Natürlich starten wir da, dass kostet “nur” 100 Euro. Wo gibt es denn noch einen Platz…..
in Salzburg………………………………..nein……….Ausverkauft
in Innsbruck………………………………nein…………da ist auch der Fluss zu nah dran
in Bad Honigsdorf vor der Höhe………..die haben kein Casino
in Seefeld………………………………..jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa………aber nur noch Sonntag!!!!
ok, gedacht, getan. Leider sah es mit der Ausführung nicht sonderlich gut aus. Die Onlinereservierugnssysteme hatten schon geschlossen und der freundliche Casino Mitarbeiter empfahl mir, einfach vorbeizuschauen und zu hoffen, dass bis dato noch nicht alle Plätze belegt seine.
Dieser Tage hasse ich das Prinzip Hoffnung über allem.
Börse……………………………..Hoffnung……………lachhaft
gute Harten halten……………..Hoffnung……………nie im Leben. Was erwartet auch jemand, der auf einem Board mit 

mit 
gegen 
konsequenterweise verliert, da auch dem Turn die verbleibende
auftaucht und das eigene Full mit Ass hoch gebustet wird.
Aber zurück zum Thema.
Unsere Freunde von 89suited.de waren so freundlich, Silke und mich in einem 6 Sitzer mitzunehmen. Die abenteuerliche Fahrt begann am Sonntag um 12.30 Uhr und wir erreichten das friedliche und verschneite Seefeld gegen 14.45 Uhr. Marc, unser Langhaarfahrer hat es tatächlich geschafft, aus dieser alten Kiste auf der Autobahn die Tachonadel über 180 zu treten. RESPEKT!!!!!
Im Casino angekommen, erlebten wir die erste freudige Überraschung. Wir bekamen tatsächlich noch Karten und durften neben den bekannten Antonio Turissi, Karl Gal, TheLettlFish, Michi Hierl vom PokerfirmaTeam und vielen namenlosen Suppenschüsseltonis an den Start gehen.
Ich erwischte einen Tisch, an dem 2 recht tighte ältere Herrschaften zu meiner Rechten saßen und ein Agro 3 Plätze links von mir residierte. Eigentlich ziemlich gut.
Ich bemerkte sehr schnell, daß zu Anfang nur die Karten gespielt wurden und auf dem Flop, gerade bei den beiden Herrschaften neben mir ohne Treffer eine Kontibet nicht gecallt wurde.
Dies macht ich mir zu nutze, als ich bemerkte, daß die Herren nach einem Limp einen 2,5 fachen BB noch callten, aber bei einem 4 fach Raise die Karten loslassen konnten.
Ich begann also in jeder Runde aus später Position auf das 2,5 fache zu raisen, wenn die Herren neben mir gelimpt hatten. Ich wurde jedesmal gecallt.
Die Ausbeute war folgende:
3 mal wurde ich auf dem Flop angecheckt und mein Kontibet wurde nicht mehr bezahlt.
1 mal bettet einer der beiden auf einen 10 hoch fop mit 3/4 Potsize, sah aber nicht sonderlich confident aus und ich entschloss mich zu einem call. Der Turn brachte einen König und ich wurde erwartungsgemäß angecheckt. Nun spielte ich den 3/4 Pot an und erhielt nach kurzem zögen meine Kontrahenten den erwarteten Fold. Wie Gus Hansen bereits in seinem hervorragenden Buch kommentierte “Kein König-kein Call”. Ich mußte innerlich schmunzeln.
In all diesen Situtionen war ich blank auf der Hand und spielte nur die Position mit einem Positionraise gegen tighte Gegner.
Gegen weak-tighte Gegner ist dieses Vorgehen um einiges effektiver und risikoärmer, da vor der Flop nicht sonderlich viel riskiert werden muß und die Informationen auf dem Flop durch einen Check to the preflopraiser fließen. Von Weak-Tighten Spielern ist nur dann ein Check-Raise zu erwarten, wenn diese bereits auf dem Flop die Stonecold-Nutz getroffen haben. Aber wie oft kommt das schon vor.
Meine erste Schlüsselhand möchte ich auch gerne schildern, bei der ich mich entschloss, Risiko zu spielen.
Ich hielt 
und das Board brachte 

