one hand reported from silke burghardt

am 22. März 2009 unter Las Vegas abgelegt

silke burghardt erhält im sb ako, erhält allerdings von mp1 einen raise und mp2 (ben kang) ein 3 bet. daraufhin foldet unser goldvogel. der flop wird geöffnet und silke hätte nach der flopaction ohne treffer folden müssen.

die blinds liegen bei 100-200 und dem limit 200-400. von 67 startern sind noch 59 im rennen.

die payoutstruktur ist noch nicht bekanntgegeben.

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konstantin bücherl beim horse event im ccc wien

am 22. März 2009 unter Las Vegas abgelegt

auch unser elitespieler ist mit von der partie. nach drei blindleveln konnte er seinen stack bereits deutlich ausgebaut. er hat nach eigenen angaben beim omaha hilo  “ein paar saugeile” karten bekommen und an auszahlung hat es auch nicht gemangelt…..weiter so

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update horse ccc wien

am 22. März 2009 unter Las Vegas abgelegt

michael keiner und dragan galic haben bereits ihre plätze geräumt. dragan wollte beim razz mit einem full house die karten seines gegners sehen und verlor darum einen erheblichen pot. anscheinend wurde ihm daraufhin nahegelegt, bei der wsop NICHT das 50.000er zu spielen.

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Silke Burghardt startet heute beim HORSE im CCC

am 22. März 2009 unter PokerProStartUp abgelegt

es begann um 14.00 uhr, aber es ist noch lange nicht vorbei. silke hat an einem tisch mit ben kang, michael keiner und alex jung platzgenommen und wird den jungxx hoffentlich das fürchten lehren.  die ersten beiden blindlevel sind gespielt und silke konnte bereits im razz zwei steals ansetzten und hat ihren anfangsstack von 5.000 leicht ausgebaut. alle hoffnung und alle guten wünsche sind bei ihr

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Pokertour.at und Teamevent 1.Station in Wien

am 09. März 2009 unter PokerProStartUp abgelegt

Es ist dann doch geraume Zeit her, daß sich ein paar PokerProStartUp.net Mitglieder zu einer Gemeinsamen Veranstaltung zusammenfinden konnten. Durch die konsequente Abdeckung unserer EliteSupernova Konstan-Time sehen wir diesen lediglich noch auf den EPT und den WSOP Events.

Deshalb hab es mich umso mehr gefreut, daß wie dieses Wochenende mit einer spielstarken Manschaft in Wien an den Start gehen konnten.

Es stand zum einen das Teamevent an, daß von Jan Schwarz, Thomas Schaaf, Christian Seidl, Andreas und Robert, sowie dem www.muppinger.de (Stargast) abgedeckt wurde.

Die Vorqualifikaiton verlief etwas holprig aber final konnten wir uns nach allen gespielten Vorqualifikationen auf dem 4. Platz im Chipcount wiederfinden.

Am Finaltag durfte ich als erster mit 10.200 Chips an den Start gehen und konnnte ohne großes Risiko unserern Stack auf 14.400 innerhalb der ersten 3 Blindlevel erhöhen, den ich dann auch an Andi übergeben konnte. Was weiter passierte, entzog sich dann meiner Kenntnis. Der Teamevent startete am Sonntag um 14.00 Uhr, doch hatte ich an selbigem Tage auch noch das Einzelevent der Pokertour.at (day2) zu spielen. So mußte ich um 17.00 Uhr püntlich antreten.

Der Tag 1 des Einzelevents verlief recht ereignisreich, sollte aber von Tag 2 noch getoppt werden.

An Tag 1 passierte folgendes:

Ein BigStack machte einen Standardraise preflop und ein loose agressiver Spieler nach ihm callte. Die Aktion wurde zu mir auf dem Button gefoldet und ich fand 6d 6c und überlegte kurz, was zu tun sei. Der BigStack raiste jede 2 Hand und einen Limp hatte ich von diesem Spieler selten bis gar nicht gesehen. Der LAG hinter ihm hatte dies bestimmt auch schon bemerkt und Signalisierte mit seinem Call, dass er auf jeden Fall noch den Flop sehen wollte, von ihm ging also keine Gefahr aus. Ich setzte den BigStack ebenfalls auf eine Hand, die er nach einem Push aufgeben konnte………………………..

und so pushte ich……….die Blinds lagen bei 200/400 und der Big Stack raiste auf 1.200. Somit lagen für mich bereits 3 K im Pot, der meinen push mit 13.325 legitimiert.

