Poker Glossar
A
Ace to Five
Eine Methode, bei Lowball Poker die beste Hand zu ermitteln.
Ace to Six
Siehe Ace to Five.
Action (Aktion)
1. Der Zug eines Spielers.
2. Jeder Einsatz wird in der Regel als Aktion bezeichnet.
3. Ein risikofreudiger Spieler, gibt einem anderen Spieler action.
Action Button (Aktionsbutton)
Ein Button, der kennzeichnet, dass ein Stud High/Low-Spieler, der in der vorigen Hand sowohl den High- als auch den Low-Pot gewonnen hat.
Dieser Spieler muss in der Regel einen größeren Mindesteinsatz als die anderen Spieler bringen.
Action Card (Aktionskarte)
Eine Gemeinschaftskarte in den Hold’em-Varianten, durch die mehrere Spieler ihre Hand wesentlich verbessern und die hohe Einsätze nach sich ziehen.
Active Player (Aktiver Spieler)
Ein Spieler, der im aktuellen Pot verbleibt.
Add On
1. in einem Cash Game zusätzliche Chips, die eine Person, die sich im Spiel befindet, kauft.
2. in einem Turnier zusätzliche Chips, die sich alle Spieler an einem bestimmten Zeitpunkt kaufen können.
Advertising (werbend)
Ein Spieler verändert sein Spiel- und Setzverhalten so, dass die anderen Spieler einen bestimmten Eindruck von ihm erhalten.
Aggression (Aggressivität)
Häufige Einsätze wie Bet oder Raise.
All In
Ein Spieler setzt all seine Jetons auf seine Hand.
Ante
Ein Zwangseinsatz, den jeder Spieler bringen muss.
Von lat. ante: vor, davor – hier im Sinne von Vorleistung.
B
Backdoor (Hintertür)
Eine Hand, die nicht mit einer weiteren Karte vervollständigt werden kann, sondern mindestens zwei Karten benötigt.
Bad Beat
Ein Spieler verliert einen Pot, obwohl er zu dem Zeitpunkt, an dem er den Großteil der Chips gesetzt hat, die klar bessere Hand hielt als sein Gegner.
Bank (Bank)
Die Verantwortlichen für die Verteilung und Auszahlung von Chips.
Bankroll
Die Chips oder das Geld, das ein Spieler für das Pokerspiel zur Verfügung hat.
Bankroll Management
Ein System zur Verwaltung der eigenen Bankroll/Pokerkasse verstanden unter dem Gesichtspunkt, wann welches Limit gespielt werden kann bzw. sollte, um die Gefahr, durch immer wieder auftretende Schwankungen Bankrott zu gehen, zu minimieren.
Bet (Einsatz)
1. Der Eröffnungseinsatz eines Spielers in einer Setzrunde.
2. In einem Fixed Limit-Spiel der Standardeinsatz.
Betting Structure (Setzstruktur)
Die Art und Weise, Anzahl und Größe, in der Einsätze und Erhöhungen gebracht werden.
Big Bet
In einem Fixed Limit-Spiel der Mindesteinsatz, der auf Turn und River gebracht wird.
Big Blind
Der große Mindesteinsatz, den ein Spieler bringen muss; siehe auch Blind.
Blank
Eine Karte, die die Situation für keinen Spieler entscheidend verändert.
Blind
Ein Mindesteinsatz, den zwei Spieler bringen müssen; siehe auch Small- und Big Blind.
Blind-Off (ausblinden)
Der Stack eines Turnierspielers wird durch die Blinds reduziert.
Blind Steal
In einem Spiel mit Blinds als Zwangseinsätzen wie Texas Hold’em versteht man unter einem Blindsteal das Stehlen oder Angreifen der Blinds in Form einer Erhöhung vor dem Flop aus später Position oder das Angreifen des Big Blinds aus dem Small Blind heraus, nachdem alle Spieler zuvor ihre Karten abgelegt haben.
Blocker
Ein Spieler „stiehlt“ einem anderen Spieler Outs, da er Karten hält, die dem anderen Spieler helfen würden.
Bluff
Ein Spieler versucht seine Mitspieler durch hohe Einsätze dazu zu bringen, aus dem Pot auszusteigen, obwohl er eine schwache Hand hält.
Board (Tisch)
Die offenen Karten, entweder bei Hold’em- oder Stud-Varianten.
Bottom End
Die schlechtmöglichste Straight.
