Archiv der Kategorie 'PokerProStartUp'

Schlüters Boxbude oder Beat Mr. Black …

am 04. Dezember 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

… und noch ein paar andere Fische!

Wer noch nicht alle Weihnachtsgeschenke zusammen hat, sollte sich den 16. Dezember frei halten, denn da gibt’s Weihnachtsgeld! Und zwar nicht nur für eine gute Turnierperformance, sondern auch wenn man ein paar Straßenkämpfer in die Seile… ich meine natürlich Fische an die Rails befördert – namentlich:

Andreas Krause
Nyff
Hans-Martin Vogl
Thomas Bihl
Christian Walczewski
Stephan Kalhamer
Tony G.

Konstantin Bücherl
Jürgen Bachmann
Sven Lucha
Isi Summerer
Silke Burghardt
Thomas Schaaf
… und Jan Schwarz

Die Bounty, die auf den jeweiligen Kopf ausgesetzt wird, richtet sich dabei nach der Teilnehmerzahl. Jeder teilnehmende Spieler generiert $3 Bounty auf jeden der ersten 7 Spieler und 1$ Bounty auf jeden der zweiten 7 Spieler. So steigt pro Teilnehmer nicht nur der normale Preispool um $5, sondern der Bounty-Preispool um $28 Dollar. Wahrscheinlich gibt es schlechtere Turniere als solche mit 560% Overlay! :lol: Also schnell an alle Freunde mit Maus und mindestens zwei Tasten (Push / Fold) weitersagen und mitspielen!

Als Beispiel:
Bei 120 Startern wäre auf Tony G. eine Bounty von $360 (120 x $3), auf Thomas Schaaf eine Bounty von $120 (120 x $1) ausgesetzt. Sollte jemand wie in Schlüters Boxbude alle 14 Spieler vom Tisch nehmen, würde er/sie bei 120 Startern insgesamt $3360 seiner Bankroll zuführen können … und damit sicherlich auch in den normalen Preisgeldrängen landen ;)

Das Ganze findet auf bwin am 16.12.2008 statt. Das Buy-In beträgt erschwingliche $5.

Wie das Ganze funktioniert könnt ihr auf overcards.de lesen:

Bis zum 16.!
Viel Erfolg wünschen „Schlüter jr. II“ und „Schneider Berlin“!

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Beat them all in Seefeld

am 25. November 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Natürlich starten wir da, dass kostet “nur” 100 Euro. Wo gibt es denn noch einen Platz…..
in Salzburg………………………………..nein……….Ausverkauft
in Innsbruck………………………………nein…………da ist auch der Fluss zu nah dran
in Bad Honigsdorf vor der Höhe………..die haben kein Casino
in Seefeld………………………………..jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa………aber nur noch Sonntag!!!!

ok, gedacht, getan. Leider sah es mit der Ausführung nicht sonderlich gut aus. Die Onlinereservierugnssysteme hatten schon geschlossen und der freundliche Casino Mitarbeiter empfahl mir, einfach vorbeizuschauen und zu hoffen, dass bis dato noch nicht alle Plätze belegt seine.
Dieser Tage hasse ich das Prinzip Hoffnung über allem.
Börse……………………………..Hoffnung……………lachhaft
gute Harten halten……………..Hoffnung……………nie im Leben. Was erwartet auch jemand, der auf einem Board mit 8h8c8d mit khks gegen ah5h konsequenterweise verliert, da auch dem Turn die verbleibende 8s auftaucht und das eigene Full mit Ass hoch gebustet wird.

Aber zurück zum Thema.
Unsere Freunde von 89suited.de waren so freundlich, Silke und mich in einem 6 Sitzer mitzunehmen. Die abenteuerliche Fahrt begann am Sonntag um 12.30 Uhr und wir erreichten das friedliche und verschneite Seefeld gegen 14.45 Uhr. Marc, unser Langhaarfahrer hat es tatächlich geschafft, aus dieser alten Kiste auf der Autobahn die Tachonadel über 180 zu treten. RESPEKT!!!!!
Im Casino angekommen, erlebten wir die erste freudige Überraschung. Wir bekamen tatsächlich noch Karten und durften neben den bekannten Antonio Turissi, Karl Gal, TheLettlFish, Michi Hierl vom PokerfirmaTeam und vielen namenlosen Suppenschüsseltonis an den Start gehen.

