Archiv des Monats Oktober 2008

Auslosung der European Team Championships

am 30. Oktober 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Grünorange … werden sich bestimmt die Nationen ärgern, die gegen das deutsche Nationalteam bei den European Team Championships gelost worden sind – in Worten: Die Leprechauns  aus Irland und die Kaasspezialisten aus den Niederlanden.

Hosen runterkaasspezialisten

Im Grosvenor Casino in Brighton werden sie im Heads-Up werden gegen das deutsche Nationalteam am Samstag um 22:30 Uhr (NL) und 00:30 Uhr (IR) antreten. Coach Stephan Kalhamer hält sich noch bedeckt, was die Aufstellung angeht. Man kann davon ausgehen, dass er diese erst kurz vor Spielbeginn bekannt geben wird! – Schließlich haben die Teams von der Insel schon angefragt, ob die Deutschen denn auch Elfmeterschützen mitbringen…

Für Samstag sind vier Startzeiten angesetzt und am Sonntag lediglich eine für das große Multitable-Finale:

(alle Zeiten UTC/GMT)

SA 14:30 Uhr: 4x STT (Matches 1-4)
Punkteverteilung: 5/4/3/2/1/0/0/0

SA 18:30 Uhr: 4x STT (Matches 5-8)
Punkteverteilung: 5/4/3/2/1/0/0/0

SA 22:30 Uhr: HU (Match 9)
Punkteverteilung: 2/0

SO 00:30 Uhr: HU (Matches 10)
Punkteverteilung: 2/0

SO 14:30 Uhr: MTT (Match 11)
Punkteverteilung: 16/15/14/13/12/11/10/9/8/7/6/5/4/3/2/1/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0/0

Den kompletten Draw gibt’s hier: Link

Das Ganze wird dann LIVE zu verfolgen sein auf:
DAY 1: Link
DAY 2: Link

SCHLAND!

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Beat the Full Tilt Pro´s im PokerClub Salzburg 26.10.2008

am 27. Oktober 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Gestern fanden sich in einer illusteren Runde im Pokerclub in Salzburg bei Thomas Pratter die Full Tilt Pros Stefan Rapp, Erich Kollmann und Sigi Stockinger ein, um einem 120 Euro Texas Holdem NL als Bountyopfer beizuwohnen.

Als erster fiehl der Rekke Rapp, als er nach seinem initierten Check Raise auf einem Jack High Flop auf dem Turn von seinem Schlachtengegner all in gesetzt wurde. Leider verfehlt Stefan seinen Draw und das Bounty über 120 Euro ging an eine andere Adresse, als die Meine.

Erich Kollmann schied auf einem Board von aus, als er nach einem Flop Bet all In schob und sein gleich 2 Calls erhielt. Ein Gegner hielt und der andere gleich . Alles rufen nach einem König brachte keinen weiteren zum Vorschein und Erich verabschiedete sich aus dem Turnier.

Ich selber gesellte mich ebenfalls bald zu dem Kreis der ausgeschiedenen, als ich nach einem Preflop Limp bei Blinds von 500 – 1.000 Ante 100. mit aus MP einen Bet eines sehr agressiven Spielers erhiet. Der Flop lag . Ich callte den Bet von 4.000, da ich erst auf dem Turn die Action forcieren wollte, da mir klar war, das ich diesen agressiven Spieler mit einem möglichen Draw nicht zum folden bringen kann. Zu meiner Überraschung checkcallte der SB.

Auf dem Turn erschien eine und plötzlich schob der SB mit 19K all In. Im Pot befanden sich zu diesem Zeitpunkt:

4.000 Chips Preflop Action

1.000 Chips Ante

12.000 Chips Flop Bets

17.000 Chips in Summe

Der agressive Spieler warf seine Karten mit dem Kommentar weg, das er dies JETZT nicht mehr bezahlen könne! Diese Information war unheimlich wichtig für mich, da er mir hier signalisiert hat, dass er auf einem Draw gesessen ist.

Nun mußte ich mit dem All In stellen. Dieser Spieler spielte bis dato eher verhalten und unaufälligt. Ich traute ihm aber zu, dass er wußte, dass er aufgrund seines Images einen Pott mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Semi-Bluff stehlen könnte.  Ich stand auf und betrachtete mir den Flop, betrachtete dann den Gegenspieler, sprach aber kein Worte. Final annoucierte ich ihm, dass er auf einem Draw saß und ich eine Call erwäge.

