Archiv des Monats November 2008

GIGA Pokernight

am 29. November 2008 unter Mr. Black abgelegt

Hallo liebe Minraiser und GIGA-User!

Heute bin ich zu Svenja Ahmann in die Pokernight eingeladen. Dort werde ich gegen 24 Spieler im Wochenfinale antreten und bin mal gespannt, wer mich da (und mit was für einer Hand) aus dem Turnier nehmen wird.

Wer selber einmal die Chance auf einen Platz im Wochenfinale haben möchte, kann sich unter www.giga.de/poker die passende Software, den PokerStars.de-Clienten, herunterladen und bei den Satellites mitspielen.

Das Wochenfinale beginnt heute um 17:30 Uhr und das nächste Satellite schon um 18:00 Uhr. In beiden werde ich aus dem GIGA-TV-Studio am Start sein.

Natürlich könnt ihr euch auf das passende Outfit

und einen würdigen Abgang

einstellen.

Ich hoffe ihr habt viel Spaß beim Mistspielen, Zusehen und Chatten.

straight flushes

 

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… in Färnsähen und Farbe: Die PokerTour.at

am 27. November 2008 unter Mr. Black abgelegt

Im vergangenen Jahr hat ja der ein oder andere schon die PokerTour.AT im Fernsehen verfolgt. Das Finale, die 1. österreichische Staatsmeisterschaft, fand ja nicht ganz ohne deutsche Beteiligung statt, denn unter den 81 Finalisten, konnte ich mich gegen Spieler wie Ivo Donev oder Martin Pollak behaupten und schaffte es unter die letzten 18 an die TV-Tische.

Ein paar Eindrücke vom Final Table des letzten Jahres:

 

 


In diesem Jahr ist das Event wieder im TV zu sehen: Und zwar am 21.12.2008 um 21:55 Uhr auf Puls 4 (einem österreichischen Sender) – und auch in diesem Jahr habe ich mir die Qualifikation für das Staatsmeisterschaftsfinale schon mit meinen Podiumsplätzen bei den Landesmeisterschaft von Salzburg und der von Niederösterreich gesichert. Nachdem ich im letzten Jahr als Chipleader über weite Teile des Turniers den Titel fast nach Deutschland entführen konnte, werde ich in diesem Jahr alles daran setze, dass sich einer meiner beiden ostwestfälischen Lebensträume zumindest erfüllt:

- Boxweltmeisterin aller Klassen
oder eben
- Österreichischer Staatsmeister

Das Ergebnis gibt es dann am 21. Dezember um 21:55 Uhr auf Puls 4.

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Beat them all in Seefeld

am 25. November 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Natürlich starten wir da, dass kostet “nur” 100 Euro. Wo gibt es denn noch einen Platz…..
in Salzburg………………………………..nein……….Ausverkauft
in Innsbruck………………………………nein…………da ist auch der Fluss zu nah dran
in Bad Honigsdorf vor der Höhe………..die haben kein Casino
in Seefeld………………………………..jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa………aber nur noch Sonntag!!!!

ok, gedacht, getan. Leider sah es mit der Ausführung nicht sonderlich gut aus. Die Onlinereservierugnssysteme hatten schon geschlossen und der freundliche Casino Mitarbeiter empfahl mir, einfach vorbeizuschauen und zu hoffen, dass bis dato noch nicht alle Plätze belegt seine.
Dieser Tage hasse ich das Prinzip Hoffnung über allem.
Börse……………………………..Hoffnung……………lachhaft
gute Harten halten……………..Hoffnung……………nie im Leben. Was erwartet auch jemand, der auf einem Board mit 8h8c8d mit khks gegen ah5h konsequenterweise verliert, da auch dem Turn die verbleibende 8s auftaucht und das eigene Full mit Ass hoch gebustet wird.

Aber zurück zum Thema.
Unsere Freunde von 89suited.de waren so freundlich, Silke und mich in einem 6 Sitzer mitzunehmen. Die abenteuerliche Fahrt begann am Sonntag um 12.30 Uhr und wir erreichten das friedliche und verschneite Seefeld gegen 14.45 Uhr. Marc, unser Langhaarfahrer hat es tatächlich geschafft, aus dieser alten Kiste auf der Autobahn die Tachonadel über 180 zu treten. RESPEKT!!!!!
Im Casino angekommen, erlebten wir die erste freudige Überraschung. Wir bekamen tatsächlich noch Karten und durften neben den bekannten Antonio Turissi, Karl Gal, TheLettlFish, Michi Hierl vom PokerfirmaTeam und vielen namenlosen Suppenschüsseltonis an den Start gehen.