Ich erwischte einen Tisch, an dem 2 recht tighte ältere Herrschaften zu meiner Rechten saßen und ein Agro 3 Plätze links von mir residierte. Eigentlich ziemlich gut.
Ich bemerkte sehr schnell, daß zu Anfang nur die Karten gespielt wurden und auf dem Flop, gerade bei den beiden Herrschaften neben mir ohne Treffer eine Kontibet nicht gecallt wurde.
Dies macht ich mir zu nutze, als ich bemerkte, daß die Herren nach einem Limp einen 2,5 fachen BB noch callten, aber bei einem 4 fach Raise die Karten loslassen konnten.
Ich begann also in jeder Runde aus später Position auf das 2,5 fache zu raisen, wenn die Herren neben mir gelimpt hatten. Ich wurde jedesmal gecallt.
Die Ausbeute war folgende:
3 mal wurde ich auf dem Flop angecheckt und mein Kontibet wurde nicht mehr bezahlt.
1 mal bettet einer der beiden auf einen 10 hoch fop mit 3/4 Potsize, sah aber nicht sonderlich confident aus und ich entschloss mich zu einem call. Der Turn brachte einen König und ich wurde erwartungsgemäß angecheckt. Nun spielte ich den 3/4 Pot an und erhielt nach kurzem zögen meine Kontrahenten den erwarteten Fold. Wie Gus Hansen bereits in seinem hervorragenden Buch kommentierte “Kein König-kein Call”. Ich mußte innerlich schmunzeln.
In all diesen Situtionen war ich blank auf der Hand und spielte nur die Position mit einem Positionraise gegen tighte Gegner.
Gegen weak-tighte Gegner ist dieses Vorgehen um einiges effektiver und risikoärmer, da vor der Flop nicht sonderlich viel riskiert werden muß und die Informationen auf dem Flop durch einen Check to the preflopraiser fließen. Von Weak-Tighten Spielern ist nur dann ein Check-Raise zu erwarten, wenn diese bereits auf dem Flop die Stonecold-Nutz getroffen haben. Aber wie oft kommt das schon vor.
Meine erste Schlüsselhand möchte ich auch gerne schildern, bei der ich mich entschloss, Risiko zu spielen.
Ich hielt 7s7c und das Board brachte 7h3h2h und ich traf top set. Ein Agro spielte Potsize an und ich reraiste mit meinem TopSet und comittete mich in den Pot. Ich glaubte nicht, daß der Agro mit einem fertigen Flus so aufs Gas steigen würde und fühlte mich bei meinem Raise recht wohl, bis ich einen instareRaise bekam. Ich brauchte nicht wirlich lange überlegen. Der Spieler hatte den Skill auf einem kleinen Board einen Flushdrah mit der Ass auch gegen einen ReStealVersuch (der in diesem Augenblick aber keiner war) durchzuziehen. Ich entschied mich zu einem Call und mußte mir von meinem Gegner th jh zeigen lassen. Dooooooofffff, aber vielleicht paart sich das Board ja noch auf Turn oder River…………………natürlich nicht und die (7d) wollte sich schon zweimal nicht zeigen.
Da saß ich nun und weinte mit verbliebenen 2.000 Chips und mußte mir überlegen, wie es denn nun weitergehen sollte.
Ich fand einen Sopt aus dem SB heraus, als 5 meiner Kontakten limpten und ich mit AKo meinen gesamten Stack in die Mitte schob. Ich konnte alle vertreiben, bis auf einen, der sich mit 55 noch gutglaubte. Leider hatte er reicht und mir blieben nach dieser Aktion noch 600 Chips übrig, wobei die Blinds bei 150 – 300 lagen.
Nun wurde ich zum Agro und pushte jeden König und……….stellt Euch vor…..ich gewann und hatte plötzlich wieder 1.200 Chips in meiner Hand.
Dann fand ich KJo aus late Position und pushte wieder. Diesmal pushte der BigBlind over the top, die wohlt Tighteste Hose jenseits von Eden und ich wußte, das ich in Schwierigkeiten war. Meine kurze Hoffnung auf ein Paar 10er verflüchtigten sich augenblicklich, als dieser nervöse Uhu mit die Cowboys entgegenhiet, aufsprang und nervös zu wippen anfing.
Hallo! Junge!!! Ich war mit Abstand der smallStack, es geht nicht um Dein Tournamentlive, sonder um meines.
Die Hände meines Gegners verkrampften sich an der Kante des Tisches, als auf dem Flop eine Jack auftauchte und ich dachte still vor mich in………..”wahrscheinlich hat er jetzt Angst, das noch ein König hochkommt und ich TwoPair machen könnte”.
Na ja, dies war, wie zu erwarten meine letzte Turnierhand und ich konnte mich in aller Ruhe der Inspektion des Casinos Seefeld widmen. Spannende Aufgabe.

Ich möchte gerne noch ein paar Intentionen des Finaltables wiedergeben.
Michael Hirl vom Pokerfirma.de Team hatte es durch gutes Spiel an den Final Table geschafft, sag sich aber in Gefahr, short zu laufen.
Er sprach mich in der Pause an, wie der sich verhalten sollte und ich führte auf, das er sich entscheiden müsse, ob er als SmallMiniwinzklinzmikroStack nach Linz reisen möchte, oder lieber einen shot auf den Chiplead nimmt, der ihn aber auch aus dem Turnier katapulieren kann.
Michi entschied sich für Varante 2, was ich sehr begrüßte. Wir feilten eine expansivere Strategie aus, in der es in erste Linie darum ging, Limper mit einem saftigen Re-Raise zu bestrafen und im Falle eines Calls immer noch LiveCards zu haben. Damit schieden sämtliche kleinen Asse aus, aber die Könige mit Kicker X ließen sich so spielen, da davon ausgegangen werden kann, dass AK preflop geraist und somit angezeigt wird.
Es dauerte nicht lange und Michi fand aus EP Pocket4 und spielte einen MinRaise. Ich emfpand diesen Move als extrem stark, da niemand am Tisch den Skill hatte, einen MinRaiser aus EP mit einem spekulativen Re-Raise zu bestrafen. Gegen Hr. Ruthenberg oder Hr. Strassmann wirkt dieser Move wohl eher nicht, aber an dieser Tischbesetzung sah der Move extrem stark aus.
Lediglich der BB (Mr. Luckbox) callte und wir sahen den Flop askh5h.
Michi wurde angecheckt und spielte knapp über den Halben Pot an. Der call nach einigem Überlegen des SB überraschte mich.