Jetzt wollte ich wissen, wie weit ich vorne war. Ich selber besaß die und nahm ihm somit ein out. Mein agressiver TurnFolder muß auch auf einem Draw gesessen haben, womit ich weitere 2 outs abziehen kann.

Summiere ich die Möglichkeit auf einen Straight und Flushdraw, bzw. Flush Draw mit Overcards zu meinem Treffer, so ergibt sich die Konstellation, daß ich mindesten 75:25 vorne bin.

Somit callte ich und lag richtig. Mein Gegner zeigte mir auf einen Flush und Straightdraw.

Ich mußte also jede 2, jede 7 und jedes Herz vermeiden. Somit spielte ich also gegen 8 outs, da ich ein Herz hatte und der Turnfolder ebenfalls 2 Herzkarten auf der Hand hielt.

Ein guter Read von mir, der mit einer auf dem River bitter bestraft wurde.

Ich schied gegen eine geriverte Straße aus.

Auf ein nächstes Mal. Mähhhhhhhhhhhhhhh

TheLittleSheep

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Dicke Duisburger Donkaments am Do… *mist* … am Freitag

am 23. Oktober 2008 unter Mr. Black abgelegt

Als Mitglied der schreibenden Zunft erhaschen mich ab und an verlockende Einladungen zu exklusiven Turnieren, in denen man unter seinesgleichen spielen kann. Das darf man sich eigentlich nicht entgehen lassen, da man sich sonst mit dem Mob der ordinären Pokerspieler abgeben muss!

… lasse ich mir aber normalerweise entgehen.

Denn, ob ich in Monaco gegen Boris Becker spiele oder gegen meinen rothaarigen Nachbarn ist mir ziemlich schnuppe, und auch ob ich beim PromiPoker als Sparringspartner für Kreativspieler wie Ex-Promi Pierre Geisensetter oder Christine Theiss herhalten kann (letztere haut mir womöglich noch eins auf die Nase). Das WSOP-Presseturnier wäre natürlich schon eine Nummer interessanter gewesen, hätte es nicht an meinem Abflugtag stattgefunden. Außerdem hätte ich bestimmt verhindern können, dass mein Kollege Stefan Hachmeister in dem Event bubblet … (wäre ich dabei gewesen hätte ich ihn sicher schon eher rausgenommen ;-) ).

Langer Rede gar kein Sinn… – nach längerer Zeit bin ich mal wieder einer Einladung zu einem Presseturnier gefolgt, was oft einem Regelkundeseminar gleichkommt. Da war es in Duisburg schön zu sehen, dass auch fachkundige Chipspender neben den Exoten am Tisch saßen. Radio Duisburg war mit seinem Poker-Turnierteam-Triumvirat um Knut Martini angetreten, und auch Roy Decker (schreibt für so ein Spartenmagazin) und Emu „Dashiiiiid“ Adam von PokerToday waren am Start. Nach der eloquenten Spieleinführung durch den Dealer (hier würde ausnahmsweise „Croupier“ besser passen) waren wir alle um einige Erkenntnisse reicher, jedoch die Pokerunkundigen mitnichten schlauer. So hatten wir zum Beispiel gelernt, dass die fünfte Karte der Fluss ist, dass beim Hold’em alle Spieler sich in ihre Karten verlieben und sie überbewerten, und dass man „richtiges“ Poker nur beim Seven Card Stud lernt.

Wie auch immer – wir spielten schließlich zum Misfallen des Dealers Hold’em. Zu elft und mit 25 BigBlinds (wtf) starteten wir nicht allzu deepstacked in das Turnier und jeder wollte mal schauen wie es ist diese bunten Jetons in die Mitte zu bringen. Nachdem in der ersten Hand UTG ein Standardraise machte und es sich schnell 4 Caller fanden waren bereits 18 BB im Pot, so dass ich mir hier mit any two einen Riesenspot mit viel Foldequity zum nahezu Verdoppeln greifen wollte – schnell noch unter die Pocketkarten gelinst und rein mit den Chips! … moment – die beiden Karten haben ja sogar Showdownvalue! Also erst einmal schauen, ob nicht noch jemand der Meinung ist, dass ich noch wegwerfen könnte wenn ich nur „ein bisschen“ raise. Also 17 BB-Raise und noch 8 dahinter, da kann ich mich noch gut von den Karten trennen. Überraschenderweise trifft jedoch nicht jemand hinter mir oder der UTG-Raiser die Entscheidung All-in zu gehen sondern der zweite Overcaller. Naja, meine halten gegen seine und ich habe in der ersten Hand fast verdreifacht. Mit der nächsten Hand laufe ich am Flop in eine Donkbet und gebe sie auf. Danach kann ich mit mit getroffenem Ass auf dem Flop weitere zwei Spieler vom Tisch nehmen. Emu muss einstweilen gegen meinen Raise all-in seinen Blindsteal gegen mich aufgeben, und ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr so genau, ob ich noch an weiteren frei gewordenen Plätzen am Tisch beteiligt gewesen bin…

