Pokertour.at und Teamevent 1.Station in Wien

am 09. März 2009 unter PokerProStartUp abgelegt

Es ist dann doch geraume Zeit her, daß sich ein paar PokerProStartUp.net Mitglieder zu einer Gemeinsamen Veranstaltung zusammenfinden konnten. Durch die konsequente Abdeckung unserer EliteSupernova Konstan-Time sehen wir diesen lediglich noch auf den EPT und den WSOP Events.

Deshalb hab es mich umso mehr gefreut, daß wie dieses Wochenende mit einer spielstarken Manschaft in Wien an den Start gehen konnten.

Es stand zum einen das Teamevent an, daß von Jan Schwarz, Thomas Schaaf, Christian Seidl, Andreas und Robert, sowie dem www.muppinger.de (Stargast) abgedeckt wurde.

Die Vorqualifikaiton verlief etwas holprig aber final konnten wir uns nach allen gespielten Vorqualifikationen auf dem 4. Platz im Chipcount wiederfinden.

Am Finaltag durfte ich als erster mit 10.200 Chips an den Start gehen und konnnte ohne großes Risiko unserern Stack auf 14.400 innerhalb der ersten 3 Blindlevel erhöhen, den ich dann auch an Andi übergeben konnte. Was weiter passierte, entzog sich dann meiner Kenntnis. Der Teamevent startete am Sonntag um 14.00 Uhr, doch hatte ich an selbigem Tage auch noch das Einzelevent der Pokertour.at (day2) zu spielen. So mußte ich um 17.00 Uhr püntlich antreten.

Der Tag 1 des Einzelevents verlief recht ereignisreich, sollte aber von Tag 2 noch getoppt werden.

An Tag 1 passierte folgendes:

Ein BigStack machte einen Standardraise preflop und ein loose agressiver Spieler nach ihm callte. Die Aktion wurde zu mir auf dem Button gefoldet und ich fand und überlegte kurz, was zu tun sei. Der BigStack raiste jede 2 Hand und einen Limp hatte ich von diesem Spieler selten bis gar nicht gesehen. Der LAG hinter ihm hatte dies bestimmt auch schon bemerkt und Signalisierte mit seinem Call, dass er auf jeden Fall noch den Flop sehen wollte, von ihm ging also keine Gefahr aus. Ich setzte den BigStack ebenfalls auf eine Hand, die er nach einem Push aufgeben konnte………………………..

und so pushte ich……….die Blinds lagen bei 200/400 und der Big Stack raiste auf 1.200. Somit lagen für mich bereits 3 K im Pot, der meinen push mit 13.325 legitimiert.

Plötlich find der smallBlind neben mir an zu überlegen und ich dachte mir innerlich…………das gibt es doch nicht…………..hab ich da wohl ein schlechtes Timing gefunden. Ich hoffte inständig, daß der SB in der Lage war, in diesem Spot 10 10 oder auch noch j j weglegen zu können. Doch leider täsuchte ich mich, deer SB ging nach einigem zögern und gejammer all In und hatte mich gecovert. Meine Resignation weitete sich noch aus, als der BigStack auch InstaAllInshovte. Ich war definitiv geschlagen und drawte auf 2 outs.

Der SB zeigte und der BigStack tabelte ………..ouch………..

Eine lustige direkt als doorcard ließ die für mich sehr unvorteilhafte Situation für mich in einem anderen Licht erscheinen und plötzlich drawten die Asse auf 1 out bei 2 verbleibenden Karten. Nach dieser Hand, die ich mehr als glücklich, gewann hatte ich wieder Manövriermasse und konnte später zwei weitere Schlüsselpots mit 2 2 und einem weiteren gefloppten Set gegen Dustin Müller (von ihm wird später noch zu Berichten sein) und mit KK gegen 10 10 eines mir unbekannten Gegners gewinnen.

Den zweiten Tag startete ich mit 66.100 chips als 8.ter im Chipcount.

An diesem Tag möchte ich gerne Robert Herzog löblich erwähnen, obwohl mich dieser zweimal nicht wirklich gut aussehen ließ, aber was er spieltechnisch geleistet hat, verdient Erwähnung.

1. Robert limpt bei Blinds von 1.000 – 2.000 vom Button, alle anderen haben bereits gefoldet. Ich limpe mit und der BB checkt.

Der Flop kommt und alle checken

Turn: und alle Farben liegen auf dem Deck.

Ich entscheide mich nun, für 5.200 anzuspielen und rechne mit dem sofortigen Gewinn des Pots. Der BB foldet erwartungsgemäß, aber Robert überlegt plötzlich…………………………Was soll das, der hat doch nix, oder doch……………………….ich werde geMINRAIST, was ich gar nicht leiden kann und Robert hat nach dieser Aktion noch 4.300 Chips behind.  Verdammt, der hat doch nichts, aber ich auch nicht…………oder hat er doch etwas……………….Ein Ass ist aufgrund der preflop und Flopakton unglaubwürdig, eine 6 genauso unwahrscheinlich…………………doch egal wie ich es drehe und wende, mein QJs sieht auf einmal sehr mikrig aus und ich gebe den schönen Pot auf.

Robert zeigt nach meinem Fold Q9s………………nice play Robert, ganz großes Kino, auch wenn es auf meine Kosten ging.