Was für eine Hand kann in dieser Phase einen Check call spielen………..ein König, mit einem dezenten Kicker. Ich gab dem BB an dieser Stelle K10 und hoffte inständig, dass Michi am Turn seine Agression fortsetzt.
Der Turn bracht die 9h. Eine ideale Karte für eine Fortführung der agressiven Spielweise. Sollte der BB jetzt nicht zufällig einen Flush gemacht haben, sollte er sich verabschieden müssen. An dieser Stelle war wichtig zu bemerken, dass der kh schon auf dem Board lag und der BB somit nicht mit seinem Königstreffer auf einem Herzdraw sitzen konnte.
Der BB checkte dern Turn und Michi schob ohne zu zögern seinen restlichen Stack in die Mitte.
Ich jubilierte innerlich und freute mich schon über den gewonnenen Pot als ich bemerkte, dass der BB zu schnaufen begann.
Der wird doch nicht…………………….
Der wird doch nicht …………………..zu der Kategorie Spieler gehören, die eigentlich nicht callen wollen, es aber dann doch tun…………………………………
………………………………………er gehörte………..und callte mit kdjd…………….
Sick call und Michi war raus.
Der Kerl konnte an dieser Stelle nur noch einen Bluff schlagen und spielte dabei gegen jeglichen Herz Flush und eine getroffene Ass. OMG. Selbst QQ hätten auf dem Turn nach der Conibet dass Ass und den König respektieren müssen und hätten sich zu einem Check entschieden.
Ich glaube mal, der BB hat sich gar keine Gedanken darüber gemacht, welche Kartenkombinationen er noch schlagen kann, dazu hat sein Skill bei weitem nicht ausgereicht.
Ich weite somit den Spruch von Gus etwas aus:
“Kein König-kein Call”
“Einen König-alles rein, egal, was da sonst noch liegt”

Hier noch ein paar Impressionen aus der Galerie der Pokerfirma

http://www.pokerfirma.de/test-gallery?album=15&gallery=39

Bild 1: Werner Oberbauer: 2 maliger WSOP Main Event Teilnehmer, der 2009 definitiv ins Geld kommen wird:

Bild 2: Meine Wenigkeit und Karl Gal

Bild 5: The SCHMUS in action

Bild 9: Michi Hierl am Final Table

Bild 12:am Final Table featuring: Antoni “ich schimpf mir die Karten her, wie ich es brauche” Turissi und Sonny “hey man, ich hab einen Lauf, so what” Lee. Zwei supercoole Typen, mit denen das Spiel immer wieder Spaß macht.

TheLittleSheep

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Video von der APAT in Brighton

am 06. November 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Hier nun ein Video von der APAT in Brighton mit einem Satement von Silke Burghardt.

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The Cedric Factor or how to play in Brighton

am 04. November 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Dank SunPoker.com hatten meine TeamMates und ich die Gelegenheit, bei der APAT in Brighton an den Start zu gehen. Wir spielten ein Teamevent, das aus mehreren Sit´Gos, zwei Heads Up Session und einem MTT bestand.

Neben dem Turnier erkundeten wir Birghton. Dieses kleine, zwar renovierungsbedürftige, aber mit Charme behaftete Fischerstadtchen wies an den paar Tagen, die wir zu Gast sein durften alles Facetten englischer Tugenden auf.  Wir erlebten den tpyischen englischen Regen, nur um am nächsten Tag in strahendem Sonnenschein einen Spaziergang an der Standpromenade machen zu können. Dazu passte der Leitspruch unseres Sponsors SunPoker.com ja ideal: "have fun in the sun". Und das taten wir dann auch.

Wir erkundeten ebenfalls die Innenstadt mit all seinen verwinkelten Gässchen, in denen sich eine Schneiderei an die andere reihte und ein Schuhgeschäft dem anderen die Türklinke in die Hand gab. Ein Eldorade für Einkaufssüchtige.  Ich kam deshalb nicht drumherum, mir ein paar Schuhe zu kaufen. Traumhaft!!!!

Da wir bereits am Freitag Brighton erreichten, erlebten wir auch Halloween mit. Ich sage  Euch, diese englische Bande kann saufen, feiern und pöbeln, dass es eine Freude ist. Ich hatte viel viel Spaß.

Nun aber zum Event:

SunPoker.com schickte uns mit einer Zielvorgabe an Ort und Stelle. Als Mindestmaß sollten wir eine Platzierung auf dem Podium erreichen. Da es beim Pokern neben vielen reichlichen strategischen Elementen auch Glückskomponenten gibt, ist ein Sieg des besten Spielers oder in unserem Fall es besten Teams nicht immer von vornherein gewährleistet.

An dieser Stelle möchte ich gerne sagen, daß das Niveau im allgemeinen sehr gut und hoch anzustzen war. In Baden gestalltete sich die Competion weit einfacher. Die ebenfalls angreisten Ungarn stellten mit 3 Jungs und einem Mädchen ein Team, dass nicht zu unterschätzen war. Aber auch die Franzosen (TheFrenchOnes) entstendeten ein Team, dass vom Skill um den Sieg mitstreiten konnte.

Die Iren wurden immer "mutiger" und "glücklicher" um so stärker ihr Pegel durch permantenten Guinesskonsum in die Höhe getrieben wurde. Hier bin ich auch schon bei der Schilderung meiner ersten Schlüsselhand, die sich im Sit`Go am ersten Tag ereignete.

1. Keyhand: Never get involved with a drunken irish man

 

Bei Blinds von 500-1.000 fand ich am Button KsKh und raiste auf 2.550. Pat (http://pokerdb.thehendonmob.com/player.php?a=r&n=54656), ein lustiger Ire empfand meinen Raise in dieser Situation als besonders störend und entschied sich kurzerhand, mit KcQc für 8.500 all in zu pushen. Ich nahm diese Einladung gerne an und callte ohne zu zögern.  In diesem Moment war ich 86 zu 14 Favorit.

