Archiv der Kategorie 'Las Vegas'

WSOP Poker Magazine: donkmag Extra-Ausgabe ab sofort im Handel

am 17. Mai 2010 unter Las Vegas abgelegt

Alles was Sie schon immer über WSOP wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten!

Was dabei herauskommt, wenn donkmag-Redakteure Überstunden machen, Bracelet-Sieger zurückblicken, Geheimnisse aus der Luckbox-Villa ausgeplaudert werden oder Pros Insidertipps für den Vegas-Trip geben, kann man sich ab heute im Zeitschriftenhandel ansehen: „donkmag-extra: WSOP 2010“ heißt die erste deutschsprachige Sonderausgabe die sich ausschließlich mit dem Saisonhöhepunkt der World Series of Poker nämlich der Poker-Weltmeisterschaft in Las Vegas beschäftigt. Während andere Magazine alle Jahre wieder ihre Ausgaben mit ein paar Sonderseiten zur WSOP schmücken, liefert donkmag, gewohnt anders, gleich ein komplettes Produkt (per Einzelheftbestellung auch gern direkt nach Hause)!

Die Extra-Ausgabe, die parallel zum regelmäßigen Magazin erscheint (Ausgabe 3 mit Johannes Straßmann auf dem Cover ist derzeit im Handel), ist quasi Pflichtlektüre, für jedem Pokerspieler, besonders für all diejenigen, die planen nach Vegas zu fliegen oder die WSOP von zu Hause verfolgen wollen. Für alle Vegas-Neulinge klärt das „donkmag-extra“ auf, was bei Einreise, Registrierung und vor Ort zu beachten ist. Die Top-Locations am Strip, Downtown oder abseits des Strips werden detailliert vorgestellt und auch ein Leitfaden für alle, die sich nicht direkt in die WSOP-Events einkaufen können, ist mit dem Satellite-Guide und der Vorstellung der weiteren Festivals vor Ort enthalten. Den Rookies hilft Thomas Lamatsch regelkundig auf die Sprünge und Shopping-Süchtige, Sightseeing-Neugierige, und Party-Lustige kommen ebenfalls auf ihre Kosten!

Um die WSOP geht es nicht zu knapp: Geschichte, Rekorde und die Vorstellung der einzelnen Events dürfen natürlich nicht fehlen, außerdem liefert die Übersicht in der Magazinmitte alle Infos zu den 57 Events. Und für alle Daheimbleibenden hat das Magazin mit dem Esel in „WSOP@home“ die besten Alternativen zur Vegas-Reise herausgesucht.

Was sollen wir über den Gewinn von Bracelets und die beliebtesten Ecken der Poker-Celebrities philosophieren, dachte sich die donkmag-Redaktion und stellte kurzerhand die Braceletgewinner und Vegas-Veteranen zur Rede. Wollten Sie immer schon einmal wissen, wie es für einen Wiener ist zwischen Phil Gordon, Phil Hellmuth, Mike Matusow & Co am Final Table des WSOP Main Events zu sitzen? Nein, keine Zeitungsente, sondern nachzulesen in der Rubrik „Unsere Besten“! Oder was die HighRoller gegen ungesunde Ernährung im Fast-Food-Mekka tun, dann lesen Sie Cort Kibler-Melbys „myVegas“. Und wie multitablet man eigentlich am besten in Live-Turnieren, kommt dabei fast jedes Mal ins Geld und sitzt auch noch mit 96 Jahren fit am Pokertisch – keine Geheimnis, sondern Inhalt der Stories der „Marathon Männer“. Und wieso möchte Ivo Donev dieses Jahr unbedingt jemand Spezielles bei der WSOP wiedersehen? – All das und noch viel mehr ab sofort für 5 Euro im Zeitschriftenhandel oder als DigiZin für 2,90 Euro, wie auch alle weiteren Infos, unter: www.donkmag.net

donkmag-extra_WSOP_2010_Cover

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PokerStars World Blogger Championship of Online Poker

am 25. Januar 2010 unter Las Vegas abgelegt
Online Poker

I have registered to play in the WBCOOP PokerStars World Blogger Championship of Online Poker! You too can Play Poker Online at PokerStars.com and take part in the WBCOOP which is open to all Bloggers by registering on WBCOOP to play.