Die entscheidende Hand unter diesen Donkaments sei vielleicht noch einmal festgehalten, da ich den beiden anderen Involvierten Credit geben muss und mir Roy Decker nachher weissagte, dass ich die Hand in einem echten Turnier nie so gespielt hätte … da war ich allerdings anderer Meinung.

Emu sitzt am BU, Stacksize: 4.300
Roy sitzt im SB, Stacksize: ca. 3.500
Hero sitzt im BB, Stacksize: ca. 14.000

Wir sind 5-handed, Roy und Emu sind nicht die Shortstacks, Blinds 200-400, Plätze 1-3 „in the money“ ;-)

Emu callt, Roy completed, ich checke im BB – Pot: 1.200
Flop kommt: rainbow (oder kariert, wie mach eine deutsche Pokerspielerin sagen würde)

Roy setzt 1.000
Ich halte für den Open-ender und kann eigentlich nur bezahlen, wenn
- Emu hinter mir noch mit reinspringt (unwahrscheinlich)
- Roy mir eine Free Card gibt (möglich)
- ich bei einem Hit volle implied odds bekomme (sehr wahrscheinlich bei dem Reststack)

Ich calle auch.

Emu pusht jetzt all-in. Hmmm. Da Roy das All-in callt ist es ab hier ein No-Brainer, da ich meine 8 Outs für sicher halte und 2.900 für einen total pot von 12.100 zahlen muss. (Einen kreativen Spielzug mit auf dem Flop traue ich hier keinem zu … was allerdings nicht für die bereits Ausgeschiedenen gilt!)

Beide halten das TopPair und ich treffe auf dem River meine .

Damit handele ich mir nicht nur den Titel „Luckbox II“ sondern nach dem Sieg auch ein Satellite-Ticket für das Main Event der Duisburger Pokerwoche ein (wenigstens ist es kein Chipkoffer geworden). Ich komme also wieder ;-)

Wie an der Turnierstruktur denke ich deutlich wurde, dürfte es offensichtlich gewesen sein, dass mein mich begleitender Glückskeks hier hervorragende Dienste geleistet hat – Danke :-)

So long.

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In Baden baden!!!!!!

am 18. Oktober 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Am 12.10.2008 startete in Baden bei Wien, AT, ein 1.000 Euro Buy In Turnier im Rahmen der PokerEM. Hierzu erhielten wir von SUNPOKER 3 Buy Ins gestellt.
Wir schlugen SunPoker als Teilnehmer unseren Buddy und guten Bekannten Felix Osterland, der bei der diesjährigen WSOP ein fabelhaftes Ergebnis abgeliefert hat und dieses in Bregenz durch einen Sieg untermauern konnte, vor. Dies traf auf Zustimmung. Somit war Spieler Nummer 1 gefunden. Die beiden anderen Plätze konnten unter den PokerProStartUp.net Members vergeben werden.

Hier stellten sich
Jan Schwarz
Thomas Schaaf
Sven Lucha
Konstantin Bücherl

zur Verfügung

Nach reiflicher Überlegung entschieden wir im Kollektiv, das die Buy Ins auf Jan Schwarz und Thomas Schaaf übergingen, Sven und Konstantin aber von PokerProStartUp.net ein Teilstaking erhalten sollten, damit diese ebenfalls mit an den Start gehen konnten. Wir versprachen uns davon, dass zumindest einer die Preisränge und somit eine entsprechende Performance abliefern konnte. 5 Spieler mit Edge haben eine größere Chance, einen aus Ihren Reihen vorne mit unterzubringen als 3.