Während der weiteren Stunden meines Spiels schaffte ich es, meinen Stack immer konstant zu halten, fand aber keinen Spot, durch den ich meinen Stack eklatant aufbauen konnte. Als wir die Bubble erreichten, spielte ich wieder einen Pot gegen Robert und entschloss mich auch hier, den Pot auf dem Turn aufzugeben, da ich "Hühnchen" nicht bubblen wollte und Roberts chipimplizierte Frag ob ich um alles spielen möchte mit einem zähneknirschenden "NO, SIR" beantwortete. Auch hier mein Kompliment an seine Spielweise.

An meinen Tisch hatte sich ebenfalls Dustin Müller eingefunden, mit und gegen den ich bereits am ersten Tag gespielt hatte.  Als die Bubble geplatzt war (5 5 machten gegen aq auf einem a-hoch Board einen runner-runner baby Flush) wurde das Spiel looser. Dustin pushte mit 75 K aus UTG mit und ich callte vom Butten mit und ein

jack jack jack jack jack auf dem River besiegelte mein Schicksal und ließ den mir gegenüberliegenden Dustin jubeln. Ein netter Kerl, dem ich meine Chips vergönnte, auch wenn das Ausscheiden aus einem Turnier immer mit etwas wehmut versehen ist. Aber egal, Dustin schaffte es final auf den hervorragenden 3. Platz und ich freue mich darauf, mit ihm im Dezember im Finale in Wien  wieder spielen zu können.

Im Teamevent wurden wir final Dritter. Dies reichte aus, um uns auch hier für das Finale im Dez. in Wien zu qualifizieren. Auch darüber freue ich mich unheimlich.

Ein gesondertes Lob an Jonathan Lütkenhorst, der beide synchron gespielten Turniere zusammen mit seiner Crew jederzeit im Griff hatte und für einen reibungslosen Ablauf sorgen konnte. Wir kommen gerne wieder.

Schlüters Boxbude oder Beat Mr. Black …

am 04. Dezember 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

… und noch ein paar andere Fische!

Wer noch nicht alle Weihnachtsgeschenke zusammen hat, sollte sich den 16. Dezember frei halten, denn da gibt’s Weihnachtsgeld! Und zwar nicht nur für eine gute Turnierperformance, sondern auch wenn man ein paar Straßenkämpfer in die Seile… ich meine natürlich Fische an die Rails befördert – namentlich:

Andreas Krause
Nyff
Hans-Martin Vogl
Thomas Bihl
Christian Walczewski
Stephan Kalhamer
Tony G.

Konstantin Bücherl
Jürgen Bachmann
Sven Lucha
Isi Summerer
Silke Burghardt
Thomas Schaaf
… und Jan Schwarz

Die Bounty, die auf den jeweiligen Kopf ausgesetzt wird, richtet sich dabei nach der Teilnehmerzahl. Jeder teilnehmende Spieler generiert $3 Bounty auf jeden der ersten 7 Spieler und 1$ Bounty auf jeden der zweiten 7 Spieler. So steigt pro Teilnehmer nicht nur der normale Preispool um $5, sondern der Bounty-Preispool um $28 Dollar. Wahrscheinlich gibt es schlechtere Turniere als solche mit 560% Overlay! :lol: Also schnell an alle Freunde mit Maus und mindestens zwei Tasten (Push / Fold) weitersagen und mitspielen!

Als Beispiel:
Bei 120 Startern wäre auf Tony G. eine Bounty von $360 (120 x $3), auf Thomas Schaaf eine Bounty von $120 (120 x $1) ausgesetzt. Sollte jemand wie in Schlüters Boxbude alle 14 Spieler vom Tisch nehmen, würde er/sie bei 120 Startern insgesamt $3360 seiner Bankroll zuführen können … und damit sicherlich auch in den normalen Preisgeldrängen landen ;)

Das Ganze findet auf bwin am 16.12.2008 statt. Das Buy-In beträgt erschwingliche $5.

Wie das Ganze funktioniert könnt ihr auf overcards.de lesen:

Bis zum 16.!
Viel Erfolg wünschen „Schlüter jr. II“ und „Schneider Berlin“!

Video von der APAT in Brighton

am 06. November 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Hier nun ein Video von der APAT in Brighton mit einem Satement von Silke Burghardt.

The Cedric Factor or how to play in Brighton

am 04. November 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Dank SunPoker.com hatten meine TeamMates und ich die Gelegenheit, bei der APAT in Brighton an den Start zu gehen. Wir spielten ein Teamevent, das aus mehreren Sit´Gos, zwei Heads Up Session und einem MTT bestand.

Neben dem Turnier erkundeten wir Birghton. Dieses kleine, zwar renovierungsbedürftige, aber mit Charme behaftete Fischerstadtchen wies an den paar Tagen, die wir zu Gast sein durften alles Facetten englischer Tugenden auf.  Wir erlebten den tpyischen englischen Regen, nur um am nächsten Tag in strahendem Sonnenschein einen Spaziergang an der Standpromenade machen zu können. Dazu passte der Leitspruch unseres Sponsors SunPoker.com ja ideal: "have fun in the sun". Und das taten wir dann auch.

Wir erkundeten ebenfalls die Innenstadt mit all seinen verwinkelten Gässchen, in denen sich eine Schneiderei an die andere reihte und ein Schuhgeschäft dem anderen die Türklinke in die Hand gab. Ein Eldorade für Einkaufssüchtige.  Ich kam deshalb nicht drumherum, mir ein paar Schuhe zu kaufen. Traumhaft!!!!