Plötlich find der smallBlind neben mir an zu überlegen und ich dachte mir innerlich…………das gibt es doch nicht…………..hab ich da wohl ein schlechtes Timing gefunden. Ich hoffte inständig, daß der SB in der Lage war, in diesem Spot 10 10 oder auch noch j j weglegen zu können. Doch leider täsuchte ich mich, deer SB ging nach einigem zögern und gejammer all In und hatte mich gecovert. Meine Resignation weitete sich noch aus, als der BigStack auch InstaAllInshovte. Ich war definitiv geschlagen und drawte auf 2 outs.

Der SB zeigte ac qh und der BigStack tabelte ah as………..ouch………..

Eine lustige 6h direkt als doorcard ließ die für mich sehr unvorteilhafte Situation für mich in einem anderen Licht erscheinen und plötzlich drawten die Asse auf 1 out bei 2 verbleibenden Karten. Nach dieser Hand, die ich mehr als glücklich, gewann hatte ich wieder Manövriermasse und konnte später zwei weitere Schlüsselpots mit 2 2 und einem weiteren gefloppten Set gegen Dustin Müller (von ihm wird später noch zu Berichten sein) und mit KK gegen 10 10 eines mir unbekannten Gegners gewinnen.

Den zweiten Tag startete ich mit 66.100 chips als 8.ter im Chipcount.

An diesem Tag möchte ich gerne Robert Herzog löblich erwähnen, obwohl mich dieser zweimal nicht wirklich gut aussehen ließ, aber was er spieltechnisch geleistet hat, verdient Erwähnung.

1. Robert limpt bei Blinds von 1.000 – 2.000 vom Button, alle anderen haben bereits gefoldet. Ich limpe mit qs js und der BB checkt.

Der Flop kommt ad 6s 4h und alle checken

Turn: 6c und alle Farben liegen auf dem Deck.

Ich entscheide mich nun, für 5.200 anzuspielen und rechne mit dem sofortigen Gewinn des Pots. Der BB foldet erwartungsgemäß, aber Robert überlegt plötzlich…………………………Was soll das, der hat doch nix, oder doch……………………….ich werde geMINRAIST, was ich gar nicht leiden kann und Robert hat nach dieser Aktion noch 4.300 Chips behind.  Verdammt, der hat doch nichts, aber ich auch nicht…………oder hat er doch etwas……………….Ein Ass ist aufgrund der preflop und Flopakton unglaubwürdig, eine 6 genauso unwahrscheinlich…………………doch egal wie ich es drehe und wende, mein QJs sieht auf einmal sehr mikrig aus und ich gebe den schönen Pot auf.

Robert zeigt nach meinem Fold Q9s………………nice play Robert, ganz großes Kino, auch wenn es auf meine Kosten ging.

Während der weiteren Stunden meines Spiels schaffte ich es, meinen Stack immer konstant zu halten, fand aber keinen Spot, durch den ich meinen Stack eklatant aufbauen konnte. Als wir die Bubble erreichten, spielte ich wieder einen Pot gegen Robert und entschloss mich auch hier, den Pot auf dem Turn aufzugeben, da ich "Hühnchen" nicht bubblen wollte und Roberts chipimplizierte Frag ob ich um alles spielen möchte mit einem zähneknirschenden "NO, SIR" beantwortete. Auch hier mein Kompliment an seine Spielweise.