Bottom Hand
In den Hold’em-Varianten die schlechtest mögliche Hand einer Kombination, also beispielsweise Bottom Pair oder Bottom Set.
Bring-In
Ein Einsatz, den der Spieler mit der niedrigsten beziehungsweise höchsten Kombination aus den offenen Karten bringen muss.
Bubble (Blase)
Der letzte Spieler in einem Turnier, der kein Geld erhält; das heißt, dass alle Spieler vor ihm Geld erhalten. In zweiter Bedeutung auch die Phase des Turniers, in der nur noch wenige Spieler ausscheiden, bis die Geldränge erreicht sind.
Bully
Auch Big-Stack-Bully. Bezeichnung für Spieler, die mehr als das doppelte an Chips als der aktuell zweitplatzierte haben.
Busted
Ein Spieler, der aus einem laufenden Spiel ausscheidet.
Button
Der Button oder Dealer-Button ist ein extra ausgezeichneter Chip, der anzeigt, welchem Spieler in der aktuellen Spielrunde die Aufgabe des Kartengebers zufällt. Ebenso wird die Position des Spielers, der in der aktuellen Runde der Kartengeber ist, als Button bezeichnet. Man sagt: Der Spieler befindet sich auf dem Button.
Burn Cards
Karten die vor jeder Gemeinschaftskarte abgelegt werden.
Buy-In (Einkauf)
die Summe an Chips, für die sich ein Spieler in ein Spiel einkauft.
C
Call (mitgehen)
Ein bestehender Einsatz wird gezahlt.
Calling Station
Ein Spieler, der sehr viele Einsätze callt, anstatt selbst zu erhöhen oder zu passen.
Cap
Die Anzahl der Erhöhungen, die ein Spieler in einem Limit-Spiel in einer Setzrunde machen darf.
Die Zahl liegt gewöhnlich bei 3 oder 4. Oftmals wird das Cap aufgelöst, wenn nur zwei Spieler in einer Hand verbleiben.
Case
Die letzte Karte eines Wertes im Deck, beispielsweise Case King.
Cash Game
Direktes Spiel um die Einsätze – anders als im Turnier, bei dem der Wert der Chips nicht dem Geldwert entspricht.
Check (schieben)
Ein Spieler gibt, ohne einen Einsatz zu bringen, an den nächsten Spieler weiter.
Chipleader
Der Spieler, der die meisten Chips besitzt.
Chip Race
Geschieht in einem Turnier nach einer Blinderhöhung.
Chips mit kleiner Nomination werden durch größere ersetzt. Der eigentliche Chip Race ist dann das Ausspielen eines aus den nicht umtauschbaren kleineren Chips bestehenden Pots.
Chop
1. Ein Split Pot.
2. Ein Spiel eine kurze Zeit spielen und daraufhin verlassen.
3. Ein Umtausch von Chips, vom Dealer ausgeführt.
4. Blinds setzen.
5. Eine Vereinbarung aller in einem Turnier verbliebenen Spieler, das Preisgeld aufzuteilen.
Closed
Eine abgeschlossene Setzrunde.
Coin Flip
All-In Situation im Pre-Flop bei einer ~50:50 Chance mit niedrigen Pocket Paar gegen zwei hohe Karten beispielsweise 
gegen 
.
Cold Call
Einen Raise (außerhalb des Big Blinds) zu callen.
Collusion
Mehrere im selben Spiel involvierte Spieler verschaffen sich durch unerlaubte Absprachen (oder Zeichen) einen Vorteil.
Color Change oder Color Up
Siehe Chip Race.
Community Card (Gemeinschaftskarte)
Eine Karte bei den Hold’em-Varianten, die jeder Spieler verwenden darf.
Completion (Vervollständigung)
Eine Art des Einsatzes bei einem Studspiel.
Connectors (Verbinder)
Zwei oder mehr Karten, die direkt hintereinander liegen, und damit erhöhte Straightchance bieten.
Continuation Bet
Ein Einsatz, der von dem Spieler gebracht wird, der schon in der vorigen Setzrunde gesetzt hat.
Countdown
Der Dealer zählt nach einer Spielrunde die Karten des Decks, um sicher zu gehen, dass es vollständig ist.
Counterfeit
Die Karten eines Spielers werden mit einer neuen Karte zwar nicht schlechter, machen es aber wahrscheinlich, dass sich die Hand des Gegners verbessert hat.
