fertigen Flus so aufs Gas steigen würde und fühlte mich bei meinem Raise recht wohl, bis ich einen instareRaise bekam. Ich brauchte nicht wirlich lange überlegen. Der Spieler hatte den Skill auf einem kleinen Board einen Flushdrah mit der Ass auch gegen einen ReStealVersuch (der in diesem Augenblick aber keiner war) durchzuziehen. Ich entschied mich zu einem Call und mußte mir von meinem Gegner zeigen lassen. Dooooooofffff, aber vielleicht paart sich das Board ja noch auf Turn oder River…………………natürlich nicht und die (7d) wollte sich schon zweimal nicht zeigen.
Da saß ich nun und weinte mit verbliebenen 2.000 Chips und mußte mir überlegen, wie es denn nun weitergehen sollte.
Ich fand einen Sopt aus dem SB heraus, als 5 meiner Kontakten limpten und ich mit AKo meinen gesamten Stack in die Mitte schob. Ich konnte alle vertreiben, bis auf einen, der sich mit 55 noch gutglaubte. Leider hatte er reicht und mir blieben nach dieser Aktion noch 600 Chips übrig, wobei die Blinds bei 150 – 300 lagen.
Nun wurde ich zum Agro und pushte jeden König und……….stellt Euch vor…..ich gewann und hatte plötzlich wieder 1.200 Chips in meiner Hand.
Dann fand ich KJo aus late Position und pushte wieder. Diesmal pushte der BigBlind over the top, die wohlt Tighteste Hose jenseits von Eden und ich wußte, das ich in Schwierigkeiten war. Meine kurze Hoffnung auf ein Paar 10er verflüchtigten sich augenblicklich, als dieser nervöse Uhu mit die Cowboys entgegenhiet, aufsprang und nervös zu wippen anfing.
Hallo! Junge!!! Ich war mit Abstand der smallStack, es geht nicht um Dein Tournamentlive, sonder um meines.
Die Hände meines Gegners verkrampften sich an der Kante des Tisches, als auf dem Flop eine Jack auftauchte und ich dachte still vor mich in………..”wahrscheinlich hat er jetzt Angst, das noch ein König hochkommt und ich TwoPair machen könnte”.
Na ja, dies war, wie zu erwarten meine letzte Turnierhand und ich konnte mich in aller Ruhe der Inspektion des Casinos Seefeld widmen. Spannende Aufgabe.

Ich möchte gerne noch ein paar Intentionen des Finaltables wiedergeben.
Michael Hirl vom Pokerfirma.de Team hatte es durch gutes Spiel an den Final Table geschafft, sag sich aber in Gefahr, short zu laufen.
Er sprach mich in der Pause an, wie der sich verhalten sollte und ich führte auf, das er sich entscheiden müsse, ob er als SmallMiniwinzklinzmikroStack nach Linz reisen möchte, oder lieber einen shot auf den Chiplead nimmt, der ihn aber auch aus dem Turnier katapulieren kann.
Michi entschied sich für Varante 2, was ich sehr begrüßte. Wir feilten eine expansivere Strategie aus, in der es in erste Linie darum ging, Limper mit einem saftigen Re-Raise zu bestrafen und im Falle eines Calls immer noch LiveCards zu haben. Damit schieden sämtliche kleinen Asse aus, aber die Könige mit Kicker X ließen sich so spielen, da davon ausgegangen werden kann, dass AK preflop geraist und somit angezeigt wird.
Es dauerte nicht lange und Michi fand aus EP Pocket4 und spielte einen MinRaise. Ich emfpand diesen Move als extrem stark, da niemand am Tisch den Skill hatte, einen MinRaiser aus EP mit einem spekulativen Re-Raise zu bestrafen. Gegen Hr. Ruthenberg oder Hr. Strassmann wirkt dieser Move wohl eher nicht, aber an dieser Tischbesetzung sah der Move extrem stark aus.
Lediglich der BB (Mr. Luckbox) callte und wir sahen den Flop .
Michi wurde angecheckt und spielte knapp über den Halben Pot an. Der call nach einigem Überlegen des SB überraschte mich.

Was für eine Hand kann in dieser Phase einen Check call spielen………..ein König, mit einem dezenten Kicker. Ich gab dem BB an dieser Stelle K10 und hoffte inständig, dass Michi am Turn seine Agression fortsetzt.
Der Turn bracht die . Eine ideale Karte für eine Fortführung der agressiven Spielweise. Sollte der BB jetzt nicht zufällig einen Flush gemacht haben, sollte er sich verabschieden müssen. An dieser Stelle war wichtig zu bemerken, dass der schon auf dem Board lag und der BB somit nicht mit seinem Königstreffer auf einem Herzdraw sitzen konnte.
Der BB checkte dern Turn und Michi schob ohne zu zögern seinen restlichen Stack in die Mitte.
Ich jubilierte innerlich und freute mich schon über den gewonnenen Pot als ich bemerkte, dass der BB zu schnaufen begann.
Der wird doch nicht…………………….
Der wird doch nicht …………………..zu der Kategorie Spieler gehören, die eigentlich nicht callen wollen, es aber dann doch tun…………………………………
………………………………………er gehörte………..und callte mit …………….
Sick call und Michi war raus.
Der Kerl konnte an dieser Stelle nur noch einen Bluff schlagen und spielte dabei gegen jeglichen Herz Flush und eine getroffene Ass. OMG. Selbst QQ hätten auf dem Turn nach der Conibet dass Ass und den König respektieren müssen und hätten sich zu einem Check entschieden.
Ich glaube mal, der BB hat sich gar keine Gedanken darüber gemacht, welche Kartenkombinationen er noch schlagen kann, dazu hat sein Skill bei weitem nicht ausgereicht.
Ich weite somit den Spruch von Gus etwas aus:
“Kein König-kein Call”
“Einen König-alles rein, egal, was da sonst noch liegt”