Da wir bereits am Freitag Brighton erreichten, erlebten wir auch Halloween mit. Ich sage  Euch, diese englische Bande kann saufen, feiern und pöbeln, dass es eine Freude ist. Ich hatte viel viel Spaß.

Nun aber zum Event:

SunPoker.com schickte uns mit einer Zielvorgabe an Ort und Stelle. Als Mindestmaß sollten wir eine Platzierung auf dem Podium erreichen. Da es beim Pokern neben vielen reichlichen strategischen Elementen auch Glückskomponenten gibt, ist ein Sieg des besten Spielers oder in unserem Fall es besten Teams nicht immer von vornherein gewährleistet.

An dieser Stelle möchte ich gerne sagen, daß das Niveau im allgemeinen sehr gut und hoch anzustzen war. In Baden gestalltete sich die Competion weit einfacher. Die ebenfalls angreisten Ungarn stellten mit 3 Jungs und einem Mädchen ein Team, dass nicht zu unterschätzen war. Aber auch die Franzosen (TheFrenchOnes) entstendeten ein Team, dass vom Skill um den Sieg mitstreiten konnte.

Die Iren wurden immer "mutiger" und "glücklicher" um so stärker ihr Pegel durch permantenten Guinesskonsum in die Höhe getrieben wurde. Hier bin ich auch schon bei der Schilderung meiner ersten Schlüsselhand, die sich im Sit`Go am ersten Tag ereignete.

1. Keyhand: Never get involved with a drunken irish man

 

Bei Blinds von 500-1.000 fand ich am Button und raiste auf 2.550. Pat (http://pokerdb.thehendonmob.com/player.php?a=r&n=54656), ein lustiger Ire empfand meinen Raise in dieser Situation als besonders störend und entschied sich kurzerhand, mit für 8.500 all in zu pushen. Ich nahm diese Einladung gerne an und callte ohne zu zögern.  In diesem Moment war ich 86 zu 14 Favorit.

Der Flop kam . Eigentlich eine Idealtextur, die den guten Pat zu einem 8:92 Underdog werden ließ. Als auf dem Turn die auftauchte, verschob sich das Verhältnis etwas zu seinen Gunsten auf 20:80 schnellen ließ. Viel zu viel für einen Lucky Irish und so gesellte sich zu dem lustigen Club am Turn noch die am River dazu. Pat freute sich und ich konnte es mal wieder nicht fassen.

Die zweite Schlüsselhand ereignete sich im nächsten Sit´Go. Hier möchte ich gerne aufzeigen, daß meine Reads mitlerweile einen guten Standart erreicht haben.

2. Keyhand: not only Phil Hellmuth can doge Bullets

 

Ich spielte mit aus MP einen Standartraise auf 2,5 BB. Alle Spieler waren deep und ein sehr guter Spieler des Hungarian Teams, der erschreckende Ähnlichkeit mit Antonio Esfandiari hatte, callte meinen Raise aus dem Big Blind heraus. Der Flop kam

Eigentlich Ideal für meine Hand. Der Ungar checkte mich an und ich spielte HalfPotsize an, die nach kurzem Zögern gecallt wurden.  Dieses Zögern war nicht autentisch. Es gibt eigentlich nur eine Hand, dich ich schlage und die hier check callen kann, und vorher einen Raise bezahlt…….. Glaube ich nicht! Hier ist was im Busch. Turn bringt die und der Ungar checkt wieder. Ich checke auch, ich will den Pot nicht aufblasen, da ich nicht mehr glaube, vorne zu sein. Der River zeigt die und plötzlich spielt der Ungar 1/3 des Pot an. Ich lache, der Ungar lacht. Ich anouciere, daß ich bezahlen werde, mir aber ziemlich sicher sei, daß ich geschlagen bin. Der Ungar zeigt mit ein geflopptes set und gewinnt den Pot. Netter Kerl, aber ich hätte diesen Pot trotzdem gerne gewonnen.

Nach Ablauf des ersten Tages standen wir auf dem undankbaren 4. Platz und die Franzosen und Ungarn lagen als ernstzunehmenden Konkurrenten noch vor uns.

Mir wurde bei dem MTT Turnier ein Platz zugeteilt und Cedric saß links von mir. Er war mir den Tag vorher schon durch gutdurchdachte Aktionen aufgefallen und ich stellte mich auf einen haten Kampf ein. Dieser sollte auch nicht lange auf sich warten lassen.

Wir hatten im Vorfeld von Stephan die Maßgabe bekommen, so weit wie möglich im Turnier zu verbleiben und besonderes Augenmerk auf die Herrschaften aus France und Hungary zu legen.

Bei Blinds von 50-100 kam es dann zur ersten Auseinandersetzung, bei der mir Cedric von der Klinge sprang und ich mich richtig über mein Kartgenglück geärgert habe.

Folgendes geschah:

3. Keyhand: The curse of a Splitt Pot or the final Cedric Factor

 

Ich limpte mit vom cutoff, der Pot war bis dato noch nicht eröffnet. Cedric neben mir raiste auf 300. Der BB und ich callten. Das Board lass sich wie folgt:

Damit hatte ich ein overpair zum Board und einen guten Draw.

Der BB checkte und ich wollte sehen, was Cedric als initial Raiser machte. Dieser spielte 400 an und brachte damit den BB zum folgen. Ich erlaubte mir zu callen.