Dies möchte ich gerne etwas genauer erörtern.
Gehen wir der aus Vereinfachungsgründen von einer Teilnehmerzahl von 100 Personen aus. Dies spiegelt die Realität auch ziemlich gut wieder. Es wurden 9 Plätze bezahlt. Bei Drei Spielern und gleichverteiltem Edge möchte ich nun wissen, wie wahrscheinlich es ist, dass einer unser Spieler ins Preisgeld kommt, bzw. 2 Spieler bzw. 3 Spieler. Hier muß ich mich der Wahrscheinlichkeitslehre bedienen. Mit der hypergeometrischen Verteilung müsste ich weiterkommen. Diese wird auch modelhaft dem Urnenmodell ohne Zurücklegen zugeordnet. Hier betrachtet man eine Urne mit zwei Sorten von Kugeln. Es werden n Kugeln ohne Zurücklegen entnommen. Die hypergeometrische Verteilung beschreibt also die Wahrscheinlichkeit dafür, dass bei N gegebenen Elementen (Grundgesamtheit des Umfangs = Anzahl der Turnierteilnehmer) von denen n die gewünschte Eigenschaft besitzen ( PokerProStartUp-Starter), beim Herausgreifen von M Probestücken (Stichprobe des Umfangs n = bezahlte Plätze) genau k Treffer erzielt werden.

Die Formel lautet:

Wer die einzelnen Rechenschritte gerne nachvollziehen möchte, verweise ich auf die SITE:
http://www.arndt-bruenner.de/mathe/scripts/hypgeovert1.htm

Somit ist die Wahrscheinlichkeit, das:
1 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreicht: 22,79%
2 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen: 2,03%
3 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen 0,052%

Nun steigern wir die Wahrscheinlichkeit auf eine Platzierung bei 5 Startern des PokerProStartup.net Teams auf:
1 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreicht: 31,95%
2 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen: 5,81%
3 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen 0,46%
4 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen: 0,015%
5 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen 0,00017%

Bei zwei weiteren Startern erhöhen wir unser „in the money“ Wahrscheinlichkeit also um 9,16%. Ein stolzes Ergebnis. Wir sind also gut beraten, mit mehreren Spielern an den Start zu gehen.

Allerdings haben wir bis jetzt unterstellt, daß alle Teilnehmer den gleichen Skill besitzen. Bei dieser Berechnung ist also der Individuelle Edge nicht herausgearbeitet.
Gehen wir nun „hypothetisch“ davon aus, dass unsere 5 PokerProStartUp.net Spieler einen Edge von 80% gegenüber dem durchschnittlichen Teilnehmerfeld besitzen.
Somit erhöht sich rechnerisch das n um 80% von 5 auf 9 ( 5*1,8) und die Berechnung sieht folgendermaßen aus:
1 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreicht: 40,21%
2 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen: 15,32%
3 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen 2,94%
4 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen: 0,031%
5 Spieler einen x-beliebigen Preisrang erreichen 0,018%

Zusammenfassen kann ich also davon ausgehen, das wir bei einem 100 Mann MTT und 5 Startern mit einer Wahrscheinlichkeit zwischen 31,95% bis 40,21% einen Spieler im Geld platzieren können.

Nach so großen mathematischen Ausführungen möchte ich nun gerne wieder zum Kern der Geschichte zurückkommen.
Wir haben es in Baden nicht geschafft, einen Spieler im Geld zu platzieren. Die Begründung ist dabei ganz einfach und ich stelle diese kurz für jeden Pokerspieler verständlich dar:

Heute früh spielte ich ein SitGo Online und erhielt Pocket Kings im BB. Diese erste Hand wurde bei Blinds von 10/20 aus MP auf 135 geraist. MP erhielt 3 Caler und ich entschied mich fröhlich, mit KK all in zu stellen (1.500 Chips). Der Initial Raiser callte sofort, der Rest foldete. Mein mutiger Raise-Caller zeigte 99.

Somit war ich:
Vor dem Flop: 81% Favorit.
Auf dem unkoordiniertenFlop 92% Favorit.
Auf dem Turn: 95% Favorit.
Auf dem River (9) MAUSETOT!!!!!!!

Manchmal verliert man bei diesem Spiel, wenn man auf dem Flop nicht schon die Stonecold NUTS hält, aber ich würde mich auf diese Spielsituation immer wieder einlassen, genauso wie ich mit meinen Freunden von PokerProStartUp.net und unserem hervorragenden Mental Coach und Trainer Stephan Kalhamer immer wieder auf Turniere fahren werde.