Ich erwischte einen Tisch, an dem 2 recht tighte ältere Herrschaften zu meiner Rechten saßen und ein Agro 3 Plätze links von mir residierte. Eigentlich ziemlich gut.
Ich bemerkte sehr schnell, daß zu Anfang nur die Karten gespielt wurden und auf dem Flop, gerade bei den beiden Herrschaften neben mir ohne Treffer eine Kontibet nicht gecallt wurde.
Dies macht ich mir zu nutze, als ich bemerkte, daß die Herren nach einem Limp einen 2,5 fachen BB noch callten, aber bei einem 4 fach Raise die Karten loslassen konnten.
Ich begann also in jeder Runde aus später Position auf das 2,5 fache zu raisen, wenn die Herren neben mir gelimpt hatten. Ich wurde jedesmal gecallt.
Die Ausbeute war folgende:
3 mal wurde ich auf dem Flop angecheckt und mein Kontibet wurde nicht mehr bezahlt.
1 mal bettet einer der beiden auf einen 10 hoch fop mit 3/4 Potsize, sah aber nicht sonderlich confident aus und ich entschloss mich zu einem call. Der Turn brachte einen König und ich wurde erwartungsgemäß angecheckt. Nun spielte ich den 3/4 Pot an und erhielt nach kurzem zögen meine Kontrahenten den erwarteten Fold. Wie Gus Hansen bereits in seinem hervorragenden Buch kommentierte “Kein König-kein Call”. Ich mußte innerlich schmunzeln.
In all diesen Situtionen war ich blank auf der Hand und spielte nur die Position mit einem Positionraise gegen tighte Gegner.
Gegen weak-tighte Gegner ist dieses Vorgehen um einiges effektiver und risikoärmer, da vor der Flop nicht sonderlich viel riskiert werden muß und die Informationen auf dem Flop durch einen Check to the preflopraiser fließen. Von Weak-Tighten Spielern ist nur dann ein Check-Raise zu erwarten, wenn diese bereits auf dem Flop die Stonecold-Nutz getroffen haben. Aber wie oft kommt das schon vor.
Meine erste Schlüsselhand möchte ich auch gerne schildern, bei der ich mich entschloss, Risiko zu spielen.
Ich hielt 7s7c und das Board brachte 7h3h2h und ich traf top set. Ein Agro spielte Potsize an und ich reraiste mit meinem TopSet und comittete mich in den Pot. Ich glaubte nicht, daß der Agro mit einem fertigen Flus so aufs Gas steigen würde und fühlte mich bei meinem Raise recht wohl, bis ich einen instareRaise bekam. Ich brauchte nicht wirlich lange überlegen. Der Spieler hatte den Skill auf einem kleinen Board einen Flushdrah mit der Ass auch gegen einen ReStealVersuch (der in diesem Augenblick aber keiner war) durchzuziehen. Ich entschied mich zu einem Call und mußte mir von meinem Gegner th jh zeigen lassen. Dooooooofffff, aber vielleicht paart sich das Board ja noch auf Turn oder River…………………natürlich nicht und die (7d) wollte sich schon zweimal nicht zeigen.
Da saß ich nun und weinte mit verbliebenen 2.000 Chips und mußte mir überlegen, wie es denn nun weitergehen sollte.
Ich fand einen Sopt aus dem SB heraus, als 5 meiner Kontakten limpten und ich mit AKo meinen gesamten Stack in die Mitte schob. Ich konnte alle vertreiben, bis auf einen, der sich mit 55 noch gutglaubte. Leider hatte er reicht und mir blieben nach dieser Aktion noch 600 Chips übrig, wobei die Blinds bei 150 – 300 lagen.
Nun wurde ich zum Agro und pushte jeden König und……….stellt Euch vor…..ich gewann und hatte plötzlich wieder 1.200 Chips in meiner Hand.
Dann fand ich KJo aus late Position und pushte wieder. Diesmal pushte der BigBlind over the top, die wohlt Tighteste Hose jenseits von Eden und ich wußte, das ich in Schwierigkeiten war. Meine kurze Hoffnung auf ein Paar 10er verflüchtigten sich augenblicklich, als dieser nervöse Uhu mit die Cowboys entgegenhiet, aufsprang und nervös zu wippen anfing.
Hallo! Junge!!! Ich war mit Abstand der smallStack, es geht nicht um Dein Tournamentlive, sonder um meines.
Die Hände meines Gegners verkrampften sich an der Kante des Tisches, als auf dem Flop eine Jack auftauchte und ich dachte still vor mich in………..”wahrscheinlich hat er jetzt Angst, das noch ein König hochkommt und ich TwoPair machen könnte”.
Na ja, dies war, wie zu erwarten meine letzte Turnierhand und ich konnte mich in aller Ruhe der Inspektion des Casinos Seefeld widmen. Spannende Aufgabe.

Ich möchte gerne noch ein paar Intentionen des Finaltables wiedergeben.
Michael Hirl vom Pokerfirma.de Team hatte es durch gutes Spiel an den Final Table geschafft, sag sich aber in Gefahr, short zu laufen.
Er sprach mich in der Pause an, wie der sich verhalten sollte und ich führte auf, das er sich entscheiden müsse, ob er als SmallMiniwinzklinzmikroStack nach Linz reisen möchte, oder lieber einen shot auf den Chiplead nimmt, der ihn aber auch aus dem Turnier katapulieren kann.
Michi entschied sich für Varante 2, was ich sehr begrüßte. Wir feilten eine expansivere Strategie aus, in der es in erste Linie darum ging, Limper mit einem saftigen Re-Raise zu bestrafen und im Falle eines Calls immer noch LiveCards zu haben. Damit schieden sämtliche kleinen Asse aus, aber die Könige mit Kicker X ließen sich so spielen, da davon ausgegangen werden kann, dass AK preflop geraist und somit angezeigt wird.
Es dauerte nicht lange und Michi fand aus EP Pocket4 und spielte einen MinRaise. Ich emfpand diesen Move als extrem stark, da niemand am Tisch den Skill hatte, einen MinRaiser aus EP mit einem spekulativen Re-Raise zu bestrafen. Gegen Hr. Ruthenberg oder Hr. Strassmann wirkt dieser Move wohl eher nicht, aber an dieser Tischbesetzung sah der Move extrem stark aus.
Lediglich der BB (Mr. Luckbox) callte und wir sahen den Flop askh5h.
Michi wurde angecheckt und spielte knapp über den Halben Pot an. Der call nach einigem Überlegen des SB überraschte mich.

Was für eine Hand kann in dieser Phase einen Check call spielen………..ein König, mit einem dezenten Kicker. Ich gab dem BB an dieser Stelle K10 und hoffte inständig, dass Michi am Turn seine Agression fortsetzt.
Der Turn bracht die 9h. Eine ideale Karte für eine Fortführung der agressiven Spielweise. Sollte der BB jetzt nicht zufällig einen Flush gemacht haben, sollte er sich verabschieden müssen. An dieser Stelle war wichtig zu bemerken, dass der kh schon auf dem Board lag und der BB somit nicht mit seinem Königstreffer auf einem Herzdraw sitzen konnte.
Der BB checkte dern Turn und Michi schob ohne zu zögern seinen restlichen Stack in die Mitte.
Ich jubilierte innerlich und freute mich schon über den gewonnenen Pot als ich bemerkte, dass der BB zu schnaufen begann.
Der wird doch nicht…………………….
Der wird doch nicht …………………..zu der Kategorie Spieler gehören, die eigentlich nicht callen wollen, es aber dann doch tun…………………………………
………………………………………er gehörte………..und callte mit kdjd…………….
Sick call und Michi war raus.
Der Kerl konnte an dieser Stelle nur noch einen Bluff schlagen und spielte dabei gegen jeglichen Herz Flush und eine getroffene Ass. OMG. Selbst QQ hätten auf dem Turn nach der Conibet dass Ass und den König respektieren müssen und hätten sich zu einem Check entschieden.
Ich glaube mal, der BB hat sich gar keine Gedanken darüber gemacht, welche Kartenkombinationen er noch schlagen kann, dazu hat sein Skill bei weitem nicht ausgereicht.
Ich weite somit den Spruch von Gus etwas aus:
“Kein König-kein Call”
“Einen König-alles rein, egal, was da sonst noch liegt”