Covern (gecovert werden)
Einen anderen Spieler zu covern bedeutet daß man selbst im Falle einer all in Situation mehr Chips hält als der Gegenspieler. Somit bliebe man bei Verlust der Hand weiter im Turnier. Gecovert werden ist wenn ein Gegenspieler in so einer Situation mehr Chips hält als man selbst.
Cow
Eine Vereinbarung zweier Spieler, sich das Eintrittsgeld und die Prämie für ein Turnier zu teilen.
Cutoff
Der zur Rechten des Dealers sitzende Spieler.
D
Dark
Ein Spieler führt eine Setzaktion aus, bevor die nächste Karte überhaupt aufgedeckt ist (beispielsweise Check in the Dark).
Dead Blind
Ein Blind, der von einem Spieler gebracht wird, obwohl er nicht anwesend ist.
Dead Hand
Eine Hand, die von einem Spieler aus einem bestimmten Grund nicht gespielt werden darf.
Dead Money
Geld, das im Pot liegt und von Spielern stammt, die nicht mehr in der Hand sind.
Deal
1. Die Karten werden ausgeteilt.
2. Eine bestimmte Vereinbarung.
Deal it Twice
Siehe Run it Twice
Dealer
Der Spieler, der auf dem Button ist, wird als Dealer gekennzeichnet. Er gibt die Karten, es sei denn er wird durch die Anwesenheit eines Croupiers von dieser Pflicht entbunden (Casino, Turniere, etc.).
Dealer’s Choice
Eine Pokervariante, bei der der Dealer entscheidet, was gespielt wird.
Deuce to Seven
Eine Methode, bei Lowball Poker die beste Hand zu ermitteln.
Discard
Im Draw Poker das Tauschen einer bzw. mehrerer Karten; In anderen Pokervarianten auch teilweise Bezeichnung für das Passen.
Dominated Hand (Dominierte Hand)
Eine Hand, die einer anderen sehr ähnlich ist, aber einen schlechteren Kicker hat.
Door Card
Die erste offene Karte im Stud.
Double Suited
Ein Term aus Omaha, der angibt, dass die Startkarten eines Spielers zwei Karten zweier Farben beinhalten.
Double Up (Verdoppeln)
Ein all in gegen einen Spieler zu gewinnen.
Downcard
Eine Karte, die nur für einen Spieler sichtbar ist.
Draw
Eine Hand, die bestimmte Karten braucht, um sich wesentlich zu verbessern.
Drawing Dead
Ein Spieler hat keine Chance mehr, die Hand zu gewinnen.
Drop
Siehe Fold.
Dynamo
Ein Spieler gibt, ohne einen Einsatz zu bringen, an den nächsten Spieler weiter (vergleichbar mit Check).
E
E-Fold
Seine Karten folden, obwohl man durch checken eine weitere Karte sehen könnte.
Eight or Better
so wird in High/Low-Spielen die Low-Hand gewertet.
Ist sie besser oder mindestens gleich gut wie 45678, hat sie sich als Low-Hand qualifiziert.
Equity (Gleichwertigkeit)
Siehe Pot Odds.
Exposed Card
Eine Karte, die unabsichtlich aufgedeckt wurde.
F
Family Pot
Eine Situation, bei der fast jeder Spieler den Flop sieht.
Fifth Street
1. Eine andere Bezeichnung für River.
2. Die fünfte Karte eines Studspielers.
Final Table
Der letzte Tisch eines Turniers, gewöhnlicherweise mit acht bis zehn Spielern.
Fish (Fisch)
Ein unerfahrener Spieler oder schlechter Spieler.
Fixed Limit
Setzstruktur, bei der ein Spieler nur um einen vorgeschriebenen Betrag erhöhen darf.
Flash
eine Karte des Decks für kurze Zeit unabsichtlich freigeben.
Flat Call
Ein Spieler geht nur mit, anstatt zu erhöhen.
Float
Der Call eines Bets auf dem Flop mit der Absicht nach dem Turn einen Bet bzw. einen Reraise zu machen. Dieser „Move“ bietet sich bei Spielern an, die häufig einen Contibet (Continuation Bet = nach Preflop Bet auch nach dem Flop zu setzen) machen. Dabei soll der Float gegenüber einem Reraise auf dem Flop die eigene Hand stärker und glaubwürdiger erscheinen lassen.