Der Turn brachte die [10s], die meines Erachtens nach keine Gefahr brachte. Nun spielte ich 1.000 an und wartete auf die Reaktion von Cedric. Dieser Überlegte eine Zeit und raiste mich dann all in.

Jetzt mußte ich nachdenken:

Cedric is a player with an advanced level of skill and tactic, so he would never ever put his tournament live on an overpair. Overpair schloss ich also aus. Außer er hatte preflop mit 10 10 geraist. War mir aber zu unwahrscheinlich.

Welche Kartenkombination erlauben es ihm aber noch, mich all in zu raisen. Final setzte ich ihn auf den nutflushdraw in clubs oder spades (war mir egal). Die Ass ließ ihm noch outs auf die 5 zu einer Straight. So mußte es sein. Ich beschrieb meine Gedanken, um am Tisch nicht als Donk dazustehen, falls ich mich irren sollte. War mir meiner Sache aber schon sonderlich sicher.

Gegen die Kombination war ich 70:30 Favorit. Das reichte mir aus. Mein Call brachte nun wieder Cedric aus der Fassung und er tabelte unglaubliche . Gegen diese Hand war ich 77:5 Favorit mit einer Wahrscheinlichkeit von 18% auf einen Split.

Die auf dem River bewies einmal wieder, dass man sich bei Texas Holdem nie zu sicher fühlen sollte. Cedric war über den Splitt Pot sehr erfreut und ich ärgerte mich mal wieder. Meine Reads sind, genauso wie in Salzburg bei den Beat the Full Tilt Pros excelent, aber ich hab irgendwie nix davon. Aber egal, irgendwann wird sich das ausbezahlen.

Ich möchte auch noch etwas über unser neues PokerProStartUp.net Mitglied Jürgen verlieren.

Seine erste Bewährungsprobe hat er mit Bravour bestanden. Ihm haben wir es zu einem großen Teil final zu verdanken, dass wir noch aufs Podium gekommen sind. Seine Spielzüge waren allenthalben gut durchdacht und setzten sich auch zumeist durch. Außer gegen die drunken Irish, die uns immer Runner Runner ausgesuckt haben. Aber Egal. Jürgen war der bestplatzierteste Deutsche im MTT und gewann auch sein Heads up und sicherte uns damit wertvolle und wichtige Punkte.

Ich persönlich freue mich schon auf die nächste Aktivität, bei der uns Jürgen beiwohnen wird.

TheLittleSheep

Ergebnisse European Team Championships

am 03. November 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Hier nun die Ergebnisse der APAT European Team Championships.

Erster Tag – Single Table Tournament und Heads Up:

Match 1 – 2.30pm
Seat 1 – Netherlands – N/A
Seat 2 – Hungary – Gyorgy Kiss
Seat 3 – France – Cedric Billot
Seat 4 – Germany – Silke Burghardt
Seat 5 – Ireland – John Murray
Seat 6 – England – Bob Malin
Seat 7 – Wales – Graham Wills
Seat 8 – Scotland – Phil Starrs
Silke Burghardt belegte Platz 5 an ihrem Tisch

Match 2 – 2.30pm
Seat 1 – Germany – Jürgen Bachmann

Seat 2 – Scotland – Gordon Mcarthur
Seat 3 – Netherlands – N/A
Seat 4 – France – Alexandre Henry
Seat 5 – Wales – Steve Harrison
Seat 6 – Hungary – Geza Szabo
Seat 7 – England – Simon Auckland
Seat 8 – Ireland – Colin O’Prey
Jürgen Bachmann belegte Platz 6 an seinem Tisch

Match 3 – 2.30pm
Seat 1 – Scotland – Micky Paterson
Seat 2 – France – Jean Michel Ballocchi
Seat 3 – Germany – Jan Schwarz
Seat 4 – Ireland – Brendan Byrne
Seat 5 – Netherlands – N/A
Seat 6 – England – Linda Iwaniak
Seat 7 – Hungary – Viktoria Szilasi
Seat 8 – Wales – Darren Shallis
Jan Schwarz belegte Platz 3 an seinem Tisch

Match 4 – 2.30pm
Seat 1 – Wales – Leigh Wiltshire
Seat 2 – Scotland – Stuart Oliver
Seat 3 – England – Steve Stringer
Seat 4 – Netherlands – N/A
Seat 5 – Germany – Thomas Schaaf
Seat 6 – Ireland – Pat O’Callaghan
Seat 7 – Hungary – Marton Kovalovszki
Seat 8 – France – Franck Viollet
Thomas Schaaf belegte Platz 4 an seinem Tisch

Match 5 – 6.30pm
Seat 1 – Wales – Graham Wills
Seat 2 – Germany – Jan Schwarz
Seat 3 – France – Alexandre Henry
Seat 4 – England – Bob Malin
Seat 5 – Ireland – Brendan Byrne
Seat 6 – Netherlands – N/A
Seat 7 – Hungary – Gyorgy Kiss
Seat 8 – Scotland – Phil Starrs
Jan Schwarz belegte Platz 4 an seinem Tisch

Match 6 – 6.30pm
Seat 1 – Ireland – John Murray
Seat 2 – Netherlands – N/A
Seat 3 – France – Franck Viollet
Seat 4 – Hungary – Viktoria Szilasi
Seat 5 – Germany – Thomas Schaaf
Seat 6 – England – Linda Iwaniak
Seat 7 – Wales – Leigh Wiltshire
Seat 8 – Scotland – Gordon McArthur
Thomas Schaaf belegte Platz 4 an seinem Tisch