Der Flop kam Tc2h7d. Eigentlich eine Idealtextur, die den guten Pat zu einem 8:92 Underdog werden ließ. Als auf dem Turn die 5c auftauchte, verschob sich das Verhältnis etwas zu seinen Gunsten auf 20:80 schnellen ließ. Viel zu viel für einen Lucky Irish und so gesellte sich zu dem lustigen Club am Turn noch die 2c am River dazu. Pat freute sich und ich konnte es mal wieder nicht fassen.

Die zweite Schlüsselhand ereignete sich im nächsten Sit´Go. Hier möchte ich gerne aufzeigen, daß meine Reads mitlerweile einen guten Standart erreicht haben.

2. Keyhand: not only Phil Hellmuth can doge Bullets

 

Ich spielte mit AsKd aus MP einen Standartraise auf 2,5 BB. Alle Spieler waren deep und ein sehr guter Spieler des Hungarian Teams, der erschreckende Ähnlichkeit mit Antonio Esfandiari hatte, callte meinen Raise aus dem Big Blind heraus. Der Flop kam

2d7hKc

Eigentlich Ideal für meine Hand. Der Ungar checkte mich an und ich spielte HalfPotsize an, die nach kurzem Zögern gecallt wurden.  Dieses Zögern war nicht autentisch. Es gibt eigentlich nur eine Hand, dich ich schlage und die hier check callen kann, und vorher einen Raise bezahlt…….[Ax][7x]. Glaube ich nicht! Hier ist was im Busch. Turn bringt die 9d und der Ungar checkt wieder. Ich checke auch, ich will den Pot nicht aufblasen, da ich nicht mehr glaube, vorne zu sein. Der River zeigt die qh und plötzlich spielt der Ungar 1/3 des Pot an. Ich lache, der Ungar lacht. Ich anouciere, daß ich bezahlen werde, mir aber ziemlich sicher sei, daß ich geschlagen bin. Der Ungar zeigt mit 2h2c ein geflopptes set und gewinnt den Pot. Netter Kerl, aber ich hätte diesen Pot trotzdem gerne gewonnen.

Nach Ablauf des ersten Tages standen wir auf dem undankbaren 4. Platz und die Franzosen und Ungarn lagen als ernstzunehmenden Konkurrenten noch vor uns.

Mir wurde bei dem MTT Turnier ein Platz zugeteilt und Cedric saß links von mir. Er war mir den Tag vorher schon durch gutdurchdachte Aktionen aufgefallen und ich stellte mich auf einen haten Kampf ein. Dieser sollte auch nicht lange auf sich warten lassen.

Wir hatten im Vorfeld von Stephan die Maßgabe bekommen, so weit wie möglich im Turnier zu verbleiben und besonderes Augenmerk auf die Herrschaften aus France und Hungary zu legen.

Bei Blinds von 50-100 kam es dann zur ersten Auseinandersetzung, bei der mir Cedric von der Klinge sprang und ich mich richtig über mein Kartgenglück geärgert habe.

Folgendes geschah:

3. Keyhand: The curse of a Splitt Pot or the final Cedric Factor

 

Ich limpte mit 5d5c vom cutoff, der Pot war bis dato noch nicht eröffnet. Cedric neben mir raiste auf 300. Der BB und ich callten. Das Board lass sich wie folgt:

2c4s3c

Damit hatte ich ein overpair zum Board und einen guten Draw.

Der BB checkte und ich wollte sehen, was Cedric als initial Raiser machte. Dieser spielte 400 an und brachte damit den BB zum folgen. Ich erlaubte mir zu callen.

Der Turn brachte die 10s, die meines Erachtens nach keine Gefahr brachte. Nun spielte ich 1.000 an und wartete auf die Reaktion von Cedric. Dieser Überlegte eine Zeit und raiste mich dann all in.

Jetzt mußte ich nachdenken:

Cedric is a player with an advanced level of skill and tactic, so he would never ever put his tournament live on an overpair. Overpair schloss ich also aus. Außer er hatte preflop mit 10 10 geraist. War mir aber zu unwahrscheinlich.

Welche Kartenkombination erlauben es ihm aber noch, mich all in zu raisen. Final setzte ich ihn auf den nutflushdraw in clubs oder spades (war mir egal). Die Ass ließ ihm noch outs auf die 5 zu einer Straight. So mußte es sein. Ich beschrieb meine Gedanken, um am Tisch nicht als Donk dazustehen, falls ich mich irren sollte. War mir meiner Sache aber schon sonderlich sicher.

Gegen die Kombination AcKc war ich 70:30 Favorit. Das reichte mir aus. Mein Call brachte nun wieder Cedric aus der Fassung und er tabelte unglaubliche 2h5h. Gegen diese Hand war ich 77:5 Favorit mit einer Wahrscheinlichkeit von 18% auf einen Split.

Die Ad auf dem River bewies einmal wieder, dass man sich bei Texas Holdem nie zu sicher fühlen sollte. Cedric war über den Splitt Pot sehr erfreut und ich ärgerte mich mal wieder. Meine Reads sind, genauso wie in Salzburg bei den Beat the Full Tilt Pros excelent, aber ich hab irgendwie nix davon. Aber egal, irgendwann wird sich das ausbezahlen.

Ich möchte auch noch etwas über unser neues PokerProStartUp.net Mitglied Jürgen verlieren.

Seine erste Bewährungsprobe hat er mit Bravour bestanden. Ihm haben wir es zu einem großen Teil final zu verdanken, dass wir noch aufs Podium gekommen sind. Seine Spielzüge waren allenthalben gut durchdacht und setzten sich auch zumeist durch. Außer gegen die drunken Irish, die uns immer Runner Runner ausgesuckt haben. Aber Egal. Jürgen war der bestplatzierteste Deutsche im MTT und gewann auch sein Heads up und sicherte uns damit wertvolle und wichtige Punkte.