An meinen Tisch hatte sich ebenfalls Dustin Müller eingefunden, mit und gegen den ich bereits am ersten Tag gespielt hatte.  Als die Bubble geplatzt war (5 5 machten gegen aq auf einem a-hoch Board einen runner-runner baby Flush) wurde das Spiel looser. Dustin pushte mit 75 K aus UTG mit kh jhund ich callte vom Butten mit ac qc und ein

jack jack jack jack jack auf dem River besiegelte mein Schicksal und ließ den mir gegenüberliegenden Dustin jubeln. Ein netter Kerl, dem ich meine Chips vergönnte, auch wenn das Ausscheiden aus einem Turnier immer mit etwas wehmut versehen ist. Aber egal, Dustin schaffte es final auf den hervorragenden 3. Platz und ich freue mich darauf, mit ihm im Dezember im Finale in Wien  wieder spielen zu können.

Im Teamevent wurden wir final Dritter. Dies reichte aus, um uns auch hier für das Finale im Dez. in Wien zu qualifizieren. Auch darüber freue ich mich unheimlich.

Ein gesondertes Lob an Jonathan Lütkenhorst, der beide synchron gespielten Turniere zusammen mit seiner Crew jederzeit im Griff hatte und für einen reibungslosen Ablauf sorgen konnte. Wir kommen gerne wieder.

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At the Red Rock Casino Las Vegas, Nevada

am 19. Februar 2009 unter Las Vegas abgelegt

Ich habe am 28.01.2009 im Red Rock Casino in Las Vegas gespielt. Dieses Casino liegt deutlich außerhalb vom Strip in westlicher Richtung. Man kommt dort direkt an, wenn man die Charleston Road West für mehrere Meilen entlangfährt.  Dieses Casino glänzt vor Exklusivität. Ich halte mich dort gerne auf, nicht zuletzt wegen dem anhängigen Kino, in dem immer die neuesten Steifen laufen.  Das RedRock gehört zur Station Gruppe, die für ihren unheimlich großen bad beat jackpot bekannt sind.

In allen anderen Stationcasinos kann man allerdings nicht wirklich Poker um die Einsätze spielen, wie sie mir vorschweben und das Ambiente ist auch eher zweifelhaft. Somit ist das Red Rock wie geschaffen für mit. Guter Stil und gute Pokerangebote.

An besagtem Tag führen wir bereits ind er früh los, um den Tag kompett ausnutzen zu können. Gefrühstückt haben wir im Feast Buffet, das man zwar empfehlen kann, aber nicht zwingend muß. War in Ordnung und satt war ich auch danach (aber das ist in Vegas nun wirklich nicht das Problem).

Ich saß zusammen mit Marco am 2-5$ cash game Tisch. Hier ist ein deutlich besseres Niveau zu finden, als an den weiterverbreiteten 1-2$ Tischen.

Zu Beginn verliere ich ein paar kleiner Pots, die aber nicht schlachtentscheidend sind, bis es zu folgender Hand kommt:

Ich bezahle im SB einen Standartraises mit ac 4c    caro und der Flop kommt
ac4htc
Ich spiele einen provokaten bet von 5, erhalte 2 Zahler und der Button entscheidet sich, auf 40 zu raisen. Ist ja auch vernünftig. Ich reraise daraufhin auf 105 $, die nun nur noch vom Button bezahlt werden.
Turn: kd
Ich spiele 155 an und bekomme ein All in über 370 um die Ohren geknallt.   upsss…………..
Jetzt muß ich erst einmal, ganz nach alter Dan Harrington Manie Luft holen und kurz überlegen.
1. Gedanke: Was schlägt mich hier
Antwort:
a) Ein set natürlich, aber das ist dann halt so
b) A10…….aber warum hat er mich dann auf dem Flop nicht all in geschoben…….macht also auch keinen Sinn
c) AK………das wäre sick, da ich dann nur noch auf 2 outs drawen würde……….aber auch unwahrscheinlich, da der Button nicht der Initial raiser war, aber im Vorfeld bereits öfter wild gespielt hat und ich ihm mit AK auf jeden Fall Preflop ein kräftiges Raise gegeben hätte……macht also auch nicht wirklich Sinn
d) alle anderen Ass Kombinationen und den Flush draw schlage ich noch.
Der Pot ist darüberhinaus auch schon groß genug, sodass ich mein Geld investieren kann. Ich calle, auf dem River fällt die 2h und mein Gegner muckt.
Früher hätte ich so eine Entscheidung deutlich schneller gefällt und bin wahrscheinlich auch öfter falsch gelegen. Heute sehe ich die Dinge etwas differenzierter. Ich habe bereits in die Hand investiert und nun habe ich eine Entscheidung zu treffen, die kein No-Brainer ist (mit der Nutz kann jeder callen), also darf ich mir auch Zeit nehmen, um die Setzfolge mit dem Image des Gegners in Einklang zu bringen. Erst dann handle ich (zumindest meist). Dieses Vorgehen kann ich nur jedem Spieler emfpehlen, der sich in einer Situation befindet, die nicht sofort als eindeutig zu identifizieren ist.
In der nächsten Hand spiele ich gegen einen Gegner, der draws überproportional bezahlt. In diesen Situationen hat der aufmerksame Spieler einen Vorteil. Innerhalb von mehreren Stunden bekommt man diverse Showdowns der Mitspieler zu sehen und man kann daraufhin einige Setzmuster ableiten und einordnen.
Bei diesem Spieler war es recht einfach. Passivität, solange er drawt, auch wenn er dafür überproportional zahlen muß und Agressivität, wenn er trifft. Einfaches Muster, einfacher Spieler.
Es kam wie folgt:
Ich halte 7h7d und der Flop mit meinem Mitspieler kommt
2c7ckh. Prflop wurde geraist und ich sitze im BB. 4 Spieler sehen den Flop, der Pot ist 60 groß.
Ich entschließe mich zu checken, um zu sehen, wo der König sitzt. Der Spieler nach mir setzt 45 und Mr. Überprop. bezahlt. Ich will an dieser Stelle einen großen Pot spielen und raise auf 115.
Ich emfpinde diesen Spielzug als sehr verdächtig. Gute Spieler folden bei diesem Spielzug bestimmt auch AK, nicht aber an diesesm Tisch, deshalb entschloss ich mich, schon in früher Phase einen großen Pot aufzubauen.
Der Initialflopbetor foldet nach kurzem überlegen, aber Herr Ichzahljedendraw bezahlt.
Turn:2h
Traumkarte für mich, ich bin full, nun hoffe ich, daß mein Gegner auf  dem River seinen Flush trifft. Diese Hoffnung hält mich aber nicht davon ab, auf dem Turn eine Valuebet zu bringen, da ich mir sicher bin, ausbezahlt zu werden.
Ich setzte 145$ und werde bezahlt.
River: 3c und innerlich jubiliere ich!!!!!!!!!!!!!!!!  Sein Setzmuster passt genau auf einen Flush und ich hoffe inständig, daß er nicht nur einen König hält.
Meine Aktion dauert etwas, da ich überlegt. Spiele ich jetzt an, zahlt er mich mit einem König aus, callt aber nur. Checke ich aber, wird er seinen Flush anspielen und ich kann Check-Raisen. Mit einem König wird er aber wahrscheinlich nur behind checken.
Jetzt frage ich mich, wie viel ich setzen könnte, damit er mich mit einem König ausbezahlt…….ich komme zu keinem Ergebnis. Ich weiß es einfach nicht. Diese Unwissenheit macht mich nervös und mein Gegner scheint das zu bemerken, mißdeutet meine Nervosität aber vollkommen.
Ich komme zu dem Schluß, daß ich alles von ihm bekomme, wenn er einen Flush hat und er unter Umständen an dieser Stelle auch mit einem König hoch betten wird, um mich aus dem Pot zu drängen.
Also checke ich………………..
und er setzt……………………..
ich raise alles…………………..
und er bezahlt und zeigt:
kcqc
Bingo!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich habe mir über meinen Check am River dann noch einige Gedanken gemacht und mich gefragt, ob es egal gewesen wäre, wie ich diese Hand am River gespielt habe.
Ein bet von mir, ein raise von Ihm und einen push von mir hätte ebenfalls auf die Stärke meiner Hand bei einem gepairten Board hingedeutet, aber ich glaube nicht, daß dieser LAG selbst bei dieser Betsequenz gefoldet hätte.
Egal,,,,,the money is mine……….
Hier kam es auch das erste mal in meiner Pokerkarriere vor, daß ich an deiner Hand verdient habe, in die ich nicht involviert war.
Jeder, der an diesem Tag Quads 8 machte, erhielt 1.500$ und jeder am Tisch befindliche Spieler bekam 100$ vom Casino ausbezahlt. Kriterium war allerdings, das mit beiden Holecards gespielt wurde.
Ein junger sympathischer Asiate machte diese Hand an unserem Tisch und bescherte und damit einen kleinen Teil aus dem großen Jackpot. Ich fand es als überaus anständig, daß der Junge dem Dealer einen 100$ Chip zukommen ließ.
Es lebe das Red Rock Casino
So long
The little sheep
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Karten zeigen, oder nicht?