Match 7 – 6.30pm
Seat 1 – Germany – Silke Burghardt
Seat 2 – England – Steve Stringer
Seat 3 – France – Cedric Billot
Seat 4 – Netherlands – N/A
Seat 5 – Scotland – Micky Paterson
Seat 6 – Wales – Darren Shallis
Seat 7 – Ireland – Colin O’Prey
Seat 8 – Hungary – Geza Szabo
Silke Burghardt belegte Platz 3 an ihrem Tisch

Match 8 – 6.30pm
Seat 1 – Scotland – Stuart Oliver
Seat 2 – Netherlands – N/A
Seat 3 – Wales – Steve Harrison
Seat 4 – England – Simon Auckland
Seat 5 – Hungary – Marton Kovalovszki
Seat 6 – France – Jean Michel Ballocchi
Seat 7 – Ireland – Pat O’Callaghan
Seat 8 – Germany – Jürgen Bachmann
Jürgen Bachmann belegte Platz 4 an seinem Tisch

Matches 9 to 12 – 10pm.
France vs England – Franck Viollet vs Bob Malin
Netherlands vs Germany – N/A vs Silke Burghardt
Wales vs Scotland – Leigh Wiltshire vs Phil Starrs
Hungary vs Ireland – Gyorgy Kiss vs Brendan Byrne
Silke Burghardt gewinnt ihr Headsup durch nicht antreten des Gegners

Matches 13 to 16 – 12.30am.
France vs Netherlands – Cedric Billot vs N/A
England vs Scotland – Linda Iwaniak vs Gordon McArthur
Hungary vs Wales – Marton Kovaloszki vs Steve Harrison
Germany vs Ireland – Jürgen Bachmann vs Pat O’Callaghan
Jürgen Bachmann gewinnt sein Headsup

Stand nach dem ersten Tag:

France
Hungary
Ireland
Germany
Scotland
England
Wales
27
26
25
19
17
13
9

Zweiter Tag – 2.30pm – Multi Table Tournament:

Tisch 1
Seat 1 – Ireland
Seat 2 – France
Seat 3 – Wales
Seat 4 – England
Seat 5 – Scotland
Seat 6 – Hungary
Seat 7 – Germany
Seat 8 – Netherlands

Tisch 2
Seat 1 – France
Seat 2 – Germany
Seat 3 – England
Seat 4 – Netherlands
Seat 5 – Scotland
Seat 6 – Ireland
Seat 7 – Wales
Seat 8 – Hungary

Tisch 3
Seat 1 – Scotland
Seat 2 – England
Seat 3 – Wales
Seat 4 – Germany
Seat 5 – Ireland
Seat 6 – Netherlands
Seat 7 – Hungary
Seat 8 – France

Tisch 4
Seat 1 – Hungary
Seat 2 – Wales
Seat 3 – Scotland
Seat 4 – Netherlands
Seat 5 – Germany
Seat 6 – France
Seat 7 – Ireland
Seat 8 – England

Jan Schwarz belegte Platz 16
Silke Burghardt belegte Platz 12
Thomas Schaaf belegte Platz 9
Jürgen Bachmannn belegte Platz 6

Endstand nach dem zweiten Tag:

Ireland
Scotland
Germany
France
England
Hungary
Wales
67
51
44
43
26
26
15

Glückwunsch Jungs und Mädel und kommt  gesund wieder nach Hause.
Vielleicht reicht Ihr ja noch einen Bericht nach.

TheBigLex

Auslosung der European Team Championships

am 30. Oktober 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Grünorange … werden sich bestimmt die Nationen ärgern, die gegen das deutsche Nationalteam bei den European Team Championships gelost worden sind – in Worten: Die Leprechauns  aus Irland und die Kaasspezialisten aus den Niederlanden.

Hosen runterkaasspezialisten

Im Grosvenor Casino in Brighton werden sie im Heads-Up werden gegen das deutsche Nationalteam am Samstag um 22:30 Uhr (NL) und 00:30 Uhr (IR) antreten. Coach Stephan Kalhamer hält sich noch bedeckt, was die Aufstellung angeht. Man kann davon ausgehen, dass er diese erst kurz vor Spielbeginn bekannt geben wird! – Schließlich haben die Teams von der Insel schon angefragt, ob die Deutschen denn auch Elfmeterschützen mitbringen…

Für Samstag sind vier Startzeiten angesetzt und am Sonntag lediglich eine für das große Multitable-Finale:

(alle Zeiten UTC/GMT)

SA 14:30 Uhr: 4x STT (Matches 1-4)
Punkteverteilung: 5/4/3/2/1/0/0/0

SA 18:30 Uhr: 4x STT (Matches 5-8)
Punkteverteilung: 5/4/3/2/1/0/0/0

SA 22:30 Uhr: HU (Match 9)
Punkteverteilung: 2/0

SO 00:30 Uhr: HU (Matches 10)
Punkteverteilung: 2/0

SO 14:30 Uhr: MTT (Match 11)
Punkteverteilung: 16/15/14/13/12/11/10/9/8/7/6/5/4/3/2/1/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0

Den kompletten Draw gibt’s hier: Link

Das Ganze wird dann LIVE zu verfolgen sein auf:
DAY 1: Link
DAY 2: Link

SCHLAND!