Warum tu ich das?
WIR sind ein Team! Und ich glaube an jeden von UNS.

Ich möchte es zum Schluss nicht versäumen, mich ausdrücklich bei SUNPOKER zu bedanken, die es mit Ihrer finanziellen Zuwendung möglich gemacht haben, daß wir bei diesem interessanten und sehr gut organisierten Event im Casino Austria Baden starten konnten.

The LittleSheep

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PokerProStartup.net stellt deutsches Nationalteam bei der APAT Team Championship

am 17. Oktober 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Nach dem Gewinn der Europameisterschaft in der Wiener Neustadt stellen Teile des Teams ACES UP und Members of PokerProStartup.net ein

Deutsches Nationalteam bei der APAT International Team Challenge in Brighton, England.

Neben Team aus England, Schottland und Wales und Irland, die sich qualifizieren mussten, gab es für das Deutsche Team eine INVITATION, der folgende Mitglieder der PokerProStartup.net gefolgt sind:

Non Playing Team Captain:
Stephan Kalhamer

Players:
Silke Burghardt
Jan Schwarz
Jürgen Bachmann
Thomas Schaaf

Insgesamt werden laut Veranstalter 8 Teams an den Start gehen. Erwartet werden die Niederlande, Ungarn und Italien.

Captain Stephan Kalhamer ist sich seiner Sache ungemein sicher und glaubt an einen deutschen Sieg auf englischem Boden, der spätestens im „Elfmeterschießen“ zu Gunsten der Deutschen ausgehen wird.

Das Turnier ist auf 2 Tage angesetzt.

Am ersten Nachmittag tritt jeder Vertreter eines Landes in einem Single Table Match an, so daß sich 4 Single Table Matches ergeben werden.

Dieses Prozedere wiederholt sich dann noch einmal in den Abendstunden.

Die Punkteverteilung sieht folgenden Schlüssel vor:
1 Platz 5 Punkte
2. Platz 4 Punkte
3. Platz 3 Punkte
4 Platz 2 Punkte
5. Platz 1 Punkt

Nachdem die Single Table Matches beendet sind, werden Heads Up Matches bestritten bei dem jeweils 2 Spieler eines Landes zum Zuge kommen.

Nach Beendigung des ersten Durchlaufs folgt ein zweiter.

Punkteverteilung:
2 Punkte für jeden Heads Up Sieg

An Tag 2 wird ein Table Turnier gespielt, an dem alle Spieler eines jeden Nationalteams teilnehmen werden.

Punkteverteilung:
16 Punkte 1. Platz
15 Punkte 2. Platz
…… ……….
2 Punkte 15. Platz
1 Punkt 16. Platz

PokerProStartup.net wird bereits am Freitag, den 31.10.08 in London landen und sofort mit einem Mietwagen nach Brighton weiterreisen. Dort wird im Hotel THE ROYAL ALBION residiert, dass sich nicht sonderlich weit vom Grosvenor Casino entfernt befindet. Die Rückreise ist für Montag, den 3.11.08 avisiert.

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Mein Name ist Black, Mr. Black

am 15. Oktober 2008 unter Mr. Black abgelegt

James Bond lässt grüßen…
Und weil Andreas Daniel, der ein guter Freund von mir ist, mich am Tisch gerne mit seinem typisch österreichischen Akzent verbessert “aber nur in pik!”, wenn ich sage, dass 75s die James Bond Signature Hand ist – habe ich mal eine Hand von mir in pik gepostet:
Gegner sind diesmal nicht Fukutu und Infante – aber ein Le Chiffre war mit einem megaloosen Trashtalker bei mir auch an Board (der diesmal PF sogar eine Hand hat – danach aber nichts mehr in der Hand zu suchen haben sollte) – und auch der tighteste Spieler am Tisch, der meist genau weiß was er macht ist involviert…:

Kurz zur Erinnerung die James Bond-Hand aus Casino Royale (2006) geht so:

4-handed Play:
Alle Spieler sind am Flop dabei – nachdem von jedem Spieler 6 Millionen Pre-Flop (wie auch immer… – die Blinds sind mindestens 500.000/1.000.000) in die Mitte gewandert sind.