am 14. Februar 2009 unter Las Vegas abgelegt

Es geschah vor gar nicht all zu Langer Zeit, in einem fernen-fernen Land in Las Vegas. In einem Hotel, daß den Namen einer italienischen Stadt trägt, die durch Wasserstraßen gekennzeichnet ist.

Dieses Hotel hat den Ruf, aus aller Herren Länder gute Pokerspieler anzuzuziehen. Auch ist es das Stammcasino vieler Las Vegas Pros und man läuft im Grunde immer einem über den Weg, wenn man sich dort aufhält.

Dies war mein Ziel, um mich bei einem zünftigen 2-5$ cash Game niederzulassen. Der Tisch war recht schnell sondiert und ich wußte, wo die guten und starken Gegner saßen. Dies zu erkennen ist wichtig, noch wichtiger ist aber, die mutigen und weniger begabten Spieler zu erkennen und gegen diese eine Spielstrategie zu entwickeln. Diese Partie verließ ich mit einem stolzen Plus, war aber trotzdem verärgert. Und dies war passiert……………

Links neben mir saß ein weak tighter Spieler, der dazu im Stande war, Top Pair Top Kicker zu folden, wenn die Action zu groß wurde. Dieser war mein Gegenspieler Nr.1, da hier immer gute Pötte auf dem Turn zu generieren waren.

Der linke Spieler neben ihm zeichnete sich durch andere Attribute aus. Diesem Herren war es sehr wichtig, maskulin zu gelten und ich beobachtete ihn, daß er seinen Live Straddle (LS) jedesmal gegen eine Limperschaft raiste. Mein Image war wie immer tight, doch wenn ich spielte, spielte ich agressiv.

So geschah es, daß unser LAG einen LS setzte und bis zu mir im SB gefoldet wurde. Ich hielt 10-10 und limpte mit zwei Gewissheiten in den Pot ein

1. mein BB würde niemals raisen, außer er hielt ein Monster

2. der LS wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% in dieser Situation gegen die Blinds raisen, egal mit was für einer Hand.

Und so geschah es auch, der Kollege neben mir callte auf 10 und Herr LS erhöhte auf 45. Ich feuerte daraufhin freudig 155 in den Pot, worauf der BB foldete. Ohne Überraschung callte der LS meinen Raise und wir sahen den Flop AQ3. Normalerweise kein idealer Flop, aber ich wußte,daß ich diesen herrn an dieser Stelle aus dem Pot drängen konnte, da ich mit AK vor dem Flop ein ReRaise bekommen hätte, konnte mich in diesem Augenblick nur AQ meinen schnell geschmiedetem Plan widerstehen.

Ich wollte den Flop als check-raise spielen und klopfte deshalb in spannender Erwartung auf den grünen Filz, nur um ein weiteres Klopfen zu vernehmen. Mein Gegner erwiderte: I don´t you your pocket Aces off. Interessante Information.