Dicke Duisburger Donkaments am Do… *mist* … am Freitag

am 23. Oktober 2008 unter Mr. Black abgelegt

Als Mitglied der schreibenden Zunft erhaschen mich ab und an verlockende Einladungen zu exklusiven Turnieren, in denen man unter seinesgleichen spielen kann. Das darf man sich eigentlich nicht entgehen lassen, da man sich sonst mit dem Mob der ordinären Pokerspieler abgeben muss!

… lasse ich mir aber normalerweise entgehen.

Denn, ob ich in Monaco gegen Boris Becker spiele oder gegen meinen rothaarigen Nachbarn ist mir ziemlich schnuppe, und auch ob ich beim PromiPoker als Sparringspartner für Kreativspieler wie Ex-Promi Pierre Geisensetter oder Christine Theiss herhalten kann (letztere haut mir womöglich noch eins auf die Nase). Das WSOP-Presseturnier wäre natürlich schon eine Nummer interessanter gewesen, hätte es nicht an meinem Abflugtag stattgefunden. Außerdem hätte ich bestimmt verhindern können, dass mein Kollege Stefan Hachmeister in dem Event bubblet … (wäre ich dabei gewesen hätte ich ihn sicher schon eher rausgenommen ;-) ).

Langer Rede gar kein Sinn… – nach längerer Zeit bin ich mal wieder einer Einladung zu einem Presseturnier gefolgt, was oft einem Regelkundeseminar gleichkommt. Da war es in Duisburg schön zu sehen, dass auch fachkundige Chipspender neben den Exoten am Tisch saßen. Radio Duisburg war mit seinem Poker-Turnierteam-Triumvirat um Knut Martini angetreten, und auch Roy Decker (schreibt für so ein Spartenmagazin) und Emu „Dashiiiiid“ Adam von PokerToday waren am Start. Nach der eloquenten Spieleinführung durch den Dealer (hier würde ausnahmsweise „Croupier“ besser passen) waren wir alle um einige Erkenntnisse reicher, jedoch die Pokerunkundigen mitnichten schlauer. So hatten wir zum Beispiel gelernt, dass die fünfte Karte der Fluss ist, dass beim Hold’em alle Spieler sich in ihre Karten verlieben und sie überbewerten, und dass man „richtiges“ Poker nur beim Seven Card Stud lernt.

Wie auch immer – wir spielten schließlich zum Misfallen des Dealers Hold’em. Zu elft und mit 25 BigBlinds (wtf) starteten wir nicht allzu deepstacked in das Turnier und jeder wollte mal schauen wie es ist diese bunten Jetons in die Mitte zu bringen. Nachdem in der ersten Hand UTG ein Standardraise machte und es sich schnell 4 Caller fanden waren bereits 18 BB im Pot, so dass ich mir hier mit any two einen Riesenspot mit viel Foldequity zum nahezu Verdoppeln greifen wollte – schnell noch unter die Pocketkarten gelinst und rein mit den Chips! … moment – die beiden Karten haben ja sogar Showdownvalue! Also erst einmal schauen, ob nicht noch jemand der Meinung ist, dass ich noch wegwerfen könnte wenn ich nur „ein bisschen“ raise. Also 17 BB-Raise und noch 8 dahinter, da kann ich mich noch gut von den Karten trennen. Überraschenderweise trifft jedoch nicht jemand hinter mir oder der UTG-Raiser die Entscheidung All-in zu gehen sondern der zweite Overcaller. Naja, meine halten gegen seine und ich habe in der ersten Hand fast verdreifacht. Mit der nächsten Hand laufe ich am Flop in eine Donkbet und gebe sie auf. Danach kann ich mit mit getroffenem Ass auf dem Flop weitere zwei Spieler vom Tisch nehmen. Emu muss einstweilen gegen meinen Raise all-in seinen Blindsteal gegen mich aufgeben, und ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr so genau, ob ich noch an weiteren frei gewordenen Plätzen am Tisch beteiligt gewesen bin…

Die entscheidende Hand unter diesen Donkaments sei vielleicht noch einmal festgehalten, da ich den beiden anderen Involvierten Credit geben muss und mir Roy Decker nachher weissagte, dass ich die Hand in einem echten Turnier nie so gespielt hätte … da war ich allerdings anderer Meinung.

Emu sitzt am BU, Stacksize: 4.300
Roy sitzt im SB, Stacksize: ca. 3.500
Hero sitzt im BB, Stacksize: ca. 14.000

Wir sind 5-handed, Roy und Emu sind nicht die Shortstacks, Blinds 200-400, Plätze 1-3 „in the money“ ;-)

Emu callt, Roy completed, ich checke im BB – Pot: 1.200
Flop kommt: rainbow (oder kariert, wie mach eine deutsche Pokerspielerin sagen würde)

Roy setzt 1.000
Ich halte für den Open-ender und kann eigentlich nur bezahlen, wenn
- Emu hinter mir noch mit reinspringt (unwahrscheinlich)
- Roy mir eine Free Card gibt (möglich)
- ich bei einem Hit volle implied odds bekomme (sehr wahrscheinlich bei dem Reststack)

Ich calle auch.

