Archiv des Monats Juli 2009

WSOPE 2008 ab 15. Juli auf DMAX

am 30. Juli 2009 unter News abgelegt

Qualifikation für die WSOPE 2009 über die Betfair Poker Team Challenge möglich!

In knapp neun Wochen versammelt sich wieder die internationale Poker-Elite in London bei der diesjährigen World Series of Poker Europe (WSOPE), präsentiert von Betfair. Auf hochklassige Poker-Action müssen Poker-Fans jedoch nicht so lange warten. Die Highlights der WSOPE 2008 sind ab dem 15. Juli auf DMAX zu sehen. In acht Folgen lässt der Fernsehsender noch einmal die spannendsten Momente des europäischen Spitzen-Poker-Turniers Revue passieren.
Die erste Folge wird morgen um 23.30 Uhr ausgestrahlt, alle weiteren Episoden dann immer mittwochs im Abendprogramm. Die Wiederholungen folgen Montagnacht in der darauffolgenden Woche. Geboten werden den Zuschauern nervenaufreibende Poker-Partien, zu denen ohne Zweifel der 22 Stunden dauernde Final Table des Main Events gehört.
Wer bei der diesjährigen WSOPE live dabei sein möchte, hat im Rahmen der Betfair Poker Team Challenge 2009 die Chance dazu. Ambitionierte Pokerspieler können sich im Team sowohl online als auch offline für das Live-Event am 22. August in Berlin qualifizieren. Dort spielen sie um ein Teampackage für das WSOPE £1.000 No Limit Hold’em Event im September in London.
Online stehen bis zum 16. August noch sieben Spieltage aus. Gewertet werden pro Team die Ergebnisse der fünf besten Spieltage. Bislang sind schon 60 Teams registriert, von denen es die besten 20 Prozent zum Finale in die Hauptstadt schaffen. Neben der Online-Qualifikation finden ab dem 25. Juli vier regionale Live-Satellites statt, u.a. in Berlin und in Köln. Die zwei besten Teams aus jeder Region sind ebenfalls beim Live-Finale in Berlin dabei.

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Negation des negativen Freispiels

am 20. Juli 2009 unter PokerProStartUp abgelegt

Vor geraumer Zeit las ich einen interessanten Artikel von Jennifer Harman.  Dabei ging es um Spielsituationen, die darauf ausgerichtet sind, dem Gegner, der weniger Chips als man selber hat, kein negatives Freispiel zuzustehen. Ich möchte diesen Spielstil gerne kurz erläutern und dann situationsspezifisch widerlegen.

Ein negatives Freispiel entsteht, wenn zwei Teilnehmer, die ein MTT bereits ITM spielen, aufeinanderprallen. Dabei geht es immer um einen Spieler mit kleinerem Stack und einem mit größerem Stack. Wie weit die Stacks auseinanderklaffen, spielt dabei keine Rolle. Jennifer erläutert, daß man als BigStack den StortStack so spielen sollte, dass man diesen bis zum River auf jeder Straße betten sollte um diesen dann vom Tisch zu nehmen. 

Ich habe mir viel Gedanken über diese Situation gemacht und komme in gewissen Spielsitationen zu einem anderen Ergebns.

Angenommen

Spieler 1:    220.000

Spieler 2:   110.000

Spieler 3   135.000

Spieler 4:   90.000

Spieler 5:   111.000

Spieler 6:    73.000

Blinds: 3.000/6.000   ante 300

Der nächste Spieler der Ausscheidet, bekommt 4.500 Euro, der darauffolgende 5.500 Euro.

Ich bin spieler 1 und spiele gegen die Nr. 6. Ich floppe der einfachheithalber die Stonecold Nutz und bin fist to act. Ich merke auf  Flop und Turn, daß mir Nr. 6 folgen wird, aber nur folgen. Bedeuet: Auf dem River muß ich einen Betrag setzen, der mir maximalen PLUS EV bietet.

Nun behaupte ich: Ich setzte einen Betrag, der den Gegener mit 2 1/2 fachem BB verweilen läßt. D.h. ich setze diesen nicht all in, erwarte aber einen Call des Gegners.

Warum tue ich dies?

Ganz einfach…ich will einen gecrippelten Shortstack am Tisch, da dann in den nächsten Runden für mich als Big Stack ein LIMP um einiges Stärker aussieht und ich durch diesen LIMP sehr viele Folds provozieren kann. Meine Handrange spielt dabei keine Rolle. Ich limpe die nächsten Spiele jede Hand. Der Tisch ist, gerade wenn man ITM auf einem Preisgeldstep spielt, ist besonders vorsichtig und riecht überall Gefahren und Fallen. Dadurch ist die Chance eines Folds bis zu den Blinds deutlich größer und wird durch den Shortie noch verstärkt, da jeder auf das Ausscheiden dieses Spielers warten will. Die Blinds  füllen zumeist auf, doch ich habe Position. Der Flop, egal wie er aussieht, läuft zu 80% check-check…und ich setzte als Big Stack und kassiere zwei mal die Blinds von je 6.000 und die Ante über  1.800. Kann ich dies wiederholt machen, bringt mir die Anwesenheit des shorties. deutlich mehr Chips ein, als wenn ich Ihn sofort vom Tisch genommen hätte.  Dieses Prozedere vollzog ich dieses Wochenende erfolgreich. Der Shortie hat dabei 2 Orbits durchgehalten und hat gehofft, daß ein anderer einen Fehler macht. Dadurch konnte ich 5 aus 6 gelimpte Pötte gewinnen. Eine hab ich verloren, da ich nach einer Bet auf dem Flop des SB aufgeben mußte. Gott sei dank, hat dieser so schnell die Stärke seiner Hand preisgegeben.

Meine Rechnung lautet:

- 16.000 chips, da ich den Shortie am leben ließ

-6.000 Chip, da ich einen Pot aufgeben mußte

+  5 * (12.000 Chips  (SB und BB) + 1.800 Chips (Ante) =  69.000 Chips

Summe= 47.000 Chips.

In dieser Spielsituation war es für mich nur wichtig, daß der Shortie so lange wie möglich durchhält. Mein Limp irritiert auch in, da er nun gegen wahrscheinlich 3 Leute spielen wird, was ihn auch dazu veranlassen wird, jedglich Hände, bis auf die Premiums zu folden. 

Good luck at the tables und denkt an mich, wenn Ihr in Zukunft in eine vergleichbare Situation geratet.

TheLittleSheep

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