und ich traf top set. Ein Agro spielte Potsize an und ich reraiste mit meinem TopSet und comittete mich in den Pot. Ich glaubte nicht, daß der Agro mit einem fertigen Flus so aufs Gas steigen würde und fühlte mich bei meinem Raise recht wohl, bis ich einen instareRaise bekam. Ich brauchte nicht wirlich lange überlegen. Der Spieler hatte den Skill auf einem kleinen Board einen Flushdrah mit der Ass auch gegen einen ReStealVersuch (der in diesem Augenblick aber keiner war) durchzuziehen. Ich entschied mich zu einem Call und mußte mir von meinem Gegner
zeigen lassen. Dooooooofffff, aber vielleicht paart sich das Board ja noch auf Turn oder River…………………natürlich nicht und die (7d) wollte sich schon zweimal nicht zeigen.
Da saß ich nun und weinte mit verbliebenen 2.000 Chips und mußte mir überlegen, wie es denn nun weitergehen sollte.
Ich fand einen Sopt aus dem SB heraus, als 5 meiner Kontakten limpten und ich mit AKo meinen gesamten Stack in die Mitte schob. Ich konnte alle vertreiben, bis auf einen, der sich mit 55 noch gutglaubte. Leider hatte er reicht und mir blieben nach dieser Aktion noch 600 Chips übrig, wobei die Blinds bei 150 – 300 lagen.
Nun wurde ich zum Agro und pushte jeden König und……….stellt Euch vor…..ich gewann und hatte plötzlich wieder 1.200 Chips in meiner Hand.
Dann fand ich KJo aus late Position und pushte wieder. Diesmal pushte der BigBlind over the top, die wohlt Tighteste Hose jenseits von Eden und ich wußte, das ich in Schwierigkeiten war. Meine kurze Hoffnung auf ein Paar 10er verflüchtigten sich augenblicklich, als dieser nervöse Uhu mit die Cowboys entgegenhiet, aufsprang und nervös zu wippen anfing.
Hallo! Junge!!! Ich war mit Abstand der smallStack, es geht nicht um Dein Tournamentlive, sonder um meines.
Die Hände meines Gegners verkrampften sich an der Kante des Tisches, als auf dem Flop eine Jack auftauchte und ich dachte still vor mich in………..”wahrscheinlich hat er jetzt Angst, das noch ein König hochkommt und ich TwoPair machen könnte”.
Na ja, dies war, wie zu erwarten meine letzte Turnierhand und ich konnte mich in aller Ruhe der Inspektion des Casinos Seefeld widmen. Spannende Aufgabe.
Ich möchte gerne noch ein paar Intentionen des Finaltables wiedergeben.
Michael Hirl vom Pokerfirma.de Team hatte es durch gutes Spiel an den Final Table geschafft, sag sich aber in Gefahr, short zu laufen.
Er sprach mich in der Pause an, wie der sich verhalten sollte und ich führte auf, das er sich entscheiden müsse, ob er als SmallMiniwinzklinzmikroStack nach Linz reisen möchte, oder lieber einen shot auf den Chiplead nimmt, der ihn aber auch aus dem Turnier katapulieren kann.
Michi entschied sich für Varante 2, was ich sehr begrüßte. Wir feilten eine expansivere Strategie aus, in der es in erste Linie darum ging, Limper mit einem saftigen Re-Raise zu bestrafen und im Falle eines Calls immer noch LiveCards zu haben. Damit schieden sämtliche kleinen Asse aus, aber die Könige mit Kicker X ließen sich so spielen, da davon ausgegangen werden kann, dass AK preflop geraist und somit angezeigt wird.
Es dauerte nicht lange und Michi fand aus EP Pocket4 und spielte einen MinRaise. Ich emfpand diesen Move als extrem stark, da niemand am Tisch den Skill hatte, einen MinRaiser aus EP mit einem spekulativen Re-Raise zu bestrafen. Gegen Hr. Ruthenberg oder Hr. Strassmann wirkt dieser Move wohl eher nicht, aber an dieser Tischbesetzung sah der Move extrem stark aus.
Lediglich der BB (Mr. Luckbox) callte und wir sahen den Flop 

.
Michi wurde angecheckt und spielte knapp über den Halben Pot an. Der call nach einigem Überlegen des SB überraschte mich.
Was für eine Hand kann in dieser Phase einen Check call spielen………..ein König, mit einem dezenten Kicker. Ich gab dem BB an dieser Stelle K10 und hoffte inständig, dass Michi am Turn seine Agression fortsetzt.
Der Turn bracht die
. Eine ideale Karte für eine Fortführung der agressiven Spielweise. Sollte der BB jetzt nicht zufällig einen Flush gemacht haben, sollte er sich verabschieden müssen. An dieser Stelle war wichtig zu bemerken, dass der
schon auf dem Board lag und der BB somit nicht mit seinem Königstreffer auf einem Herzdraw sitzen konnte.
Der BB checkte dern Turn und Michi schob ohne zu zögern seinen restlichen Stack in die Mitte.
Ich jubilierte innerlich und freute mich schon über den gewonnenen Pot als ich bemerkte, dass der BB zu schnaufen begann.
Der wird doch nicht…………………….
Der wird doch nicht …………………..zu der Kategorie Spieler gehören, die eigentlich nicht callen wollen, es aber dann doch tun…………………………………
………………………………………er gehörte………..und callte mit 
…………….
Sick call und Michi war raus.
Der Kerl konnte an dieser Stelle nur noch einen Bluff schlagen und spielte dabei gegen jeglichen Herz Flush und eine getroffene Ass. OMG. Selbst QQ hätten auf dem Turn nach der Conibet dass Ass und den König respektieren müssen und hätten sich zu einem Check entschieden.
Ich glaube mal, der BB hat sich gar keine Gedanken darüber gemacht, welche Kartenkombinationen er noch schlagen kann, dazu hat sein Skill bei weitem nicht ausgereicht.
Ich weite somit den Spruch von Gus etwas aus:
“Kein König-kein Call”
“Einen König-alles rein, egal, was da sonst noch liegt”
Hier noch ein paar Impressionen aus der Galerie der Pokerfirma
http://www.pokerfirma.de/test-gallery?album=15&gallery=39
Bild 1: Werner Oberbauer: 2 maliger WSOP Main Event Teilnehmer, der 2009 definitiv ins Geld kommen wird:
Bild 2: Meine Wenigkeit und Karl Gal
Bild 5: The SCHMUS in action
Bild 9: Michi Hierl am Final Table
Bild 12:am Final Table featuring: Antoni “ich schimpf mir die Karten her, wie ich es brauche” Turissi und Sonny “hey man, ich hab einen Lauf, so what” Lee. Zwei supercoole Typen, mit denen das Spiel immer wieder Spaß macht.
TheLittleSheep
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