Ich persönlich freue mich schon auf die nächste Aktivität, bei der uns Jürgen beiwohnen wird.

TheLittleSheep

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Ergebnisse European Team Championships

am 03. November 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Hier nun die Ergebnisse der APAT European Team Championships.

Erster Tag – Single Table Tournament und Heads Up:

Match 1 – 2.30pm
Seat 1 – Netherlands – N/A
Seat 2 – Hungary – Gyorgy Kiss
Seat 3 – France – Cedric Billot
Seat 4 – Germany – Silke Burghardt
Seat 5 – Ireland – John Murray
Seat 6 – England – Bob Malin
Seat 7 – Wales – Graham Wills
Seat 8 – Scotland – Phil Starrs
Silke Burghardt belegte Platz 5 an ihrem Tisch

Match 2 – 2.30pm
Seat 1 – Germany – Jürgen Bachmann

Seat 2 – Scotland – Gordon Mcarthur
Seat 3 – Netherlands – N/A
Seat 4 – France – Alexandre Henry
Seat 5 – Wales – Steve Harrison
Seat 6 – Hungary – Geza Szabo
Seat 7 – England – Simon Auckland
Seat 8 – Ireland – Colin O’Prey
Jürgen Bachmann belegte Platz 6 an seinem Tisch

Match 3 – 2.30pm
Seat 1 – Scotland – Micky Paterson
Seat 2 – France – Jean Michel Ballocchi
Seat 3 – Germany – Jan Schwarz
Seat 4 – Ireland – Brendan Byrne
Seat 5 – Netherlands – N/A
Seat 6 – England – Linda Iwaniak
Seat 7 – Hungary – Viktoria Szilasi
Seat 8 – Wales – Darren Shallis
Jan Schwarz belegte Platz 3 an seinem Tisch

Match 4 – 2.30pm
Seat 1 – Wales – Leigh Wiltshire
Seat 2 – Scotland – Stuart Oliver
Seat 3 – England – Steve Stringer
Seat 4 – Netherlands – N/A
Seat 5 – Germany – Thomas Schaaf
Seat 6 – Ireland – Pat O’Callaghan
Seat 7 – Hungary – Marton Kovalovszki
Seat 8 – France – Franck Viollet
Thomas Schaaf belegte Platz 4 an seinem Tisch

Match 5 – 6.30pm
Seat 1 – Wales – Graham Wills
Seat 2 – Germany – Jan Schwarz
Seat 3 – France – Alexandre Henry
Seat 4 – England – Bob Malin
Seat 5 – Ireland – Brendan Byrne
Seat 6 – Netherlands – N/A
Seat 7 – Hungary – Gyorgy Kiss
Seat 8 – Scotland – Phil Starrs
Jan Schwarz belegte Platz 4 an seinem Tisch

Match 6 – 6.30pm
Seat 1 – Ireland – John Murray
Seat 2 – Netherlands – N/A
Seat 3 – France – Franck Viollet
Seat 4 – Hungary – Viktoria Szilasi
Seat 5 – Germany – Thomas Schaaf
Seat 6 – England – Linda Iwaniak
Seat 7 – Wales – Leigh Wiltshire
Seat 8 – Scotland – Gordon McArthur
Thomas Schaaf belegte Platz 4 an seinem Tisch

Match 7 – 6.30pm
Seat 1 – Germany – Silke Burghardt
Seat 2 – England – Steve Stringer
Seat 3 – France – Cedric Billot
Seat 4 – Netherlands – N/A
Seat 5 – Scotland – Micky Paterson
Seat 6 – Wales – Darren Shallis
Seat 7 – Ireland – Colin O’Prey
Seat 8 – Hungary – Geza Szabo
Silke Burghardt belegte Platz 3 an ihrem Tisch

Match 8 – 6.30pm
Seat 1 – Scotland – Stuart Oliver
Seat 2 – Netherlands – N/A
Seat 3 – Wales – Steve Harrison
Seat 4 – England – Simon Auckland
Seat 5 – Hungary – Marton Kovalovszki
Seat 6 – France – Jean Michel Ballocchi
Seat 7 – Ireland – Pat O’Callaghan
Seat 8 – Germany – Jürgen Bachmann
Jürgen Bachmann belegte Platz 4 an seinem Tisch

Matches 9 to 12 – 10pm.
France vs England – Franck Viollet vs Bob Malin
Netherlands vs Germany – N/A vs Silke Burghardt
Wales vs Scotland – Leigh Wiltshire vs Phil Starrs
Hungary vs Ireland – Gyorgy Kiss vs Brendan Byrne
Silke Burghardt gewinnt ihr Headsup durch nicht antreten des Gegners

Matches 13 to 16 – 12.30am.
France vs Netherlands – Cedric Billot vs N/A
England vs Scotland – Linda Iwaniak vs Gordon McArthur
Hungary vs Wales – Marton Kovaloszki vs Steve Harrison
Germany vs Ireland – Jürgen Bachmann vs Pat O’Callaghan
Jürgen Bachmann gewinnt sein Headsup

Stand nach dem ersten Tag:

France
Hungary
Ireland
Germany
Scotland
England
Wales
27
26
25
19
17
13
9

Zweiter Tag – 2.30pm – Multi Table Tournament:

Tisch 1
Seat 1 – Ireland
Seat 2 – France
Seat 3 – Wales
Seat 4 – England
Seat 5 – Scotland
Seat 6 – Hungary
Seat 7 – Germany
Seat 8 – Netherlands