Hier noch ein paar Impressionen aus der Galerie der Pokerfirma

http://www.pokerfirma.de/test-gallery?album=15&gallery=39

Bild 1: Werner Oberbauer: 2 maliger WSOP Main Event Teilnehmer, der 2009 definitiv ins Geld kommen wird:

Bild 2: Meine Wenigkeit und Karl Gal

Bild 5: The SCHMUS in action

Bild 9: Michi Hierl am Final Table

Bild 12:am Final Table featuring: Antoni “ich schimpf mir die Karten her, wie ich es brauche” Turissi und Sonny “hey man, ich hab einen Lauf, so what” Lee. Zwei supercoole Typen, mit denen das Spiel immer wieder Spaß macht.

TheLittleSheep

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Donkam… – Duisburg die Zweite: Alles ist eitel

am 17. November 2008 unter Mr. Black abgelegt

Da praktisch vor der Haustür immer wieder große, gut vermarktete Turniere mit schlechten Spielern stattfinden, liegt es ja nahe, sich wieder einmal ins Bootcamp zu bewegen.

Diesmal war das Casino Duisburg der Laufsteg der Eitelkeiten. Passend zu der ursprünglichen Bedeutung des Wortes (eitel = vergänglich), war dann auch mein Verbleiben im Turnier nicht von Dauer.

Ich startete also im Crazy Call Monday Rebuy Rumble – einer der bestmöglich promoteten Veranstaltungen für Trente-et-Quarante-, Easy Hold’em-, Bavarian Stud- und Chemin de Fer-Spieler. … OK, mal ganz im Ernst: Ich war beim 50€ unlimited Rebuys Satellite zum 1000€ Main Event der Duisburger Pokerwoche (auch wenn die Spieler in den oben genannten Spielen sicherlich weniger verlieren würden … und ich vielleicht auch ;-) ).

Die Struktur war knackig – aber nichts Ungewöhnliches bei einem solchen Event und vor allem im Vorfeld bekannt. Die Dealer in Duisburg waren auf Westspiel-Niveau des Ruhrgebiets, also sehr schnell (!) und regelfest. Könnte gut sein, dass sie auch durch die vorbildliche Ausbildung von Thorsten Sälzer gegangen sind. (Nicht zu vergleichen mit den angesprochenen „Croupiers“ in anderen Posts von mir)

Nichtsdestotrotz gibt es natürlich immer wieder ein paar Hausregeln, die mein investigatives Interesse wecken. Z.B. sind die Chips, die über die Linie gegangen sind WEG. Als Beispiel eine Hand bei Blinds 0-60/120, bei der ein Spieler in später Position mit 1200 Chips all-in geht und der unachtsame Small Blind die 60 zum Completen hinterher wirft. Das All-In-Raise wollte er natürlich nicht callen. Für mich wäre jetzt eher die Frage, ob der call zählt (würde ich nicht so sehen) oder ob er folden kann ohne weitere Chips investieren zu müssen. In Duisburg wurde der Fold akzeptiert, die zusätzlichen 60 Chips waren dafür aber weg… (Comments?) Neben der Tatsache, dass der „All-in gegangene Spieler immer als erster“ seine Karten im Showdown zeigen muss, und der ursprüngliche Raiser also noch bequem mucken kann, ist dieser Post vor allem der Tatsache zu verdanken, dass keine elektronischen Geräte an den Tischen zum Einsatz kommen dürfen. KEINE – also mussten mein Zen und meine Bose-Headphones diesmal ausgeschaltet bleiben, wodurch ich also allen Spielkommentaren in Körner-Qualität ausgesetzt war.

Das moderne Duisburger Casino kommt eigentlich allen Spieler-Wünschen sehr gut nach, bis auf die Tatsache, dass die Klimaanlage wohl direkt aus Nevada importiert wurde und noch mit der Default-Einstellung „arktischer Frühling“ läuft.

Im mit 77 Spielern ausverkauften Turnier, ging es gemächlicher zur Sache als gedacht. In der Rebuyphase werden gerade einmal 73 Rebuys getätigt. Von meiner Seite kam (überraschenderweise) kein Rebuy dazu und ohne zu lucken war ich nach zwei Leveln Chipleader mit dem 4,5fachen meines Anfangsstacks (soweit nicht ungewöhnlich) – aber der Titel dieses Posts lässt es schon erahnen: Der Bigstack blieb auf dem Weg itm (12 Plätze bezahlt) nicht intakt (bei mir leider auch nichts Ungewöhnliches).