converted by Mr. Black
Texas Hold’em (No Limit)  – Table 1 (10 max)  — Seat 6 is the button — Seat 3: Fukutu: (12.000.000) – Seat 4: Infante: (11.000.000) – Seat 6: Le Chiffre (45.500.500) – Seat 10: James Bond (46.500.000)

Pot  : 24.000.000

** Dealing Flop ** : 

James Bond : Check
Fukutu : Check
Infante : Check
Le Chiffre : Check

** Dealing Turn ** : 

James Bond : Check
Fukutu : Check
Infante : Check
Le Chiffre : Check

** Dealing River ** : 

James Bond : Check
Fukutu : Raise (6.000.000)
Infante : Call (5.000.000)
Le Chiffre : Raise (12.000.000) MINRAISE!!!
James Bond : Raise (40.500.000)
Le Chiffre : Call (39.500.000)

1.000.000 is returned to James Bond

** Summary **

main pot : 44.000.000
side pot #1 : 3.000.000
side pot #2 : 68.000.000

Fukuto shows a flush, ace high —
Infante shows a full house, eights full of aces —
Le Chiffre shows a full house, aces full of sixes —
James Bond shows a straight flush, eight high —

James Bond collected 44.000.000 from the main pot with a straight flush 8 high
James Bond collected 3.000.000 from side pot #1 with a straight flush 8 high

James Bond collected 68.000.000 from side pot #2 with a straight flush 8 high

Infante finished 4th
Fukuto finished 3rd
Le Chiffre finished 2nd
James Bond wins the tournament

This table is closed.
converted by Mr. Black

btw … NICE TIP, Andreas! (James Bond tips Andreas Daniel a 500k chip)

Und nun zu mir…

***** Hand History for Game xxxxxxxx *****
Texas Hold’em (No Limit)  – Table 1 (10 max)  — Seat 6 is the button – Level 2 Seat  1: HansGerd0815 (1235) Seat  2: pysan (1545) Seat  3: HERO (2585) Seat  5: runningman (5970) Seat  6: guntero (1945) Seat  7: fcb1944 (1910) Seat  8: hades123 (2810)
fcb1944 : Small Blind (15)
hades123 : Big Blind (30)
** Dealing down cards **
Dealt to HERO
HansGerd0815 : Fold
pysan : Fold
HERO  : Call (30)
runningman : Raise (120)
guntero : Fold
fcb1944 : Call (105)
hades123 : Fold
HERO  : Call (90)
** Dealing Flop ** : 
fcb1944 : Bet (420)
HERO  : Call (420)
runningman : Call (420)
** Dealing Turn ** : 
fcb1944 : Bet (540)
HERO  : Call (540)
runningman : Call (540)
** Dealing River ** : 
fcb1944 : Bet (830)
HERO  : Raise (1505)
runningman : Call (1505)
** Summary **
Main Pot: 5760 | Rake: 0
Side Pot: 1350 | Rake: 0
Board:
HansGerd0815 didn’t bet  (folded)
pysan didn’t bet  (folded)
HERO bet 2585, collected 7110, net +4525 a straight flush, nine high —
runningman lost 2585  a flush, ten high —
guntero didn’t bet  (folded)
fcb1944 lost 1910  a flush, ace high —
hades123 lost 30 (folded)  (folded)
HERO wins 5760 from the main pot with a straight flush, nine high
HERO wins 1350 from side pot #1 with a straight flush, nine high

 
 

 
 

Der Arme fcb1944!
Flop: top two pair (4th nuts)
Turn: top two pair + nut flush draw
River: nut flush (2nd nuts)

Was mit dem Maniac (mit TT) passiert ist, war ja vorgezeichnet … er hat mich anschließend mit any two gecalled und dann auf eine Conti von mir mit TPTK all-in gecheckraised mit einem Gutshot. Mein AKs hielt gegen sein QJo und ein weiterer größerer Pot ging ein meine Richtung.

Achja – bei mir war das Turnier übrigens nicht wie bei Bond beendet – sondern ging noch einige Zeit weiter. Die Hand stammt noch ziemlich aus der Anfangsphase des MTTs. Am Ende bin ich am Final Table zweiter geworden – wobei mehr drin gewesen wäre, wenn in einer Key Hand sich nicht ein mutiger Caller meines PFR auf 4BB gefunden hätte. Mein AQs war PF und auf dem Flop mit dem Ass noch gut, den Flush auf dem Turn war ich dann aber nicht mehr gewachsen… (James hätte das bestimmt anders gespielt)

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Team SunPoker auf die Poker EM nach Baden

am 08. Oktober 2008 unter PokerProStartUp abgelegt

Am Sonntag, den 12.10.2008 wird in Baden, AT, das letzte Event der Poker EM gespielt. Hierbei handelt es sich um ein 1.000 Euro Buy In Texas Holdem NL Tournament mit max. 150 Teilnehmer.