Der Turn brachte ein blank und nun spielte ich 185$ an, worauf mein Gegner foldete und behauptete eine Ass gehabt zu haben. Ich merkte, daß ihm die Situation nicht sonderlich gut geschmeckt hat und weitete deshalb meinen Plan, gegen diesen Spieler große Pots zu spielen aus.

Ich zeigte meine 10-10 mit dem Kommentar………….you talk too much, don´t mess with me.

Ohhhh, ich merkte, wie es dem Herrn nun die Tiltröte ins Gesicht trieb und entschloss, gegen diesen Gegner meine Range preflop zu erweiteren. Ich hatte einen neuen Feind am Tisch und in den nächsten Händen wurde sein Spiel noch wüster und unkontrollierter als vorher. Ich beobachtete dies mit Freude und behielt seinen Stack ganz besonders im Auge. Er hatte noch 850$ behind.

Doch dann kam es zu einer Situation, die mir nicht gefallen hat.

Der Spieler neben mir, den ich anfangs als weak tight identifiziert hatte war in einem Pre-Flop geraisten Pot mit dem getilteten Spieler. Der Flop las sich

Q 4 Q

und beide checkten.

Der Turn brachte eine auf den ersten Blick unbedeutende 5 auf den Tisch.

Nun spielte der weak tighte Spieler an………so ca. 60 in einen Pot von 80.  In diesem Spot sehr verdächtig, da Top Pair Top Kicker ja einen Drilling gemacht hätten.

Auf jeden Fall Raiste der Gegenspieler auf 195 und erhielt postwendend einen Re-Raise auf 410.    Klingeling………Klingeling………was is den hier los……….

Ohne zu zögern und mit hochrotem Kopf schob der getiltete Spieler nun seinen gesamten Stack in die Mitte. Er wollte dem Tisch zeigen, daß er sich nicht mehr aus einem Pot verdrängen ließ und zeigte stolz nach dem Call des weak tighten Spielers QJ für einen gefloppten Drilling.

An dieser Stelle startet die Analyse.

Der weak tighte Spieler hätte niemals mit einem schwachen, oder einem guten Blatt einen Re-Raise gespielt. Auch war die Range, mit der der weak tighte Herr einen Preflop Raise callte auf max. Q10 auszudehnen. In dieser Situation konnte Herr Tilt auch genau eine Kartenkombination aus der Range des weak tighten Spielers schlagen……nämlich besagte Q10.

Ein Bluff war an dieser Stelle nach der Action ausgeschlossen und ich hätte mich spätestens nach dem Re-Raise gefragt, ob ich mit QJ gegen diesen Spieler noch vorne bin. Eher nicht……………..und so brachte der Spieler, den ich vorher genau mit dieser Absicht auf tilt gesetzt hatte, gegen die 5-5 des Gegners 850$ unter und verließ daraufhin ausgebrannt den Tisch.

Ich ärgere mich deshalb, da der weak tighte Spieler bestimmt nicht meine Absichten erkannt hat und hier zufällig in eine große Hand verstrickt war, die ich eigentlich spielen wollte. Zu allem Überdruß verließ der Gewinner dieser Hand nach dem Spiel ebenfalls den Tisch, da er bemerkte, daß es wohl an diesem Tag nicht besser hätte laufen können.

Da hatte er recht, aber ein paar Chips hätte er in seiner Euphorie dann doch noch verspielen können.

Resüme: Es ist manchmal mehr als sinnvoll, seine Karten zu zeigen, wenn man damit ein ganz bestimmtes Ziel, oder eine eindeutige Strategie verfolgt. Man sollte dann aber darauf achten, das diese Strategie zum eigenen Vorteil ausfällt.