Relativ unspektakulär verliere ich 5 Hände hintereinander (ein Push geht durch) und finde mich als 53. von 77 Spieler an den Rails wieder:
#1: Die erste Hand pushe ich vom „Butoff“ (der Button foldet offensichtlich out-of-turn) mit Ac7h, da ich davon ausgehe, dass der Shortie im BB seine restlichen 2 BB mit fast any two hinterher wirft und ich hier von der Handrange weit genug above average liege. Genau das passiert (Qh3s) auch erwartungsgemäß! Nur der Kommentar, der wie aus der Pistole geschossen kommt, als plötzlich eine [3x] im Flop auftaucht ist nicht ganz wie erwartet: „Ich call’ hier natürlich mit any two, da ich wusste, dass er nur klauen wollte“ … ahja.
#2: Nachdem mein Standardraise 2,5 BB ist und ich diesmal nicht so viel Lust auf komische Calls und vor allem Kommentare habe, raise ich die nächste Hand mit AsKc auf 4 BB, um den SB mit 8 BB vor elementare Entscheidungen zu stellen. Die umgeht er äußerst geschickt, indem er mit seinem 8-BB-Stack die 4 BB callt (ziemlich deceptive). Aufgrund der Pot-Size und seinem Reststack gehe ich vor dem Flop blind all-in, nur um zu sehen, wie ich drawing dead vom gefloppten Flush (mit Qh6h !) gesnappcallt werde.
#3: Nächste Kontrahentin ist eine ältere Frau, die soviel Kreativität in der Auswahl ihrer Starthände wie Tattoos besitzt (jeder Quadratzentimeter war bedeckt davon), dafür aber bei der Spielweise der Nuts nur einen Move kennt: All-In! Sie hat bereits zweimal mit [Ax][Ax] mit ca. 30 BB Preflop all-in geschoben und ist einmal von [Qx][Qx] gecallt worden. Nachdem ich als Preflop-Raiser gegen sie den Showdownvalue meiner Hand sehe (AdJh), aber nicht gewillt bin auf dem Board von QsJc6d2h noch zu investieren, löse ich mich gegen eine Bet von ihr gedanklich schon von der Hand … naja außer es käme ein [Jx] oder ein [Ax] auf dem River. Das [Ax] kommt und sie geht insta-all-in (NUTS-Alarm), was ich dann bedauerlicherweise calle um mir [Kx][Tx] anzuschauen.
Die Vorgeschichte war, dass sie in jeder Hand propagierte mich noch „zu kriegen“ da sie ja gegen einen 5-BB-Raise (nach 2 Limpern) Ah9s weggelegt hatte (wow!!) und auf dem Flop [Kx][9x][9x] ja getroffen hätte (ich hielt KcQc). Dank untersagten Bose-Kopfhörern war ich Zeuge wie sie ankündigte, sich diesmal keine Angst machen zu lassen. … naja – und ich dachte jetzt packt sie den Mega-Move aus. :-(
#4: Inzwischen Short und kurz vor der Blinderhöhung openpushe ich mit QsJs aus mittlerer Position mit 7 BB all-in und werde von einem 3,5-BB-Stack mit AcKh gecallt.
#5: Mit den restlichen 3,5 BB sitze ich UTG und bin gespannt, ob ich etwas Spielbares oder irgendwas suited und/oder connected in-the-hole finde. Dem ist so und ich bringe meine Chips unter. Wenn man dann von 7h3h gecallt wird ist das ja normalerweise ein Grund zur Freude… nur nicht wenn man selber 6c3c hält!!!

Naja, hatte diesmal auch meinen Glückskeks zu Hause gelassen!

Wat willste machen? … wie der Duisburger sagt.

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Livet i den hurtige bane (Leben auf der Überholspur)

am 14. November 2008 unter Mr. Black abgelegt

… oder das ultimative Anti-Tilt-Training.

Den Titel als kleine Hommage an Peter Eastgate, der eindrucksvoll den Sieg im WSOP M.E. für Dänemark einfahren konnte. (Einige wissen ja schon, dass ich auf Eastgate setzen wollte, dass er den Titel holt und zwar mit der Siegerhand von 2 Paar … aber da meine letzten Prop-Bets nicht so gut gelaufen sind wie mein Pokerspiel, habe ich’s dann gelassen … wenigstens gewann er mit einer Straight und nicht 2 Paar – puh!)

Da in letzter Zeit immer ’mal wieder das Thema Casino-Sperren auftauchte – hier mein Tipp an alle Pulverfässer: Don’t fuck up! Legt ihr euch mit dem Casinopersonal an, dann sind das 7 Jahre Abstinenz, werdet ihr handgreiflich gibt’s noch mal 7 Jahre Casinostrafbank bis zu ner Matchstrafe dazu. Das kann pokertechnisch ganz schön bös’ sein – außer ihr schafft es in Hohensyburg ins Casino, da bekommt ihr als gesperrter Spieler vor dem zuständigen Gericht eure Verluste wieder gutgeschrieben – viel Erfolg!

LIVE AND LET DIE passt vielleicht ganz gut als Arbeitstitel für diesen Post…

An dieser Stelle möchte ich einmal das ultimative Anti-Tilt-Training vorstellen. Während ich natürlich immer wieder Zeuge bin, wie Spieler gegen andere Spieler tilten – z.B. nach meinem Double-Up mit 8h4d vs.TsTc – oder nach dem „Schwarz-Stare“ ;-) – ist es bei mir so, dass mich eigentlich andere Spieler nicht tilten können … aber genügend Dinge während eines PokerTurniers schon:

Ein Beispiel anhand der Spielbanken Niedersachsen:

Zur Anmeldung für das Turnier muss man schon eine Stunde vorher anwesend sein. Und das auch, wenn man schon angemeldet ist. Das sollte sowieso jeder tun, und auch schon via Kreditkarte bezahlt haben. Ist ja schon mal sehr spontan für ein Pokerturnier … aber nagut.

Die Blindlevels 30 Minuten – das ist schon mal besser als bei einem 15€-Turnier, immerhin beträgt das Startgeld hier 210€! Schade, wenn dann gerade einmal 11 Hände pro Level ausgeteilt werden – so langsam war bislang noch niemand … ich will aber nicht zu voreilig sein, denn jeder verdient seine Chance!

Leider ist es fast eine Farce, als die Turnierleitung zum Applaus für die studentische Aushilfskräfte und die Roulette-Croupiers aufruft, die dieses Turnier ermöglichen. Die Roulette-Croupiers sind wirklich eine klasse für sich, da bei jedem Showdown eine Checkliste laut durchgegangen wird: „Kein Flush möglich – Die Straße hat keiner – Da ist ein Pärchen – … ah, da sind sogar zwei: Herzlichen Glückwunsch!“

Wer jetzt noch nich On-Tilt ist, bekommt von den Croupiers Stories über irgendwelche Hände im Casino erzählt, die sie zum Besten geben, ohne dabei die gemischten Karten in ihrer Hand zu verteilen. Wessen Zeit ist das hier? Wer die Turnierleitung auf eventuelle Missstände oder das Herunterticken der Blinduhr hinweist, wird nur mit „Meine Herren, wir sind doch alle zum Spaß hier, genießen Sie doch das Spiel!“ abgespeist. Würde ich ja gerne, aber wie soll das so funktionieren???