Floorman
Ein Casinoangestellter, der sich um das Wohl der Kartentische und der Spieler kümmert. Falls es zwischen dem Croupier (Dealer) am Tisch und einem oder mehreren Spielern Streitigkeiten gibt z.B. infolge Regelauslegung kann der Floorman beigezogen werden. Der Floorman entscheidet wie weitergespielt oder das Geld verteilt wird. Er hat quasi die Oberaufsicht über die Dealer und ist letzte Entscheidungsinstanz.
Flop
Die ersten drei Community Cards bei den Hold’em-Varianten.
Flush
Fünf Karten in einer Farbe.
Fold
Passen.
Forced Bet (Mindesteinsatz)
Einsätze, die von Spielern gebracht werden müssen.
Four of a Kind oder Poker (Vierling)
Eine Hand, die alle Karten eines Wertes beinhaltet.
Fourth Street
1. Der Turn.
2. Die vierte Karte bei Studspielen.
Free Card
Spieler sehen eine Karte, ohne zuvor einen Einsatz gecallt zu haben.
Freeroll
1. Ein Turnier, das keine Teilnahmegebühr verlangt.
2. Eine Hand, die ein Spieler noch gewinnen kann und schlechtestenfalls einen Split Pot erreicht.
Freezeout
Die gewöhnliche Turnierform.
Wenn ein Spieler seine Chips verliert, ist er ausgeschieden.
French Military
Eine Starthand in Texas Holdem, bestehend aus 
offsuit. Auch French Army genannt.
Full House auch Full Boat oder Boat
Eine Hand, die aus einem Drilling und einem Paar besteht.
G
Gap Hand (Lückenhand)
Eine Gap Hand ist eine Hand, bei der mindestens ein Wert zwischen den beiden Karten liegt.
Going South
Ein Spieler entwendet bei einem Cash Game heimlich eigene Chips. (meistens nicht erlaubt).
Gutshot
Siehe Inside Straight Draw.
H
Hand (Hand)
Die besten fünf Karten eines Spielers.
Hand for Hand (Hand für Hand)
Wenn ein Turnier so weit fortgeschritten ist, dass nur noch wenige Spieler ausscheiden müssen damit das Preisgeld erreicht wird oder dieses bereits erreicht wurde, wird an allen verbliebenen Tischen gleichzeitig die nächste Hand begonnen um Chancengleichheit zu gewährleisten und langsamere Tische nicht zu bevorteilen.
Heads Up
1. die Phase, bei der nur noch zwei Spieler verbleiben.
2. eine Hand, bei der nur noch zwei Spieler verbleiben.
High
Die beste Hand nach der üblichen Definition gewinnt.
High Card
Eine Hand, die keine Kombination bildet.
High/Low
Eine Wertungsvariante, bei der sich die High-Hand den Pot mit der Low-Hand teilt.
Hole Cards
Die Karten, die ein Spieler verdeckt erhält.
Hold Cam
In den Tisch integrierte Kameras, die die Karten der Spieler erfasst.
Home Game
Ein Spiel, das in einer privaten Runde stattfindet.
H.O.R.S.E.
Eine gemischte Pokervariante.
H.O.S.E.
Eine gemischte Pokervariante.
I
Implied Pot Odds (Implizierte Pot Odds)
Implied Odds beschreiben die zu erwartenden Pot-Chancen des implizierten zukünftigen Pots. Sie kommen vor allem dann zum Tragen, wenn die momentanen Pot Odds einen Call nicht rechtfertigen.
Inside Straight Draw, auch Belly Buster oder Gutshot
Teil einer Straße, die nur mit den Karten eines Wertes vervollständigt werden könnte (Beispiel: 


).
Insurance (Versicherung)
Ein Spieler wettet mit einem anderen über den Ausgang einer Hand, gemäß der Chancen, die Hand zu gewinnen.
In the money (im Geld)
Bezeichnung für einen Spieler, der ein Turnierpreisgeld erhält: meistens, wenn er in den oberen 10 % landet.
J
Jackpot
1. Eine Draw-Variante.
2. Eine hohe Geldsumme, die an jemanden vergeben wird, der einen Bad Beat hat – also eine Art Versicherung – oder einen Royal Flush, als Belohnung.
K
Kicker
Die Beikarte(n) der Hole Cards eines Spielers, sozusagen diejenigen der fünf Karten, die nicht zu den Karten gehören, die den Rang der Hand bestimmen.
L
Laydown
Eine (meist starke) Hand abzulegen.
Limit
Die Setzstruktur, siehe auch unter Fixed Limit und No Limit.
Limp In
Ein Spieler zahlt nur den Mindesteinsatz, anstatt zu erhöhen.