Registration code: 458016

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500 € Buyin zu gewinnen

am 06. November 2009 unter Las Vegas abgelegt

Das ganze gepaart mit dem Spass selbst ein Video zu drehen und dabei einen schönen Tag zu verbringen!!!

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zwischenstand nach der ersten pause

am 22. März 2009 unter Las Vegas abgelegt

3k_flashinfo_energiesparersilke steht bei 6 k, ben kang ist  an ihrem tisch short mit ca. 1.300. konstan-time hat etwas abgebaut, steht aber immer noch bei konfortablen 9 k.   das spiel hat wieder begonnen.

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one hand reported from silke burghardt

am 22. März 2009 unter Las Vegas abgelegt

silke burghardt erhält im sb ako, erhält allerdings von mp1 einen raise und mp2 (ben kang) ein 3 bet. daraufhin foldet unser goldvogel. der flop wird geöffnet und silke hätte nach der flopaction ohne treffer folden müssen.

die blinds liegen bei 100-200 und dem limit 200-400. von 67 startern sind noch 59 im rennen.

die payoutstruktur ist noch nicht bekanntgegeben.

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konstantin bücherl beim horse event im ccc wien

am 22. März 2009 unter Las Vegas abgelegt

auch unser elitespieler ist mit von der partie. nach drei blindleveln konnte er seinen stack bereits deutlich ausgebaut. er hat nach eigenen angaben beim omaha hilo  “ein paar saugeile” karten bekommen und an auszahlung hat es auch nicht gemangelt…..weiter so

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update horse ccc wien

am 22. März 2009 unter Las Vegas abgelegt

michael keiner und dragan galic haben bereits ihre plätze geräumt. dragan wollte beim razz mit einem full house die karten seines gegners sehen und verlor darum einen erheblichen pot. anscheinend wurde ihm daraufhin nahegelegt, bei der wsop NICHT das 50.000er zu spielen.

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At the Red Rock Casino Las Vegas, Nevada

am 19. Februar 2009 unter Las Vegas abgelegt

Ich habe am 28.01.2009 im Red Rock Casino in Las Vegas gespielt. Dieses Casino liegt deutlich außerhalb vom Strip in westlicher Richtung. Man kommt dort direkt an, wenn man die Charleston Road West für mehrere Meilen entlangfährt.  Dieses Casino glänzt vor Exklusivität. Ich halte mich dort gerne auf, nicht zuletzt wegen dem anhängigen Kino, in dem immer die neuesten Steifen laufen.  Das RedRock gehört zur Station Gruppe, die für ihren unheimlich großen bad beat jackpot bekannt sind.

In allen anderen Stationcasinos kann man allerdings nicht wirklich Poker um die Einsätze spielen, wie sie mir vorschweben und das Ambiente ist auch eher zweifelhaft. Somit ist das Red Rock wie geschaffen für mit. Guter Stil und gute Pokerangebote.

An besagtem Tag führen wir bereits ind er früh los, um den Tag kompett ausnutzen zu können. Gefrühstückt haben wir im Feast Buffet, das man zwar empfehlen kann, aber nicht zwingend muß. War in Ordnung und satt war ich auch danach (aber das ist in Vegas nun wirklich nicht das Problem).

Ich saß zusammen mit Marco am 2-5$ cash game Tisch. Hier ist ein deutlich besseres Niveau zu finden, als an den weiterverbreiteten 1-2$ Tischen.

Zu Beginn verliere ich ein paar kleiner Pots, die aber nicht schlachtentscheidend sind, bis es zu folgender Hand kommt:

Ich bezahle im SB einen Standartraises mit ac 4c    caro und der Flop kommt
ac4htc
Ich spiele einen provokaten bet von 5, erhalte 2 Zahler und der Button entscheidet sich, auf 40 zu raisen. Ist ja auch vernünftig. Ich reraise daraufhin auf 105 $, die nun nur noch vom Button bezahlt werden.
Turn: kd
Ich spiele 155 an und bekomme ein All in über 370 um die Ohren geknallt.   upsss…………..
Jetzt muß ich erst einmal, ganz nach alter Dan Harrington Manie Luft holen und kurz überlegen.
1. Gedanke: Was schlägt mich hier
Antwort:
a) Ein set natürlich, aber das ist dann halt so
b) A10…….aber warum hat er mich dann auf dem Flop nicht all in geschoben…….macht also auch keinen Sinn
c) AK………das wäre sick, da ich dann nur noch auf 2 outs drawen würde……….aber auch unwahrscheinlich, da der Button nicht der Initial raiser war, aber im Vorfeld bereits öfter wild gespielt hat und ich ihm mit AK auf jeden Fall Preflop ein kräftiges Raise gegeben hätte……macht also auch nicht wirklich Sinn
d) alle anderen Ass Kombinationen und den Flush draw schlage ich noch.
Der Pot ist darüberhinaus auch schon groß genug, sodass ich mein Geld investieren kann. Ich calle, auf dem River fällt die 2h und mein Gegner muckt.
Früher hätte ich so eine Entscheidung deutlich schneller gefällt und bin wahrscheinlich auch öfter falsch gelegen. Heute sehe ich die Dinge etwas differenzierter. Ich habe bereits in die Hand investiert und nun habe ich eine Entscheidung zu treffen, die kein No-Brainer ist (mit der Nutz kann jeder callen), also darf ich mir auch Zeit nehmen, um die Setzfolge mit dem Image des Gegners in Einklang zu bringen. Erst dann handle ich (zumindest meist). Dieses Vorgehen kann ich nur jedem Spieler emfpehlen, der sich in einer Situation befindet, die nicht sofort als eindeutig zu identifizieren ist.
In der nächsten Hand spiele ich gegen einen Gegner, der draws überproportional bezahlt. In diesen Situationen hat der aufmerksame Spieler einen Vorteil. Innerhalb von mehreren Stunden bekommt man diverse Showdowns der Mitspieler zu sehen und man kann daraufhin einige Setzmuster ableiten und einordnen.
Bei diesem Spieler war es recht einfach. Passivität, solange er drawt, auch wenn er dafür überproportional zahlen muß und Agressivität, wenn er trifft. Einfaches Muster, einfacher Spieler.
Es kam wie folgt:
Ich halte 7h7d und der Flop mit meinem Mitspieler kommt
2c7ckh. Prflop wurde geraist und ich sitze im BB. 4 Spieler sehen den Flop, der Pot ist 60 groß.
Ich entschließe mich zu checken, um zu sehen, wo der König sitzt. Der Spieler nach mir setzt 45 und Mr. Überprop. bezahlt. Ich will an dieser Stelle einen großen Pot spielen und raise auf 115.
Ich emfpinde diesen Spielzug als sehr verdächtig. Gute Spieler folden bei diesem Spielzug bestimmt auch AK, nicht aber an diesesm Tisch, deshalb entschloss ich mich, schon in früher Phase einen großen Pot aufzubauen.
Der Initialflopbetor foldet nach kurzem überlegen, aber Herr Ichzahljedendraw bezahlt.
Turn:2h
Traumkarte für mich, ich bin full, nun hoffe ich, daß mein Gegner auf  dem River seinen Flush trifft. Diese Hoffnung hält mich aber nicht davon ab, auf dem Turn eine Valuebet zu bringen, da ich mir sicher bin, ausbezahlt zu werden.
Ich setzte 145$ und werde bezahlt.
River: 3c und innerlich jubiliere ich!!!!!!!!!!!!!!!!  Sein Setzmuster passt genau auf einen Flush und ich hoffe inständig, daß er nicht nur einen König hält.
Meine Aktion dauert etwas, da ich überlegt. Spiele ich jetzt an, zahlt er mich mit einem König aus, callt aber nur. Checke ich aber, wird er seinen Flush anspielen und ich kann Check-Raisen. Mit einem König wird er aber wahrscheinlich nur behind checken.
Jetzt frage ich mich, wie viel ich setzen könnte, damit er mich mit einem König ausbezahlt…….ich komme zu keinem Ergebnis. Ich weiß es einfach nicht. Diese Unwissenheit macht mich nervös und mein Gegner scheint das zu bemerken, mißdeutet meine Nervosität aber vollkommen.
Ich komme zu dem Schluß, daß ich alles von ihm bekomme, wenn er einen Flush hat und er unter Umständen an dieser Stelle auch mit einem König hoch betten wird, um mich aus dem Pot zu drängen.
Also checke ich………………..
und er setzt……………………..
ich raise alles…………………..
und er bezahlt und zeigt:
kcqc
Bingo!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich habe mir über meinen Check am River dann noch einige Gedanken gemacht und mich gefragt, ob es egal gewesen wäre, wie ich diese Hand am River gespielt habe.
Ein bet von mir, ein raise von Ihm und einen push von mir hätte ebenfalls auf die Stärke meiner Hand bei einem gepairten Board hingedeutet, aber ich glaube nicht, daß dieser LAG selbst bei dieser Betsequenz gefoldet hätte.
Egal,,,,,the money is mine……….
Hier kam es auch das erste mal in meiner Pokerkarriere vor, daß ich an deiner Hand verdient habe, in die ich nicht involviert war.
Jeder, der an diesem Tag Quads 8 machte, erhielt 1.500$ und jeder am Tisch befindliche Spieler bekam 100$ vom Casino ausbezahlt. Kriterium war allerdings, das mit beiden Holecards gespielt wurde.
Ein junger sympathischer Asiate machte diese Hand an unserem Tisch und bescherte und damit einen kleinen Teil aus dem großen Jackpot. Ich fand es als überaus anständig, daß der Junge dem Dealer einen 100$ Chip zukommen ließ.
Es lebe das Red Rock Casino
So long
The little sheep
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Karten zeigen, oder nicht?