Die Chips im Casino sind die 08/15-Chips, die es in jedem Pokerkoffer überall zu erstehen gibt, natürlich eine sichere Sache für ein Casino-Turnier mit 5stelligem Preispool! Naja, wenigstens sind die 20er (Zwanziger, wofür das??) Chips aus dem casinoeigenen Vorrat. Dummerweise habe ich mich dem öffentlichen Gespött der Stammspieler preisgegeben als ich schnell einem Spieler für seinen 100er Chip fünf 20ger hingeworfen habe: „Haha, das macht doch der Croupier!“ haben sich alle über mich totgelacht. In jedem anderen Casino lasse ich das denn Croupier auch gerne machen – aber nicht wenn er für diesen Vorgang über 1 Minute braucht („100 der Herr!“ – Daraufhin werden die fünf Chips aus dem Tray vor den Spieler ausgebreitet und noch einmal einzeln abgezählt – „Zwanzig, vierzig, sechzig, achtzig, einhundert, der Herr!“ – und der Hunderter mit einem herzzereißendem „100 gegen 100 gewechselt“ in das Tray verabschiedet).

Die Chips werden sowieso von den Dealern herzallerliebst umsorgt. Da wir bei den sich ständig verdoppelnden Blinds und dem exorbitanten Dealingspeed genug Zeit für allerlei Liebe zum Detail haben, haben es sich die Dealer (oder hier ausnahmsweise besser „Croupiers“) zur Aufgabe gemacht, die Einsätze nach einer Setzrunde nicht einfach im Pot zusammenzuschieben, sondern fein säuberlich nach Chipkategorien zu unterteilen: 14 Grüne auf einen Stapel, 9 Schwarze daneben und noch 3 Violette aufeinander! – Kann ich die Potsize so etwa besser zählen??? Aber was macht man nicht alles wenn man Zeit hat.

Da wirkt es fast schon entspannend, dass fast alle Spieler am Tisch ein all-in mit 9-6o snapcallen oder damit all-in pushen. Anzusehen ist ihnen die Trashhand nicht. Mit einem guten Read würde man hier Asse bei den Spielern vermuten, denn was sie ausstrahlen lässt auf eine Monsterhand schließen. 9-6o ist natürlich alles andere als eine Monsterhand und mir bestenfalls als „Breakfast of Champions“ in umgekehrter Nennung bekannt … aber das sehen Hannoveraner Fußballfans wohl anders!

Da ein Turnier mit kanpp über 30BB-Startingstack wohl nicht ohne Weiteres in die Kategorie Deepstack-Tournament eingeordnet werden kann, ist es natürlich schöner, wenn man nicht nur immer 2 Chips vor sich liegen hat, sondern von den kleineren Nominationen schon das ein oder andere Türmchen vor sich stehen hat. Wenn man dann allerdings jede zweite Hand von der Turnierleitung gefragt wird, ob man nicht die Chips vor sich gegen größere Nominationen aus dem Tray wechseln möchte und dies mit einem dezenten „NEIN!!“ beantwortet, muss man sich anhören: „Die werden sowieso beim Race for Chips später rausgenommen“ … übrigens ohne „…, der Herr!“.

Apropos Race for Chips. Natürlich löblich, dass man auch in deutschen Casinos bei Blinds 10.000/20.000 nicht noch mit 20er-Chips spielen muss, allerdings hätte ich schon vermutet, dass bei einem Race for Chips mit neun 500er Chips nicht der Sieger auf einmal vier 1000er zugeschoben bekommt, was allein ungefähr dem Average-Stack entsprach. Aber das Winner-Takes-All eigentlich nur in den thekenfernsten Stammtischrunden beim Race-for-Chips gespielt wird, scheint den Spielbanken Niedersachsen nichts auszumachen.

Naja, gespielt wurde natürlich auch noch, wobei die Kommentare der Dealer, des Floormans und des Turnierdirektors immer einen Großteil der Action ausmachten. Nachdem nicht ganz unerwartet schon relativ früh die Push-or-Fold-Phase erreicht wurde, wurden mir vermehrt ungläubige Blicke zu teil, da ich nicht mit 4 BB wie die anderen Spieler noch zu einem überzeugtem „Call“ in der Lage war. Nachdem ich mit meinen Pocketpairs und guten Aces von den letzten 11 Händen ca. 6 gepusht hatte (alle ungecallt), war ich aufgrund der Blinderhöhung immer noch nicht aus der roten Zone heraus. Also Pushe ich am CO mit AJs wiederum all-in, nur um aus dem Blind mit AKo gecallt zu werden. Happens! In der nächsten Hand bin ich allerdings der jenige, der im High-Jack AKo hält und pushe natürlich wieder. Anscheinend hat der Small Blind gesehen, dass ich mit einem Call sterblich bin, und so werde ich von [7x][5x] gesnapcallt. Natürlich kommen gleich die [7x] und die [5x] im Flop: Nice Hand, Sir!

An sich kein Problem für mich (außerdem habe ich immer noch Chips) – wenn jetzt nicht der Turnierleiter zu mir käme, der mich nach den anfänglichen Pushes wohl für den größten Bluffer gehalten hat, und mir überrascht und irgendwie ehrfürchtig folgenden Satz auf die Nase drückt: „Aber über Ihre Hände können Sie sich wirklich nicht beschweren, … mein Herr!“ – So ein Spruch wäre zu Zeiten von Wild Bill Hickock nicht einfach so durchgegangen. Ich denke kurz an die Zeiten von Duellen zu High Noon, kurz an die Bare-Knuckle-Fights in Snatch, denke an meine restlichen Chips, das Edge in diesem Turnier … und nicht zuletzt an 7 Jahre Sperre. Die Essenz dieser Eindrücke ist ein kommentarloses, nicht näher zu definierendes Grinsen in Richtung Turnierdirektor…

Am Final Table wurden übrigens alle Spieler mehrmals darauf hingewiesen, dass man ja jetzt zum Ende kommen solle, denn es hätten sich für diesen Tisch schon Spieler für Cashgame auf der Warteliste eingetragen! WAYNE …?

Dann bis zum nächsten Wochenturnier!

 

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Video von der APAT in Brighton

am 06. November 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Hier nun ein Video von der APAT in Brighton mit einem Satement von Silke Burghardt.