Emu pusht jetzt all-in. Hmmm. Da Roy das All-in callt ist es ab hier ein No-Brainer, da ich meine 8 Outs für sicher halte und 2.900 für einen total pot von 12.100 zahlen muss. (Einen kreativen Spielzug mit auf dem Flop traue ich hier keinem zu … was allerdings nicht für die bereits Ausgeschiedenen gilt!)

Beide halten das TopPair und ich treffe auf dem River meine .

Damit handele ich mir nicht nur den Titel „Luckbox II“ sondern nach dem Sieg auch ein Satellite-Ticket für das Main Event der Duisburger Pokerwoche ein (wenigstens ist es kein Chipkoffer geworden). Ich komme also wieder ;-)

Wie an der Turnierstruktur denke ich deutlich wurde, dürfte es offensichtlich gewesen sein, dass mein mich begleitender Glückskeks hier hervorragende Dienste geleistet hat – Danke :-)

So long.

In Baden baden!!!!!!

am 18. Oktober 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Am 12.10.2008 startete in Baden bei Wien, AT, ein 1.000 Euro Buy In Turnier im Rahmen der PokerEM. Hierzu erhielten wir von SUNPOKER 3 Buy Ins gestellt.
Wir schlugen SunPoker als Teilnehmer unseren Buddy und guten Bekannten Felix Osterland, der bei der diesjährigen WSOP ein fabelhaftes Ergebnis abgeliefert hat und dieses in Bregenz durch einen Sieg untermauern konnte, vor. Dies traf auf Zustimmung. Somit war Spieler Nummer 1 gefunden. Die beiden anderen Plätze konnten unter den PokerProStartUp.net Members vergeben werden.

Hier stellten sich
Jan Schwarz
Thomas Schaaf
Sven Lucha
Konstantin Bücherl

zur Verfügung

Nach reiflicher Überlegung entschieden wir im Kollektiv, das die Buy Ins auf Jan Schwarz und Thomas Schaaf übergingen, Sven und Konstantin aber von PokerProStartUp.net ein Teilstaking erhalten sollten, damit diese ebenfalls mit an den Start gehen konnten. Wir versprachen uns davon, dass zumindest einer die Preisränge und somit eine entsprechende Performance abliefern konnte. 5 Spieler mit Edge haben eine größere Chance, einen aus Ihren Reihen vorne mit unterzubringen als 3.

Dies möchte ich gerne etwas genauer erörtern.
Gehen wir der aus Vereinfachungsgründen von einer Teilnehmerzahl von 100 Personen aus. Dies spiegelt die Realität auch ziemlich gut wieder. Es wurden 9 Plätze bezahlt. Bei Drei Spielern und gleichverteiltem Edge möchte ich nun wissen, wie wahrscheinlich es ist, dass einer unser Spieler ins Preisgeld kommt, bzw. 2 Spieler bzw. 3 Spieler. Hier muß ich mich der Wahrscheinlichkeitslehre bedienen. Mit der hypergeometrischen Verteilung müsste ich weiterkommen. Diese wird auch modelhaft dem Urnenmodell ohne Zurücklegen zugeordnet. Hier betrachtet man eine Urne mit zwei Sorten von Kugeln. Es werden n Kugeln ohne Zurücklegen entnommen. Die hypergeometrische Verteilung beschreibt also die Wahrscheinlichkeit dafür, dass bei N gegebenen Elementen (Grundgesamtheit des Umfangs = Anzahl der Turnierteilnehmer) von denen n die gewünschte Eigenschaft besitzen ( PokerProStartUp-Starter), beim Herausgreifen von M Probestücken (Stichprobe des Umfangs n = bezahlte Plätze) genau k Treffer erzielt werden.

Die Formel lautet:

Wer die einzelnen Rechenschritte gerne nachvollziehen möchte, verweise ich auf die SITE:
http://www.arndt-bruenner.de/mathe/scripts/hypgeovert1.htm

Somit ist die Wahrscheinlichkeit, das:
1 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreicht: 22,79%
2 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen: 2,03%
3 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen 0,052%

Nun steigern wir die Wahrscheinlichkeit auf eine Platzierung bei 5 Startern des PokerProStartup.net Teams auf:
1 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreicht: 31,95%
2 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen: 5,81%
3 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen 0,46%
4 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen: 0,015%
5 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen 0,00017%

Bei zwei weiteren Startern erhöhen wir unser „in the money“ Wahrscheinlichkeit also um 9,16%. Ein stolzes Ergebnis. Wir sind also gut beraten, mit mehreren Spielern an den Start zu gehen.

Allerdings haben wir bis jetzt unterstellt, daß alle Teilnehmer den gleichen Skill besitzen. Bei dieser Berechnung ist also der Individuelle Edge nicht herausgearbeitet.
Gehen wir nun „hypothetisch“ davon aus, dass unsere 5 PokerProStartUp.net Spieler einen Edge von 80% gegenüber dem durchschnittlichen Teilnehmerfeld besitzen.
Somit erhöht sich rechnerisch das n um 80% von 5 auf 9 ( 5*1,8) und die Berechnung sieht folgendermaßen aus:
1 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreicht: 40,21%
2 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen: 15,32%
3 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen 2,94%
4 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen: 0,031%
5 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen 0,018%

Zusammenfassen kann ich also davon ausgehen, das wir bei einem 100 Mann MTT und 5 Startern mit einer Wahrscheinlichkeit zwischen 31,95% bis 40,21% einen Spieler im Geld platzieren können.