am 14. Februar 2009 unter Las Vegas abgelegt

Es geschah vor gar nicht all zu Langer Zeit, in einem fernen-fernen Land in Las Vegas. In einem Hotel, daß den Namen einer italienischen Stadt trägt, die durch Wasserstraßen gekennzeichnet ist.

Dieses Hotel hat den Ruf, aus aller Herren Länder gute Pokerspieler anzuzuziehen. Auch ist es das Stammcasino vieler Las Vegas Pros und man läuft im Grunde immer einem über den Weg, wenn man sich dort aufhält.

Dies war mein Ziel, um mich bei einem zünftigen 2-5$ cash Game niederzulassen. Der Tisch war recht schnell sondiert und ich wußte, wo die guten und starken Gegner saßen. Dies zu erkennen ist wichtig, noch wichtiger ist aber, die mutigen und weniger begabten Spieler zu erkennen und gegen diese eine Spielstrategie zu entwickeln. Diese Partie verließ ich mit einem stolzen Plus, war aber trotzdem verärgert. Und dies war passiert……………

Links neben mir saß ein weak tighter Spieler, der dazu im Stande war, Top Pair Top Kicker zu folden, wenn die Action zu groß wurde. Dieser war mein Gegenspieler Nr.1, da hier immer gute Pötte auf dem Turn zu generieren waren.

Der linke Spieler neben ihm zeichnete sich durch andere Attribute aus. Diesem Herren war es sehr wichtig, maskulin zu gelten und ich beobachtete ihn, daß er seinen Live Straddle (LS) jedesmal gegen eine Limperschaft raiste. Mein Image war wie immer tight, doch wenn ich spielte, spielte ich agressiv.

So geschah es, daß unser LAG einen LS setzte und bis zu mir im SB gefoldet wurde. Ich hielt 10-10 und limpte mit zwei Gewissheiten in den Pot ein

1. mein BB würde niemals raisen, außer er hielt ein Monster

2. der LS wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% in dieser Situation gegen die Blinds raisen, egal mit was für einer Hand.

Und so geschah es auch, der Kollege neben mir callte auf 10 und Herr LS erhöhte auf 45. Ich feuerte daraufhin freudig 155 in den Pot, worauf der BB foldete. Ohne Überraschung callte der LS meinen Raise und wir sahen den Flop AQ3. Normalerweise kein idealer Flop, aber ich wußte,daß ich diesen herrn an dieser Stelle aus dem Pot drängen konnte, da ich mit AK vor dem Flop ein ReRaise bekommen hätte, konnte mich in diesem Augenblick nur AQ meinen schnell geschmiedetem Plan widerstehen.