Tisch 2
Seat 1 – France
Seat 2 – Germany
Seat 3 – England
Seat 4 – Netherlands
Seat 5 – Scotland
Seat 6 – Ireland
Seat 7 – Wales
Seat 8 – Hungary

Tisch 3
Seat 1 – Scotland
Seat 2 – England
Seat 3 – Wales
Seat 4 – Germany
Seat 5 – Ireland
Seat 6 – Netherlands
Seat 7 – Hungary
Seat 8 – France

Tisch 4
Seat 1 – Hungary
Seat 2 – Wales
Seat 3 – Scotland
Seat 4 – Netherlands
Seat 5 – Germany
Seat 6 – France
Seat 7 – Ireland
Seat 8 – England

Jan Schwarz belegte Platz 16
Silke Burghardt belegte Platz 12
Thomas Schaaf belegte Platz 9
Jürgen Bachmannn belegte Platz 6

Endstand nach dem zweiten Tag:

Ireland
Scotland
Germany
France
England
Hungary
Wales
67
51
44
43
26
26
15

Glückwunsch Jungs und Mädel und kommt  gesund wieder nach Hause.
Vielleicht reicht Ihr ja noch einen Bericht nach.

TheBigLex

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Auslosung der European Team Championships

am 30. Oktober 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Grünorange … werden sich bestimmt die Nationen ärgern, die gegen das deutsche Nationalteam bei den European Team Championships gelost worden sind – in Worten: Die Leprechauns  aus Irland und die Kaasspezialisten aus den Niederlanden.

Hosen runterkaasspezialisten

Im Grosvenor Casino in Brighton werden sie im Heads-Up werden gegen das deutsche Nationalteam am Samstag um 22:30 Uhr (NL) und 00:30 Uhr (IR) antreten. Coach Stephan Kalhamer hält sich noch bedeckt, was die Aufstellung angeht. Man kann davon ausgehen, dass er diese erst kurz vor Spielbeginn bekannt geben wird! – Schließlich haben die Teams von der Insel schon angefragt, ob die Deutschen denn auch Elfmeterschützen mitbringen…

Für Samstag sind vier Startzeiten angesetzt und am Sonntag lediglich eine für das große Multitable-Finale:

(alle Zeiten UTC/GMT)

SA 14:30 Uhr: 4x STT (Matches 1-4)
Punkteverteilung: 5/4/3/2/1/0/0/0

SA 18:30 Uhr: 4x STT (Matches 5-8)
Punkteverteilung: 5/4/3/2/1/0/0/0

SA 22:30 Uhr: HU (Match 9)
Punkteverteilung: 2/0

SO 00:30 Uhr: HU (Matches 10)
Punkteverteilung: 2/0

SO 14:30 Uhr: MTT (Match 11)
Punkteverteilung: 16/15/14/13/12/11/10/9/8/7/6/5/4/3/2/1/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0

Den kompletten Draw gibt’s hier: Link

Das Ganze wird dann LIVE zu verfolgen sein auf:
DAY 1: Link
DAY 2: Link

SCHLAND!

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Beat the Full Tilt Pro´s im PokerClub Salzburg 26.10.2008

am 27. Oktober 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Gestern fanden sich in einer illusteren Runde im Pokerclub in Salzburg bei Thomas Pratter die Full Tilt Pros Stefan Rapp, Erich Kollmann und Sigi Stockinger ein, um einem 120 Euro Texas Holdem NL als Bountyopfer beizuwohnen.

Als erster fiehl der Rekke Rapp, als er nach seinem initierten Check Raise auf einem Jack High Flop auf dem Turn von seinem Schlachtengegner all in gesetzt wurde. Leider verfehlt Stefan seinen Draw und das Bounty über 120 Euro ging an eine andere Adresse, als die Meine.

Erich Kollmann schied auf einem Board von [2x][Kx][7x] aus, als er nach einem Flop Bet all In schob und sein [Kx][7x] gleich 2 Calls erhielt. Ein Gegner hielt [2x][2x] und der andere gleich [7x][7x]. Alles rufen nach einem König brachte keinen weiteren zum Vorschein und Erich verabschiedete sich aus dem Turnier.

Ich selber gesellte mich ebenfalls bald zu dem Kreis der ausgeschiedenen, als ich nach einem Preflop Limp bei Blinds von 500 – 1.000 Ante 100. mit 8d9h aus MP einen Bet eines sehr agressiven Spielers erhiet. Der Flop lag 8h5h2s . Ich callte den Bet von 4.000, da ich erst auf dem Turn die Action forcieren wollte, da mir klar war, das ich diesen agressiven Spieler mit einem möglichen Draw nicht zum folden bringen kann. Zu meiner Überraschung checkcallte der SB.

Auf dem Turn erschien eine 6d und plötzlich schob der SB mit 19K all In. Im Pot befanden sich zu diesem Zeitpunkt:

4.000 Chips Preflop Action

1.000 Chips Ante

12.000 Chips Flop Bets

17.000 Chips in Summe

Der agressive Spieler warf seine Karten mit dem Kommentar weg, das er dies JETZT nicht mehr bezahlen könne! Diese Information war unheimlich wichtig für mich, da er mir hier signalisiert hat, dass er auf einem Draw gesessen ist.

Nun mußte ich mit dem All In stellen. Dieser Spieler spielte bis dato eher verhalten und unaufälligt. Ich traute ihm aber zu, dass er wußte, dass er aufgrund seines Images einen Pott mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Semi-Bluff stehlen könnte.  Ich stand auf und betrachtete mir den Flop, betrachtete dann den Gegenspieler, sprach aber kein Worte. Final annoucierte ich ihm, dass er auf einem Draw saß und ich eine Call erwäge.