So long……

TheLittleSheep

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Silke Burghardt beim Spring Poker Festival and MORE!!!

am 30. Dezember 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Wer am Samstag abend die Pokernight bei Giga verfolgt hat, konnte sich davon überzeugen, dass Silke nicht nur ein charmantes Wesen, sondern auch Pokerskills aufzuweisen hat.
So dominierte Sie, zusammen mit dem (Zitat Anfang)”Doppelten Lottchen” Svenja das Wochenfinale nach belieben und erreichte ohne nennenswerte Zwischenfälle den Final Table. Dies führte dazu, dass Svenja ihre Sidebet einzulösen hatte und einen Blondinenwitz erzählen mußte.
Die noch nicht gebrandete Silke hat eindrucksvoll aufgezeigt, was einen seriös spielenden PokerProStartUp von einem beliebigen Teilnehmerfeld unterscheidet.
Sie spielte konsequent Ihre Sitationen, nicht zwingend ihre Karten und mußte nur selten den Pot aufgeben. Sie lieferte sehr geglückte Reads und setzte Druckmomente in den richtigen Spots.
Sämtliche Aktionen wurden von den Beiden “Lottchen” kommentiert und kurz darauf galt es, einen weiteren Pot fröhlich einzustreichen.
Das Resultat war absehbar. Silke spielte und spielte und spielte und irgendwann war die sehr unterhaltsame Episode dieser Pokernight vorbei. Aber Silke war noch nicht fertig. Immerhin gab es zu diesem Zeitpunkt noch ein paar Gegner am Final Table zu eliminieren.
Wer die Action weiter verfolgen wollte, mußte auf PokerStars.net den Tisch aufrufen und beobachten.
So konnten wir noch feststellen, daß Silke mit [9x][9x] auf einem Board [9x][3x][Tx] gegen [Ax][Ax] des Gegners antrat und dieser seinen TwoOuter auf dem River traf.
Dann kam es zum Showdown mit [9x][9x] gegen AsQh und der Gegner traf wieder auf dem River, diesmal in Form eines Flush mit der Dame. Der Final Curtain fiel, als Silke (immer noch nicht short stacked) bei hohen Blinds mit [Tx][Tx] pushte und legitim von [Ax][Kx] gecallt wurde. Das Ass auf dem Turn besiegelte Silkes Schicksal und sie schied mit einem unglücklichen 6. Platz aus. Wäre Fortuna etwas gnädiger gewesen, wäre bedeutend mehr dringewesen, aber wir sind uns sicher, daß sich Silke dadurch nicht ins Boxhorn jagen läßt.

So announcierte Sie während der Sendung auch, daß Sie beim Spring Poker Festival am 22.03.2009 als Featured Player, also wohl als Stargast, im Concord Card Casion in Wien antreten wird.

springpoker_turnierplan

Der aufmerksame Leser möge feststellen, daß es sich hier um ein ganz besonderes Event handelt.
Es wird nicht das übliche NoLimit Holdm gespielt, sondern die deutlich anspruchsvollere Variante H.O.R.S.E. mit einem Buy In 500+50. Da Silke mehr LimitPoker, Stud und Omaha als Texas NL spielt, sieht sie sich den kommenden Aufgaben mehr als gewachsen.
Auf Anfrage bei dem zuständigen Turnierdirektor Jonathan Luetkenhorst im CCC erfuhren wir, daß es sich hier um das erste H.O.R.S.E Event in Austria handelt.
Wer also Lust und Laune auf ein spannendes und abwechslungsreiches Turnier mit der charmanten Silke hat, ist im März in Wien herzlich willkommen.

Wer diesen Termin zeitlich nicht wahrnehmen kann, hat zusätzlich noch die Möglichkeit, gegen Silke Ende April in Linz bei der Pokertour.at zu spielen. Auch hier wird sie als Featured Player auftreten und dafür sorgen, daß den Teilnehmern der Sieg so schwer wie möglich fällt.
Bereits Jan Schwarz, ihr Teamkollege aus dem PokerProStartUp.net Team erzielte in den letzten beiden Jahren hervorragende Ergebnisse bei diesem Deep Stack Turnier, das seine Struktur an die PokerStars EPT Formate anlehnt. So wird Silke Burghardt wahrscheinlich nicht die einzige aus diesem aufstrebenden Teambleiben, die bei besagten Events an den Start gehen wird.
Man darf gespannt sein……………….

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Konstan-TIME

am 30. Dezember 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

beachtlich, oder sogar noch mehr.