Ich wollte den Flop als check-raise spielen und klopfte deshalb in spannender Erwartung auf den grünen Filz, nur um ein weiteres Klopfen zu vernehmen. Mein Gegner erwiderte: I don´t you your pocket Aces off. Interessante Information.

Der Turn brachte ein blank und nun spielte ich 185$ an, worauf mein Gegner foldete und behauptete eine Ass gehabt zu haben. Ich merkte, daß ihm die Situation nicht sonderlich gut geschmeckt hat und weitete deshalb meinen Plan, gegen diesen Spieler große Pots zu spielen aus.

Ich zeigte meine 10-10 mit dem Kommentar………….you talk too much, don´t mess with me.

Ohhhh, ich merkte, wie es dem Herrn nun die Tiltröte ins Gesicht trieb und entschloss, gegen diesen Gegner meine Range preflop zu erweiteren. Ich hatte einen neuen Feind am Tisch und in den nächsten Händen wurde sein Spiel noch wüster und unkontrollierter als vorher. Ich beobachtete dies mit Freude und behielt seinen Stack ganz besonders im Auge. Er hatte noch 850$ behind.

Doch dann kam es zu einer Situation, die mir nicht gefallen hat.

Der Spieler neben mir, den ich anfangs als weak tight identifiziert hatte war in einem Pre-Flop geraisten Pot mit dem getilteten Spieler. Der Flop las sich

Q 4 Q

und beide checkten.

Der Turn brachte eine auf den ersten Blick unbedeutende 5 auf den Tisch.

Nun spielte der weak tighte Spieler an………so ca. 60 in einen Pot von 80.  In diesem Spot sehr verdächtig, da Top Pair Top Kicker ja einen Drilling gemacht hätten.

Auf jeden Fall Raiste der Gegenspieler auf 195 und erhielt postwendend einen Re-Raise auf 410.    Klingeling………Klingeling………was is den hier los……….

Ohne zu zögern und mit hochrotem Kopf schob der getiltete Spieler nun seinen gesamten Stack in die Mitte. Er wollte dem Tisch zeigen, daß er sich nicht mehr aus einem Pot verdrängen ließ und zeigte stolz nach dem Call des weak tighten Spielers QJ für einen gefloppten Drilling.

An dieser Stelle startet die Analyse.

Der weak tighte Spieler hätte niemals mit einem schwachen, oder einem guten Blatt einen Re-Raise gespielt. Auch war die Range, mit der der weak tighte Herr einen Preflop Raise callte auf max. Q10 auszudehnen. In dieser Situation konnte Herr Tilt auch genau eine Kartenkombination aus der Range des weak tighten Spielers schlagen……nämlich besagte Q10.

Ein Bluff war an dieser Stelle nach der Action ausgeschlossen und ich hätte mich spätestens nach dem Re-Raise gefragt, ob ich mit QJ gegen diesen Spieler noch vorne bin. Eher nicht……………..und so brachte der Spieler, den ich vorher genau mit dieser Absicht auf tilt gesetzt hatte, gegen die 5-5 des Gegners 850$ unter und verließ daraufhin ausgebrannt den Tisch.

Ich ärgere mich deshalb, da der weak tighte Spieler bestimmt nicht meine Absichten erkannt hat und hier zufällig in eine große Hand verstrickt war, die ich eigentlich spielen wollte. Zu allem Überdruß verließ der Gewinner dieser Hand nach dem Spiel ebenfalls den Tisch, da er bemerkte, daß es wohl an diesem Tag nicht besser hätte laufen können.

Da hatte er recht, aber ein paar Chips hätte er in seiner Euphorie dann doch noch verspielen können.

Resüme: Es ist manchmal mehr als sinnvoll, seine Karten zu zeigen, wenn man damit ein ganz bestimmtes Ziel, oder eine eindeutige Strategie verfolgt. Man sollte dann aber darauf achten, das diese Strategie zum eigenen Vorteil ausfällt.

So long……

TheLittleSheep

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