Nach so großen mathematischen Ausführungen möchte ich nun gerne wieder zum Kern der Geschichte zurückkommen.
Wir haben es in Baden nicht geschafft, einen Spieler im Geld zu platzieren. Die Begründung ist dabei ganz einfach und ich stelle diese kurz für jeden Pokerspieler verständlich dar:

Heute früh spielte ich ein SitGo Online und erhielt Pocket Kings im BB. Diese erste Hand wurde bei Blinds von 10/20 aus MP auf 135 geraist. MP erhielt 3 Caler und ich entschied mich fröhlich, mit KK all in zu stellen (1.500 Chips). Der Initial Raiser callte sofort, der Rest foldete. Mein mutiger Raise-Caller zeigte 99.

Somit war ich:
Vor dem Flop: 81% Favorit.
Auf dem unkoordiniertenFlop 92% Favorit.
Auf dem Turn: 95% Favorit.
Auf dem River (9) MAUSETOT!!!!!!!

Manchmal verliert man bei diesem Spiel, wenn man auf dem Flop nicht schon die Stonecold NUTS hält, aber ich würde mich auf diese Spielsituation immer wieder einlassen, genauso wie ich mit meinen Freunden von PokerProStartUp.net und unserem hervorragenden Mental Coach und Trainer Stephan Kalhamer immer wieder auf Turniere fahren werde.

Warum tu ich das?
WIR sind ein Team! Und ich glaube an jeden von UNS.

Ich möchte es zum Schluss nicht versäumen, mich ausdrücklich bei SUNPOKER zu bedanken, die es mit Ihrer finanziellen Zuwendung möglich gemacht haben, daß wir bei diesem interessanten und sehr gut organisierten Event im Casino Austria Baden starten konnten.

The LittleSheep

PokerProStartup.net stellt deutsches Nationalteam bei der APAT Team Championship

am 17. Oktober 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Nach dem Gewinn der Europameisterschaft in der Wiener Neustadt stellen Teile des Teams ACES UP und Members of PokerProStartup.net ein

Deutsches Nationalteam bei der APAT International Team Challenge in Brighton, England.

Neben Team aus England, Schottland und Wales und Irland, die sich qualifizieren mussten, gab es für das Deutsche Team eine INVITATION, der folgende Mitglieder der PokerProStartup.net gefolgt sind:

Non Playing Team Captain:
Stephan Kalhamer

Players:
Silke Burghardt
Jan Schwarz
Jürgen Bachmann
Thomas Schaaf

Insgesamt werden laut Veranstalter 8 Teams an den Start gehen. Erwartet werden die Niederlande, Ungarn und Italien.

Captain Stephan Kalhamer ist sich seiner Sache ungemein sicher und glaubt an einen deutschen Sieg auf englischem Boden, der spätestens im „Elfmeterschießen“ zu Gunsten der Deutschen ausgehen wird.

Das Turnier ist auf 2 Tage angesetzt.

Am ersten Nachmittag tritt jeder Vertreter eines Landes in einem Single Table Match an, so daß sich 4 Single Table Matches ergeben werden.

Dieses Prozedere wiederholt sich dann noch einmal in den Abendstunden.

Die Punkteverteilung sieht folgenden Schlüssel vor:
1 Platz 5 Punkte
2. Platz 4 Punkte
3. Platz 3 Punkte
4 Platz 2 Punkte
5. Platz 1 Punkt

Nachdem die Single Table Matches beendet sind, werden Heads Up Matches bestritten bei dem jeweils 2 Spieler eines Landes zum Zuge kommen.

Nach Beendigung des ersten Durchlaufs folgt ein zweiter.

Punkteverteilung:
2 Punkte für jeden Heads Up Sieg

An Tag 2 wird ein Table Turnier gespielt, an dem alle Spieler eines jeden Nationalteams teilnehmen werden.

Punkteverteilung:
16 Punkte 1. Platz
15 Punkte 2. Platz
…… ……….
2 Punkte 15. Platz
1 Punkt 16. Platz

PokerProStartup.net wird bereits am Freitag, den 31.10.08 in London landen und sofort mit einem Mietwagen nach Brighton weiterreisen. Dort wird im Hotel THE ROYAL ALBION residiert, dass sich nicht sonderlich weit vom Grosvenor Casino entfernt befindet. Die Rückreise ist für Montag, den 3.11.08 avisiert.

Team SunPoker auf die Poker EM nach Baden

am 08. Oktober 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Am Sonntag, den 12.10.2008 wird in Baden, AT, das letzte Event der Poker EM gespielt. Hierbei handelt es sich um ein 1.000 Euro Buy In Texas Holdem NL Tournament mit max. 150 Teilnehmer.

PokerProStartUp.net startet bei diesem Event mit einem Team von 3 Leuten unter der Schirmherrschaft von SunPoker. Neben den Spielern Jan Schwarz (bester Deutscher der WSOP Europe), wird mindestens ein weiteres Teammitglied von PokerProStartUp.net erwartet, sowie ein Gastspieler.

Bei dem Gastspieler handelt es sich um Felix Osterland, bester Deutscher des WSOP Main Events 2008 und Gewinner des 1.000 Euro Bodensee Poker Championships 2008 in Bergenz.

Die Kombination aus den beiden besten Deutschen der diesjährigen Mainevents der WSOP Vegas und WSOP Europe London  läßt auf viel Action und gute Resultate hoffen.