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The Cedric Factor or how to play in Brighton

am 04. November 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Dank SunPoker.com hatten meine TeamMates und ich die Gelegenheit, bei der APAT in Brighton an den Start zu gehen. Wir spielten ein Teamevent, das aus mehreren Sit´Gos, zwei Heads Up Session und einem MTT bestand.

Neben dem Turnier erkundeten wir Birghton. Dieses kleine, zwar renovierungsbedürftige, aber mit Charme behaftete Fischerstadtchen wies an den paar Tagen, die wir zu Gast sein durften alles Facetten englischer Tugenden auf.  Wir erlebten den tpyischen englischen Regen, nur um am nächsten Tag in strahendem Sonnenschein einen Spaziergang an der Standpromenade machen zu können. Dazu passte der Leitspruch unseres Sponsors SunPoker.com ja ideal: "have fun in the sun". Und das taten wir dann auch.

Wir erkundeten ebenfalls die Innenstadt mit all seinen verwinkelten Gässchen, in denen sich eine Schneiderei an die andere reihte und ein Schuhgeschäft dem anderen die Türklinke in die Hand gab. Ein Eldorade für Einkaufssüchtige.  Ich kam deshalb nicht drumherum, mir ein paar Schuhe zu kaufen. Traumhaft!!!!

Da wir bereits am Freitag Brighton erreichten, erlebten wir auch Halloween mit. Ich sage  Euch, diese englische Bande kann saufen, feiern und pöbeln, dass es eine Freude ist. Ich hatte viel viel Spaß.

Nun aber zum Event:

SunPoker.com schickte uns mit einer Zielvorgabe an Ort und Stelle. Als Mindestmaß sollten wir eine Platzierung auf dem Podium erreichen. Da es beim Pokern neben vielen reichlichen strategischen Elementen auch Glückskomponenten gibt, ist ein Sieg des besten Spielers oder in unserem Fall es besten Teams nicht immer von vornherein gewährleistet.

An dieser Stelle möchte ich gerne sagen, daß das Niveau im allgemeinen sehr gut und hoch anzustzen war. In Baden gestalltete sich die Competion weit einfacher. Die ebenfalls angreisten Ungarn stellten mit 3 Jungs und einem Mädchen ein Team, dass nicht zu unterschätzen war. Aber auch die Franzosen (TheFrenchOnes) entstendeten ein Team, dass vom Skill um den Sieg mitstreiten konnte.

Die Iren wurden immer "mutiger" und "glücklicher" um so stärker ihr Pegel durch permantenten Guinesskonsum in die Höhe getrieben wurde. Hier bin ich auch schon bei der Schilderung meiner ersten Schlüsselhand, die sich im Sit`Go am ersten Tag ereignete.

1. Keyhand: Never get involved with a drunken irish man

 

Bei Blinds von 500-1.000 fand ich am Button KsKh und raiste auf 2.550. Pat (http://pokerdb.thehendonmob.com/player.php?a=r&n=54656), ein lustiger Ire empfand meinen Raise in dieser Situation als besonders störend und entschied sich kurzerhand, mit KcQc für 8.500 all in zu pushen. Ich nahm diese Einladung gerne an und callte ohne zu zögern.  In diesem Moment war ich 86 zu 14 Favorit.

Der Flop kam Tc2h7d. Eigentlich eine Idealtextur, die den guten Pat zu einem 8:92 Underdog werden ließ. Als auf dem Turn die 5c auftauchte, verschob sich das Verhältnis etwas zu seinen Gunsten auf 20:80 schnellen ließ. Viel zu viel für einen Lucky Irish und so gesellte sich zu dem lustigen Club am Turn noch die 2c am River dazu. Pat freute sich und ich konnte es mal wieder nicht fassen.

Die zweite Schlüsselhand ereignete sich im nächsten Sit´Go. Hier möchte ich gerne aufzeigen, daß meine Reads mitlerweile einen guten Standart erreicht haben.

2. Keyhand: not only Phil Hellmuth can doge Bullets

 

Ich spielte mit AsKd aus MP einen Standartraise auf 2,5 BB. Alle Spieler waren deep und ein sehr guter Spieler des Hungarian Teams, der erschreckende Ähnlichkeit mit Antonio Esfandiari hatte, callte meinen Raise aus dem Big Blind heraus. Der Flop kam

2d7hKc

Eigentlich Ideal für meine Hand. Der Ungar checkte mich an und ich spielte HalfPotsize an, die nach kurzem Zögern gecallt wurden.  Dieses Zögern war nicht autentisch. Es gibt eigentlich nur eine Hand, dich ich schlage und die hier check callen kann, und vorher einen Raise bezahlt…….[Ax][7x]. Glaube ich nicht! Hier ist was im Busch. Turn bringt die 9d und der Ungar checkt wieder. Ich checke auch, ich will den Pot nicht aufblasen, da ich nicht mehr glaube, vorne zu sein. Der River zeigt die qh und plötzlich spielt der Ungar 1/3 des Pot an. Ich lache, der Ungar lacht. Ich anouciere, daß ich bezahlen werde, mir aber ziemlich sicher sei, daß ich geschlagen bin. Der Ungar zeigt mit 2h2c ein geflopptes set und gewinnt den Pot. Netter Kerl, aber ich hätte diesen Pot trotzdem gerne gewonnen.

Nach Ablauf des ersten Tages standen wir auf dem undankbaren 4. Platz und die Franzosen und Ungarn lagen als ernstzunehmenden Konkurrenten noch vor uns.

Mir wurde bei dem MTT Turnier ein Platz zugeteilt und Cedric saß links von mir. Er war mir den Tag vorher schon durch gutdurchdachte Aktionen aufgefallen und ich stellte mich auf einen haten Kampf ein. Dieser sollte auch nicht lange auf sich warten lassen.

Wir hatten im Vorfeld von Stephan die Maßgabe bekommen, so weit wie möglich im Turnier zu verbleiben und besonderes Augenmerk auf die Herrschaften aus France und Hungary zu legen.

Bei Blinds von 50-100 kam es dann zur ersten Auseinandersetzung, bei der mir Cedric von der Klinge sprang und ich mich richtig über mein Kartgenglück geärgert habe.