Hier noch ein paar Impressionen aus der Galerie der Pokerfirma
http://www.pokerfirma.de/test-gallery?album=15&gallery=39

Bild 1: Werner Oberbauer: 2 maliger WSOP Main Event Teilnehmer, der 2009 definitiv ins Geld kommen wird:

Bild 2: Meine Wenigkeit und Karl Gal

Bild 5: The SCHMUS in action

Bild 9: Michi Hierl am Final Table

Bild 12:am Final Table featuring: Antoni “ich schimpf mir die Karten her, wie ich es brauche” Turissi und Sonny “hey man, ich hab einen Lauf, so what” Lee. Zwei supercoole Typen, mit denen das Spiel immer wieder Spaß macht.

TheLittleSheep

Beat the Full Tilt Pro´s im PokerClub Salzburg 26.10.2008

am 27. Oktober 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Gestern fanden sich in einer illusteren Runde im Pokerclub in Salzburg bei Thomas Pratter die Full Tilt Pros Stefan Rapp, Erich Kollmann und Sigi Stockinger ein, um einem 120 Euro Texas Holdem NL als Bountyopfer beizuwohnen.

Als erster fiehl der Rekke Rapp, als er nach seinem initierten Check Raise auf einem Jack High Flop auf dem Turn von seinem Schlachtengegner all in gesetzt wurde. Leider verfehlt Stefan seinen Draw und das Bounty über 120 Euro ging an eine andere Adresse, als die Meine.

Erich Kollmann schied auf einem Board von aus, als er nach einem Flop Bet all In schob und sein gleich 2 Calls erhielt. Ein Gegner hielt und der andere gleich . Alles rufen nach einem König brachte keinen weiteren zum Vorschein und Erich verabschiedete sich aus dem Turnier.

Ich selber gesellte mich ebenfalls bald zu dem Kreis der ausgeschiedenen, als ich nach einem Preflop Limp bei Blinds von 500 – 1.000 Ante 100. mit aus MP einen Bet eines sehr agressiven Spielers erhiet. Der Flop lag . Ich callte den Bet von 4.000, da ich erst auf dem Turn die Action forcieren wollte, da mir klar war, das ich diesen agressiven Spieler mit einem möglichen Draw nicht zum folden bringen kann. Zu meiner Überraschung checkcallte der SB.

Auf dem Turn erschien eine und plötzlich schob der SB mit 19K all In. Im Pot befanden sich zu diesem Zeitpunkt:

4.000 Chips Preflop Action

1.000 Chips Ante

12.000 Chips Flop Bets

17.000 Chips in Summe

Der agressive Spieler warf seine Karten mit dem Kommentar weg, das er dies JETZT nicht mehr bezahlen könne! Diese Information war unheimlich wichtig für mich, da er mir hier signalisiert hat, dass er auf einem Draw gesessen ist.

Nun mußte ich mit dem All In stellen. Dieser Spieler spielte bis dato eher verhalten und unaufälligt. Ich traute ihm aber zu, dass er wußte, dass er aufgrund seines Images einen Pott mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Semi-Bluff stehlen könnte.  Ich stand auf und betrachtete mir den Flop, betrachtete dann den Gegenspieler, sprach aber kein Worte. Final annoucierte ich ihm, dass er auf einem Draw saß und ich eine Call erwäge.

Jetzt wollte ich wissen, wie weit ich vorne war. Ich selber besaß die und nahm ihm somit ein out. Mein agressiver TurnFolder muß auch auf einem Draw gesessen haben, womit ich weitere 2 outs abziehen kann.

Summiere ich die Möglichkeit auf einen Straight und Flushdraw, bzw. Flush Draw mit Overcards zu meinem Treffer, so ergibt sich die Konstellation, daß ich mindesten 75:25 vorne bin.

Somit callte ich und lag richtig. Mein Gegner zeigte mir auf einen Flush und Straightdraw.

Ich mußte also jede 2, jede 7 und jedes Herz vermeiden. Somit spielte ich also gegen 8 outs, da ich ein Herz hatte und der Turnfolder ebenfalls 2 Herzkarten auf der Hand hielt.

Ein guter Read von mir, der mit einer auf dem River bitter bestraft wurde.

Ich schied gegen eine geriverte Straße aus.

Auf ein nächstes Mal. Mähhhhhhhhhhhhhhh

TheLittleSheep