Loose
Ein Spieler, der sehr viele Hände spielt.
Low
1. Die niedrigste Karte nach dem Wert.
2. Eine Wertungsvariante, siehe auch High/Low.
M
Made Hand (Gemachte Hand)
Eine Hand, die sich nicht mehr verbessern muss.
Match the Pot
Genau den Pot setzen.
Minraise
Erhöhung eines Einsatzes (Bet) um das Minimum.
Minraiser
Jemand der einen Einsatz (Bet) um das Minimum erhöht.
Monster
Die bestmögliche Hand (siehe Nuts).
Muck
1. Passen.
2. Der Ort, an dem die abgelegten Karten liegen.
N
No Limit
Eine Variante der Setzstruktur, bei der jeder Spieler eine beliebige Summe setzen kann. Bei No Limit darf jeder Spieler in jedem Zug eine beliebige Anzahl an Chips setzen, sofern der Betrag mindestens einen Big Blind höher als der Vorgegebene ist. Eine Ausnahme stellt hierbei das all in dar.
Nuts
die bestmögliche Hand.
O
Offsuit
Die Karten haben unterschiedliche Farben.
One Gapper
Die Startkarten (z.B. in Texas Hold’em) haben untereinander einen Kartenwert Abstand z.B 7/5 oder König/Bube usw.
Open Ended Straight Draw
Teil einer Straße, die von einer von zwei Kartenwerten vervollständigt werden kann (Beispiel: 


).
Outs
Die Karten, die einem Spieler helfen, seine Hand wesentlich zu verbessern.
Overcard
Eine Karte, die höher ist als bestimmte andere Karten.
Overpair
Ein Paar, das höher ist als bestimmte andere Paare.
P
Pair (Paar)
Zwei Karten desselben Wertes.
Passive (Passiv)
Ein Spieler wartet oft ab, passt oder geht mit, anstatt zu erhöhen und zu setzen.
Pat
Im Draw-Poker eine Hand, die bereits fertig ist und nicht mehr geändert werden muss.
Pay Off
Mitzugehen, obwohl man kaum mehr eine Chance hat, die Hand zu gewinnen, andererseits aber Pot Committed.
Pick up
Man trifft mit Ansagen eine Karte im Flop.
Pocket Pair
Die eigenen verdeckten Karten bilden ein Paar.
Pocket Rockets
Die eigenen verdeckten Karten bilden ein Paar aus zwei Assen.
Pokerface
Ein Gesicht, das nichts über die Situation verrät.
Position
Die Position, in der sich ein Spieler befindet; elementarer Bestandteil des Spiels.
Pot
Die Gesamtsumme aller Chips, die in eine Hand investiert werden.
Pot Committed
Es befindet sich bereits soviel Geld im Pot, dass ein Spieler nicht passen kann.
Pot Limit
Es darf höchstens soviel gesetzt werden, wie sich im Pot befindet.
Pot Odds
Das Verhältnis zwischen dem zum Bezahlen einer Wette nötigen Betrag und dem aktuellen Wert des Pots.
Probe Bet
Eine Art Testeinsatz.
Protection (Schutz)
Ein Spieler schützt seine Hand durch sehr große Einsätze.
Q
Quads
Ein anderes Wort für Four of a Kind.
R
Rabbit Hunt (Hasenjagd)
Nachdem eine Hand vorüber ist, die Karten ansehen, die noch gekommen wären.
Rail
1. Die Auflage bei einem Pokertisch.
2. Der Bereich zwischen Pokertisch und Zuschauern.
Die Zuschauer werden oftmals Railbirds genannt.
Rainbow
Ein Flop, dessen drei Karten jeweils verschiedene Farben haben.
Raise
Eine Erhöhung des Einsatzes.
Rake
Die Abgabe, die ein Spieler nach einem Pot an das Casino oder den Onlinepokerraum abgeben muss.
Rebuy
Ein Spieler kauft sich erneut in ein Turnier ein, nachdem er alle Chips verloren hat.
Ring Game
Siehe Cash Game.
River
Die letzte Community Card, die gegeben wird.
Riverfishing
Ein Spieler hofft auf die letzte Karte des Dealers zur Vervollständigung seines Blattes.
Rock
Ein sehr tighter Spieler.
Round the Corner Straight
(Eckfolge) Folge von fünf Karten beliebiger Farben mit dem As in der Mitte (wird nicht als Straße gewertet).