Folgendes geschah:

3. Keyhand: The curse of a Splitt Pot or the final Cedric Factor

 

Ich limpte mit 5d5c vom cutoff, der Pot war bis dato noch nicht eröffnet. Cedric neben mir raiste auf 300. Der BB und ich callten. Das Board lass sich wie folgt:

2c4s3c

Damit hatte ich ein overpair zum Board und einen guten Draw.

Der BB checkte und ich wollte sehen, was Cedric als initial Raiser machte. Dieser spielte 400 an und brachte damit den BB zum folgen. Ich erlaubte mir zu callen.

Der Turn brachte die 10s, die meines Erachtens nach keine Gefahr brachte. Nun spielte ich 1.000 an und wartete auf die Reaktion von Cedric. Dieser Überlegte eine Zeit und raiste mich dann all in.

Jetzt mußte ich nachdenken:

Cedric is a player with an advanced level of skill and tactic, so he would never ever put his tournament live on an overpair. Overpair schloss ich also aus. Außer er hatte preflop mit 10 10 geraist. War mir aber zu unwahrscheinlich.

Welche Kartenkombination erlauben es ihm aber noch, mich all in zu raisen. Final setzte ich ihn auf den nutflushdraw in clubs oder spades (war mir egal). Die Ass ließ ihm noch outs auf die 5 zu einer Straight. So mußte es sein. Ich beschrieb meine Gedanken, um am Tisch nicht als Donk dazustehen, falls ich mich irren sollte. War mir meiner Sache aber schon sonderlich sicher.

Gegen die Kombination AcKc war ich 70:30 Favorit. Das reichte mir aus. Mein Call brachte nun wieder Cedric aus der Fassung und er tabelte unglaubliche 2h5h. Gegen diese Hand war ich 77:5 Favorit mit einer Wahrscheinlichkeit von 18% auf einen Split.

Die Ad auf dem River bewies einmal wieder, dass man sich bei Texas Holdem nie zu sicher fühlen sollte. Cedric war über den Splitt Pot sehr erfreut und ich ärgerte mich mal wieder. Meine Reads sind, genauso wie in Salzburg bei den Beat the Full Tilt Pros excelent, aber ich hab irgendwie nix davon. Aber egal, irgendwann wird sich das ausbezahlen.

Ich möchte auch noch etwas über unser neues PokerProStartUp.net Mitglied Jürgen verlieren.

Seine erste Bewährungsprobe hat er mit Bravour bestanden. Ihm haben wir es zu einem großen Teil final zu verdanken, dass wir noch aufs Podium gekommen sind. Seine Spielzüge waren allenthalben gut durchdacht und setzten sich auch zumeist durch. Außer gegen die drunken Irish, die uns immer Runner Runner ausgesuckt haben. Aber Egal. Jürgen war der bestplatzierteste Deutsche im MTT und gewann auch sein Heads up und sicherte uns damit wertvolle und wichtige Punkte.

Ich persönlich freue mich schon auf die nächste Aktivität, bei der uns Jürgen beiwohnen wird.

TheLittleSheep

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Ergebnisse European Team Championships

am 03. November 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Hier nun die Ergebnisse der APAT European Team Championships.

Erster Tag – Single Table Tournament und Heads Up:

Match 1 – 2.30pm
Seat 1 – Netherlands – N/A
Seat 2 – Hungary – Gyorgy Kiss
Seat 3 – France – Cedric Billot
Seat 4 – Germany – Silke Burghardt
Seat 5 – Ireland – John Murray
Seat 6 – England – Bob Malin
Seat 7 – Wales – Graham Wills
Seat 8 – Scotland – Phil Starrs
Silke Burghardt belegte Platz 5 an ihrem Tisch

Match 2 – 2.30pm
Seat 1 – Germany – Jürgen Bachmann

Seat 2 – Scotland – Gordon Mcarthur
Seat 3 – Netherlands – N/A
Seat 4 – France – Alexandre Henry
Seat 5 – Wales – Steve Harrison
Seat 6 – Hungary – Geza Szabo
Seat 7 – England – Simon Auckland
Seat 8 – Ireland – Colin O’Prey
Jürgen Bachmann belegte Platz 6 an seinem Tisch

Match 3 – 2.30pm
Seat 1 – Scotland – Micky Paterson
Seat 2 – France – Jean Michel Ballocchi
Seat 3 – Germany – Jan Schwarz
Seat 4 – Ireland – Brendan Byrne
Seat 5 – Netherlands – N/A
Seat 6 – England – Linda Iwaniak
Seat 7 – Hungary – Viktoria Szilasi
Seat 8 – Wales – Darren Shallis
Jan Schwarz belegte Platz 3 an seinem Tisch

Match 4 – 2.30pm
Seat 1 – Wales – Leigh Wiltshire
Seat 2 – Scotland – Stuart Oliver
Seat 3 – England – Steve Stringer
Seat 4 – Netherlands – N/A
Seat 5 – Germany – Thomas Schaaf
Seat 6 – Ireland – Pat O’Callaghan
Seat 7 – Hungary – Marton Kovalovszki
Seat 8 – France – Franck Viollet
Thomas Schaaf belegte Platz 4 an seinem Tisch

Match 5 – 6.30pm
Seat 1 – Wales – Graham Wills
Seat 2 – Germany – Jan Schwarz
Seat 3 – France – Alexandre Henry
Seat 4 – England – Bob Malin
Seat 5 – Ireland – Brendan Byrne
Seat 6 – Netherlands – N/A
Seat 7 – Hungary – Gyorgy Kiss
Seat 8 – Scotland – Phil Starrs
Jan Schwarz belegte Platz 4 an seinem Tisch

Match 6 – 6.30pm
Seat 1 – Ireland – John Murray
Seat 2 – Netherlands – N/A
Seat 3 – France – Franck Viollet
Seat 4 – Hungary – Viktoria Szilasi
Seat 5 – Germany – Thomas Schaaf
Seat 6 – England – Linda Iwaniak
Seat 7 – Wales – Leigh Wiltshire
Seat 8 – Scotland – Gordon McArthur
Thomas Schaaf belegte Platz 4 an seinem Tisch