Jetzt wollte ich wissen, wie weit ich vorne war. Ich selber besaß die 9h und nahm ihm somit ein out. Mein agressiver TurnFolder muß auch auf einem Draw gesessen haben, womit ich weitere 2 outs abziehen kann.

Summiere ich die Möglichkeit auf einen Straight und Flushdraw, bzw. Flush Draw mit Overcards zu meinem Treffer, so ergibt sich die Konstellation, daß ich mindesten 75:25 vorne bin.

Somit callte ich und lag richtig. Mein Gegner zeigte mir 6h4h auf einen Flush und Straightdraw.

Ich mußte also jede 2, jede 7 und jedes Herz vermeiden. Somit spielte ich also gegen 8 outs, da ich ein Herz hatte und der Turnfolder ebenfalls 2 Herzkarten auf der Hand hielt.

Ein guter Read von mir, der mit einer 3d auf dem River bitter bestraft wurde.

Ich schied gegen eine geriverte Straße aus.

Auf ein nächstes Mal. Mähhhhhhhhhhhhhhh

TheLittleSheep

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In Baden baden!!!!!!

am 18. Oktober 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Am 12.10.2008 startete in Baden bei Wien, AT, ein 1.000 Euro Buy In Turnier im Rahmen der PokerEM. Hierzu erhielten wir von SUNPOKER 3 Buy Ins gestellt.
Wir schlugen SunPoker als Teilnehmer unseren Buddy und guten Bekannten Felix Osterland, der bei der diesjährigen WSOP ein fabelhaftes Ergebnis abgeliefert hat und dieses in Bregenz durch einen Sieg untermauern konnte, vor. Dies traf auf Zustimmung. Somit war Spieler Nummer 1 gefunden. Die beiden anderen Plätze konnten unter den PokerProStartUp.net Members vergeben werden.

Hier stellten sich
Jan Schwarz
Thomas Schaaf
Sven Lucha
Konstantin Bücherl

zur Verfügung

Nach reiflicher Überlegung entschieden wir im Kollektiv, das die Buy Ins auf Jan Schwarz und Thomas Schaaf übergingen, Sven und Konstantin aber von PokerProStartUp.net ein Teilstaking erhalten sollten, damit diese ebenfalls mit an den Start gehen konnten. Wir versprachen uns davon, dass zumindest einer die Preisränge und somit eine entsprechende Performance abliefern konnte. 5 Spieler mit Edge haben eine größere Chance, einen aus Ihren Reihen vorne mit unterzubringen als 3.

Dies möchte ich gerne etwas genauer erörtern.
Gehen wir der aus Vereinfachungsgründen von einer Teilnehmerzahl von 100 Personen aus. Dies spiegelt die Realität auch ziemlich gut wieder. Es wurden 9 Plätze bezahlt. Bei Drei Spielern und gleichverteiltem Edge möchte ich nun wissen, wie wahrscheinlich es ist, dass einer unser Spieler ins Preisgeld kommt, bzw. 2 Spieler bzw. 3 Spieler. Hier muß ich mich der Wahrscheinlichkeitslehre bedienen. Mit der hypergeometrischen Verteilung müsste ich weiterkommen. Diese wird auch modelhaft dem Urnenmodell ohne Zurücklegen zugeordnet. Hier betrachtet man eine Urne mit zwei Sorten von Kugeln. Es werden n Kugeln ohne Zurücklegen entnommen. Die hypergeometrische Verteilung beschreibt also die Wahrscheinlichkeit dafür, dass bei N gegebenen Elementen (Grundgesamtheit des Umfangs = Anzahl der Turnierteilnehmer) von denen n die gewünschte Eigenschaft besitzen ( PokerProStartUp-Starter), beim Herausgreifen von M Probestücken (Stichprobe des Umfangs n = bezahlte Plätze) genau k Treffer erzielt werden.

Die Formel lautet:

Wer die einzelnen Rechenschritte gerne nachvollziehen möchte, verweise ich auf die SITE:
http://www.arndt-bruenner.de/mathe/scripts/hypgeovert1.htm

Somit ist die Wahrscheinlichkeit, das:
1 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreicht: 22,79%
2 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen: 2,03%
3 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen 0,052%

Nun steigern wir die Wahrscheinlichkeit auf eine Platzierung bei 5 Startern des PokerProStartup.net Teams auf:
1 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreicht: 31,95%
2 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen: 5,81%
3 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen 0,46%
4 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen: 0,015%
5 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen 0,00017%

Bei zwei weiteren Startern erhöhen wir unser „in the money“ Wahrscheinlichkeit also um 9,16%. Ein stolzes Ergebnis. Wir sind also gut beraten, mit mehreren Spielern an den Start zu gehen.

Allerdings haben wir bis jetzt unterstellt, daß alle Teilnehmer den gleichen Skill besitzen. Bei dieser Berechnung ist also der Individuelle Edge nicht herausgearbeitet.
Gehen wir nun „hypothetisch“ davon aus, dass unsere 5 PokerProStartUp.net Spieler einen Edge von 80% gegenüber dem durchschnittlichen Teilnehmerfeld besitzen.
Somit erhöht sich rechnerisch das n um 80% von 5 auf 9 ( 5*1,8) und die Berechnung sieht folgendermaßen aus:
1 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreicht: 40,21%
2 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen: 15,32%
3 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen 2,94%
4 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen: 0,031%
5 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen 0,018%

Zusammenfassen kann ich also davon ausgehen, das wir bei einem 100 Mann MTT und 5 Startern mit einer Wahrscheinlichkeit zwischen 31,95% bis 40,21% einen Spieler im Geld platzieren können.