Da gibt es jemanden in den Reihen des PokerProStartUp.net Teams, der noch nicht großartig in der Öffentlichkeit aufgetreten ist, aber großartiges geleistet hat. Es ist auch kaum möglich, Zeit für viele andere Dinge zu finden, wenn man bei Pokerstars einen Status erreichen möchte, der jegliche Protuberanzen als laues Lüften aussehen läßt. Diese Materieströme können in Extremfällen über eine Million Kilometer (oder FPP´s) über die Sonnenoberfläche aufsteigen und erreichen eine Höhe von 40.000 km (oder 55er SnG´s vgl. Artikel Stephan M.Kalhamer ). Hebt dieser Bogen ab, kann er Materie ins Weltall schleudern.

Doch sprechen wir bei Konstantin Bücherl nicht von Protuberanzen, sondern von planetengefährdenden Strömen, die auch Supernovae genannt werden. Stellt eine Supernova das schnell eintretende, helle Aufleuchten eines Sterns am Ende seiner Lebnenzeit dar, hinkt der Vergleich mit Konstantin deutlich, da er gearde am Druchstarten ist. Zieht man nun den Vergleich dieser Endzeitexplosion mit der Leuchtkraft, die hier innerhalb von Sekunden um das Milliardenfache zunimmt und somit die Helligkeit einer ganzen Galaxie erreicht, kommen wir der Sache näher. Es gibt nur wenige, wie Konstantin, ganz wenige………

Dario Minieri war wohl der erste und deshalb werden wir bei Pokerstars darum plädieren, den Status ELITE SUPERNOVA in

HYPERNOVA

umzubenennen, denn diese leuchtet um das Billiardenfache und somit so hell wie ein Galaxienhaufen.

In der Sternforschung gibt es zwei Mechanismen, wie Sterne zur Supernova werden können.
1. Massereiche Sterne kollabieren im Kern, nachdem Sie ihre nuklearen Brennsoffe verbraucht haben.
2. Masseärmere Sterne enden als weißer Zwerg, wenn sie sich in einem Doppelsternsystem befinden un von einem roten Riesen akkretiert werden.
Konstantin hatte nur eine Möglichkeit, zur Supernova zu werden……………………..spielen und performen…………ora et labora…………spielen und performen.
Wir als Team PokerProStartUp.net sorgen dafür, daß Konstantin seine Brennstoffe niemals verbraucht und sein guter Kern nicht kolabieren und rote Riesen gibt es für uns nicht, egal, was passiert.

Die Zeit wird kommen……es wird Konstan-TIME

KONSTAN-TIME

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Young Guns – Johannes Strassmann -

am 30. Dezember 2008 unter Allgemein abgelegt

Da trafen am Samstag im Giga Studio Silke Burghardt, meiner Einer und Johannes Strassmann aufeinander. Wie spannend.

Wir kannten Johannes bis dato noch nicht, aber ein gewisser Ruf eilt diesem Pokerspieler doch voraus.

Da wird gesprochen von arroganter Schnösel, überheblicher Egomane und vielem weitern.

Wir konnten uns vor Ort ein eigenes Bild machen und sagen jetzt frei heraus:

LEUTE………geht´s noch?

Wir hatten ein wirklich nettes Gespräch mit einem jungen Mann, der die zweite Hälte der Twen Jahre noch nicht überschritten hat und waren von dessen An- und Weitsichten angetan.

Steht für viele "Kids" in seinem Alter noch NoFUTURE auf der Agenda, stellte sich hier heraus, daß Johannes Entscheidungen und Motive fundiert und nachvollziehbar begründen kann.  An dieser Stelle wäre wahrscheinlich ein Beispiel angebracht, auf das ich aber verzichten möchte, da ich die Gesprächsinhalte nicht breittreten werde.

Wer nun also Selbstbewußtsein und Unternehmergeist mit Arroganz und Egomanie definieren möchte, sollte besser die Klappe halten und im Mainstreamstrudel baden gehen, denn dort wird er sich in guter, grauer und belangloser Gesellschaft wiederfinden.

 

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