Match 7 – 6.30pm
Seat 1 – Germany – Silke Burghardt
Seat 2 – England – Steve Stringer
Seat 3 – France – Cedric Billot
Seat 4 – Netherlands – N/A
Seat 5 – Scotland – Micky Paterson
Seat 6 – Wales – Darren Shallis
Seat 7 – Ireland – Colin O’Prey
Seat 8 – Hungary – Geza Szabo
Silke Burghardt belegte Platz 3 an ihrem Tisch

Match 8 – 6.30pm
Seat 1 – Scotland – Stuart Oliver
Seat 2 – Netherlands – N/A
Seat 3 – Wales – Steve Harrison
Seat 4 – England – Simon Auckland
Seat 5 – Hungary – Marton Kovalovszki
Seat 6 – France – Jean Michel Ballocchi
Seat 7 – Ireland – Pat O’Callaghan
Seat 8 – Germany – Jürgen Bachmann
Jürgen Bachmann belegte Platz 4 an seinem Tisch

Matches 9 to 12 – 10pm.
France vs England – Franck Viollet vs Bob Malin
Netherlands vs Germany – N/A vs Silke Burghardt
Wales vs Scotland – Leigh Wiltshire vs Phil Starrs
Hungary vs Ireland – Gyorgy Kiss vs Brendan Byrne
Silke Burghardt gewinnt ihr Headsup durch nicht antreten des Gegners

Matches 13 to 16 – 12.30am.
France vs Netherlands – Cedric Billot vs N/A
England vs Scotland – Linda Iwaniak vs Gordon McArthur
Hungary vs Wales – Marton Kovaloszki vs Steve Harrison
Germany vs Ireland – Jürgen Bachmann vs Pat O’Callaghan
Jürgen Bachmann gewinnt sein Headsup

Stand nach dem ersten Tag:

France
Hungary
Ireland
Germany
Scotland
England
Wales
27
26
25
19
17
13
9

Zweiter Tag – 2.30pm – Multi Table Tournament:

Tisch 1
Seat 1 – Ireland
Seat 2 – France
Seat 3 – Wales
Seat 4 – England
Seat 5 – Scotland
Seat 6 – Hungary
Seat 7 – Germany
Seat 8 – Netherlands

Tisch 2
Seat 1 – France
Seat 2 – Germany
Seat 3 – England
Seat 4 – Netherlands
Seat 5 – Scotland
Seat 6 – Ireland
Seat 7 – Wales
Seat 8 – Hungary

Tisch 3
Seat 1 – Scotland
Seat 2 – England
Seat 3 – Wales
Seat 4 – Germany
Seat 5 – Ireland
Seat 6 – Netherlands
Seat 7 – Hungary
Seat 8 – France

Tisch 4
Seat 1 – Hungary
Seat 2 – Wales
Seat 3 – Scotland
Seat 4 – Netherlands
Seat 5 – Germany
Seat 6 – France
Seat 7 – Ireland
Seat 8 – England

Jan Schwarz belegte Platz 16
Silke Burghardt belegte Platz 12
Thomas Schaaf belegte Platz 9
Jürgen Bachmannn belegte Platz 6

Endstand nach dem zweiten Tag:

Ireland
Scotland
Germany
France
England
Hungary
Wales
67
51
44
43
26
26
15

Glückwunsch Jungs und Mädel und kommt  gesund wieder nach Hause.
Vielleicht reicht Ihr ja noch einen Bericht nach.

TheBigLex

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Friends of Jan Schwarz – heute: Stephan Kalhamer

am 01. November 2008 unter Mr. Black abgelegt

MIT STEPHAN KALHAMER WIRD ERSTMALS EIN OBERPFÄLZER BEI DEN INTERNATIONALEN „FRIENDS OF JAN SCHWARZ” AUFGENOMMEN

Stephans Keller, 20. September 2008. Stephan Kalhamer ist Freund, Kritiker, Roommate, Alter Ego und manchmal die größte Nervensäge der nördlichen Hemisphäre. Diese Expertisen zeichnen ihn als ein ideales Mitglied für den erlesenen Kreis der „Friends of Jan Schwarz” aus, in den er als erster Oberpfälzer aufgenommen wird. Damit erweitert Jan Schwarz den exklusiven Zirkel außergewöhnlicher Großsäuger, die auf verschiedenste Weise mit Humor zu tun haben. Zu ihnen gehören Atomphysiker, Wortverdreher, Karussellbremser, Baumschuppser, Büstenhalter und Stars bekannt aus Funk, Fernsehen und Märchenkassetten. Jeder von ihnen hat seine persönliche Verbindung zu Humor.
Top-Know-how hat sich Jan Schwarz nun mit Stephan Kalhamer gesichert.
Der 32-Jährige bringt nicht nur manchmal die alkoholischen Getränke mit. Auch als iPhone-Pianist, Stand-Up-Poet und geschicktester Hoch-Tief-Dealer hat er die besten Voraussetzungen als „Friend of Jan Schwarz”.

Willkommen, Stephan! … danke, dass Du immer dabei bist und so eine hohe Schmerzgrenze hast!

Achja… – und dann seht mal was für ein phantasieloses Plagiat Full Tilt aus dem Ganzen gemacht hat:
MIT STEPHAN KALHAMER WIRD ERSTMALS EIN DEUTSCHER BEI DEN INTERNATIONALEN „FRIENDS OF FULLTILTPOKER.NET” AUFGENOMMEN

München, 30. Oktober 2008. Stephan Kalhamer ist Autor, Mathematiker, Strategieberater und Pokerliebhaber. Diese Expertisen zeichnen ihn als ein ideales Mitglied für den erlesenen Kreis der „Friends of FullTiltPoker.net”
aus, in den er als erster Deutscher aufgenommen wird. Damit erweitert FullTiltPoker.net den internationalen Zirkel außergewöhnlicher Pokerspezialisten, die auf verschiedenste Weise mit Poker zu tun haben. Zu ihnen gehören TV-Kommentatoren, Verfasser von Drehbüchern, Autoren und Hobbyspieler. Jeder von ihnen hat seine persönliche Verbindung zu Poker.
Top-Know-how hat sich FullTiltPoker.net nun mit Stephan Kalhamer gesichert.
Der 32-Jährige bringt nicht nur enormes mathematisches Wissen mit. Auch als Stratege und freier Schriftsteller hat er die besten Voraussetzungen als „Friend of FullTiltPoker.net”.

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