Nach so großen mathematischen Ausführungen möchte ich nun gerne wieder zum Kern der Geschichte zurückkommen.
Wir haben es in Baden nicht geschafft, einen Spieler im Geld zu platzieren. Die Begründung ist dabei ganz einfach und ich stelle diese kurz für jeden Pokerspieler verständlich dar:

Heute früh spielte ich ein SitGo Online und erhielt Pocket Kings im BB. Diese erste Hand wurde bei Blinds von 10/20 aus MP auf 135 geraist. MP erhielt 3 Caler und ich entschied mich fröhlich, mit KK all in zu stellen (1.500 Chips). Der Initial Raiser callte sofort, der Rest foldete. Mein mutiger Raise-Caller zeigte 99.

Somit war ich:
Vor dem Flop: 81% Favorit.
Auf dem unkoordiniertenFlop 92% Favorit.
Auf dem Turn: 95% Favorit.
Auf dem River (9) MAUSETOT!!!!!!!

Manchmal verliert man bei diesem Spiel, wenn man auf dem Flop nicht schon die Stonecold NUTS hält, aber ich würde mich auf diese Spielsituation immer wieder einlassen, genauso wie ich mit meinen Freunden von PokerProStartUp.net und unserem hervorragenden Mental Coach und Trainer Stephan Kalhamer immer wieder auf Turniere fahren werde.

Warum tu ich das?
WIR sind ein Team! Und ich glaube an jeden von UNS.

Ich möchte es zum Schluss nicht versäumen, mich ausdrücklich bei SUNPOKER zu bedanken, die es mit Ihrer finanziellen Zuwendung möglich gemacht haben, daß wir bei diesem interessanten und sehr gut organisierten Event im Casino Austria Baden starten konnten.

The LittleSheep

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PokerProStartup.net stellt deutsches Nationalteam bei der APAT Team Championship

am 17. Oktober 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Nach dem Gewinn der Europameisterschaft in der Wiener Neustadt stellen Teile des Teams ACES UP und Members of PokerProStartup.net ein

Deutsches Nationalteam bei der APAT International Team Challenge in Brighton, England.

Neben Team aus England, Schottland und Wales und Irland, die sich qualifizieren mussten, gab es für das Deutsche Team eine INVITATION, der folgende Mitglieder der PokerProStartup.net gefolgt sind:

Non Playing Team Captain:
Stephan Kalhamer

Players:
Silke Burghardt
Jan Schwarz
Jürgen Bachmann
Thomas Schaaf

Insgesamt werden laut Veranstalter 8 Teams an den Start gehen. Erwartet werden die Niederlande, Ungarn und Italien.

Captain Stephan Kalhamer ist sich seiner Sache ungemein sicher und glaubt an einen deutschen Sieg auf englischem Boden, der spätestens im „Elfmeterschießen“ zu Gunsten der Deutschen ausgehen wird.

Das Turnier ist auf 2 Tage angesetzt.

Am ersten Nachmittag tritt jeder Vertreter eines Landes in einem Single Table Match an, so daß sich 4 Single Table Matches ergeben werden.

Dieses Prozedere wiederholt sich dann noch einmal in den Abendstunden.

Die Punkteverteilung sieht folgenden Schlüssel vor:
1 Platz 5 Punkte
2. Platz 4 Punkte
3. Platz 3 Punkte
4 Platz 2 Punkte
5. Platz 1 Punkt

Nachdem die Single Table Matches beendet sind, werden Heads Up Matches bestritten bei dem jeweils 2 Spieler eines Landes zum Zuge kommen.

Nach Beendigung des ersten Durchlaufs folgt ein zweiter.

Punkteverteilung:
2 Punkte für jeden Heads Up Sieg

An Tag 2 wird ein Table Turnier gespielt, an dem alle Spieler eines jeden Nationalteams teilnehmen werden.

Punkteverteilung:
16 Punkte 1. Platz
15 Punkte 2. Platz
…… ……….
2 Punkte 15. Platz
1 Punkt 16. Platz

PokerProStartup.net wird bereits am Freitag, den 31.10.08 in London landen und sofort mit einem Mietwagen nach Brighton weiterreisen. Dort wird im Hotel THE ROYAL ALBION residiert, dass sich nicht sonderlich weit vom Grosvenor Casino entfernt befindet. Die Rückreise ist für Montag, den 3.11.08 avisiert.

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Team SunPoker auf die Poker EM nach Baden

am 08. Oktober 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Am Sonntag, den 12.10.2008 wird in Baden, AT, das letzte Event der Poker EM gespielt. Hierbei handelt es sich um ein 1.000 Euro Buy In Texas Holdem NL Tournament mit max. 150 Teilnehmer.

PokerProStartUp.net startet bei diesem Event mit einem Team von 3 Leuten unter der Schirmherrschaft von SunPoker. Neben den Spielern Jan Schwarz (bester Deutscher der WSOP Europe), wird mindestens ein weiteres Teammitglied von PokerProStartUp.net erwartet, sowie ein Gastspieler.

Bei dem Gastspieler handelt es sich um Felix Osterland, bester Deutscher des WSOP Main Events 2008 und Gewinner des 1.000 Euro Bodensee Poker Championships 2008 in Bergenz.

Die Kombination aus den beiden besten Deutschen der diesjährigen Mainevents der WSOP Vegas und WSOP Europe London  läßt auf viel Action und gute Resultate hoffen.

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