Run it Twice
Jede Karte doppelt geben, um den Glücksfaktor zu verringern.
Runner Runner
Eine Zwei-Karten-Kombination, die einem Spieler eine gute Hand beschert; siehe auch Backdoor.
S
Satellite
Ein Turnier, über das man sich für ein größeres Turnier qualifizieren kann.
Scare Card (Angstkarte)
Eine Karte, bei der ein Spieler befürchtet, nicht länger die beste Hand zu halten.
Scoop
Bei High/Low-Spielen sowohl den Low- als auch den High-Pot zu gewinnen.
Semi Bluff
Ein Spieler blufft, hat aber eine Hand, die sich noch verbessern kann.
Set
Ein Drilling, der aus einem Pocket Pair entstanden ist.
Shark (Hai)
Ein professioneller Spieler.
Shootout
Ein Turnier, bei dem immer nur der Erste eines Tisches weiterkommt.
Shortstack
Der Spieler mit den wenigsten Chips.
Shorthanded
Ein Tisch mit höchstens sechs Spielern.
Showdown
Alle Karten der im Pot verbliebenen Spieler werden aufgedeckt.
Skip Straight
(Sprungfolge) Folge von fünf Karten beliebiger Farben, bei der jeweils eine Karte übersprungen wird, z.B. 



.
Side Pot
Eine Art zweiter Pot, der entsteht, wenn ein Spieler all in ist.
Dieser Spieler kann nur den ersten Pot gewinnen, wenn er gewinnt, geht der Side Pot an den Spieler mit dem zweitbesten Blatt.
Sit and Go
Eine Turnierform mit wenigen Spielern und flexibler Startzeit, die beim Onlinepoker Anwendung findet.
Slowplay
Ein Spieler setzt mit einer starken Hand nur kleine Einsätze, callt vorangegangene Einstze nur oder checkt .
Small Blind
Siehe Blinds.
Split
Siehe High/Low oder Split Pot.
Spread Limit
Eine Setzstruktur, bei der nur in einem bestimmten Rahmen gesetzt werden darf.
Stack
Alle Chips, die ein Spieler besitzt.
Stake
Eine Bezeichnung für die Höhe der Einsätze, beispielsweise High Stakes.
Stand Pat
Siehe Pat.
Steel Wheel
Straight Flush von Ass bis Fünf – vergleiche Wheel.
Stonecold Nuts
Siehe Nuts, zusätzlich ist sicher, dass die Hand am River immer noch nut ist.
Straddle
Ein optionaler dritter Blind, der von dem Spieler under the gun gesetzt wird.
Straight (Straße)
Fünf Karten, die in ihrem Wert aufeinanderfolgen.
Straight Flush
fünf Karten, die aufeinanderfolgen und die selbe Farbe haben; die beste Kombination.
Stud
Eine Pokervariante.
Suited
Von der selben Farbe.
Suited Connectors
Siehe Suited.
T
t2du
“Time to double up” – ein Chat-”Ausspruch” der von Spielern verwendet wird, die unterschwellig ein all in ankündigen um sich aufzudoppeln.
Tell
Ein Zeichen, durch das sich ein Spieler verrät.
Three of a Kind
Drei Karten eines Wertes.
Tight
Ein Spieler spielt nur wenige Starthände.
Turn
Die vierte Community Card, die gegeben wird.
Tilted
Aggressives und unkonzentriertes Spielen aufgrund der vorherigen Ereignisse. Normalerweise nach einem Bad Beat.
U
Under the Gun
Der Spieler zur Linken des Big Blinds.
V
Value Bet
Ein Einsatz, der von einer guten Hand gemacht wird.
Der Spieler hat den Wunsch, dass er (mindestens) gecallt wird.
W
Walk
Alle Spieler passen bis zum Big Blind.
Wheel
1. Eine Straße 



.
2. Bei Deuce to Seven die bestmögliche Hand, 



.
Wild Card
1. Karten, die gewöhnlicherweise nicht in einem Deck sind.
2. Kostenlose Eintrittskarte zu einem sonst kostenpflichtigen Turnier, meist als Preis eines Gewinnspiels.
Wrap
Bei Omaha Hold’em ein Straight Draw, der aus zwei Community Cards und drei Hole Cards besteht, beispielsweise 


als Hole Cards und 

als Community Cards.
In diesem Fall würde eine
,
,
oder
die Straße komplettieren.




