PokerProStartUp.net startet bei diesem Event mit einem Team von 3 Leuten unter der Schirmherrschaft von SunPoker. Neben den Spielern Jan Schwarz (bester Deutscher der WSOP Europe), wird mindestens ein weiteres Teammitglied von PokerProStartUp.net erwartet, sowie ein Gastspieler.

Bei dem Gastspieler handelt es sich um Felix Osterland, bester Deutscher des WSOP Main Events 2008 und Gewinner des 1.000 Euro Bodensee Poker Championships 2008 in Bergenz.

Die Kombination aus den beiden besten Deutschen der diesjährigen Mainevents der WSOP Vegas und WSOP Europe London  läßt auf viel Action und gute Resultate hoffen.

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TheBigLex beim 200€ Turnier im Casino Savoy

am 06. Oktober 2008 unter TheBigLex abgelegt

Bei dem über zwei Tage angesetzten Turnier Im Casino Savoy in der Tschechei startete TheBigLex am Samstag (Tag 1B) mit 44 Spielern. Am Vortag spielten 49 Personen von denen 14 übrig blieben, um am Sonntag an Tag 2 wieder anzutreten. Der Startstack betrug 15.000 bei 1/2 Stunden Blindlevels und einer spielerfreundlichen flachen Struktur.

Der erste Tag begann ruhig an einem tighten Tisch. Bis auf die ein oder andere Aktion bei der etwas mehr Chips den Besitzer wechselten war nicht viel los. Das änderte sich dann so nach und nach mit steigenden Blinds. Ich konnte mich jedoch bis dahin immer gut über Average halten. Doch dann kam eine Aktion die mich einen guten Teil meines Stacks kostete.

Ich sitze am Button und alle folden zu mir. Mit entschloß ich mich den Pot mit einem 3x Raise zu eröffnen der von dem Spieler im Smallblind und gleichzeitig Smallstack gecallt wurde. Der Bigblind überlegte kurz und callte ebenfalls. Der Flop brachte und es wurde zu mir gecheckt. Ich setzte einen Bet in ca. der Höhe 2/3 Pot und der Spieler im Smallblind callte. Der Spieler im Bigblind warf seine Karten in die Mitte. Der Turn bracht dann eine und der Spieler im Smallblind checkte wiederum zu mir. Ich überlegte und kam zu dem Schluß daß er auf einen Draw saß. So setzte ich nochmals, diesmal allerdings Pot um diese Hand eventuell vorzeitig zu Ende zu bringen. Es folgte ein allin meines Gegners im Bigblind und ich machte mit Bauchschmerzen den Call, da ich ca. 3 zu 1 Potodds bekam. Beim Showdown zeigte er mir gegen die ich mich auf dem River nicht mehr verbessern konnte. Eine teuer bezahlte Fehleinschätzung (muss ich wohl noch üben).

Mit der Zeit konnte ich die Anzahl meiner Chips langsam wieder etwas weiter nach oben schrauben. Einen weiteren Satz nach oben in die Regionen eines gesunden Stacks machte ich dann mit als ich den Pot mit einem 4-fach Raise aus mittlerer Position eröffnete und nur einen call von Robert Scheidengraber (sehr thighter Spieler) im Big Blind bekam. Zu diesem Zeitpunkt hatte er einen nur marginal kleineren Stack als ich. Der Flop brachte dann worauf hin er sofort allin stellte. Nun saß ich da, immer noch nicht all zu viele Chips, zwei Overcards und einen Flush draw. Wenn ich Ihm ein Pocket kleiner als eine Dame gab und meinen Flush draw hinzu addierte landete ich mit meinen Überlegungen so bei ca. 50% Gewinnchancen. Keine Lust mehr auf Smallstack dasein, also call!!! Schon der Turn brachte mit mit der das erhoffte und der Pot war mein.

Ich konnte dann meinen Stack kontinuierlich ausbauen und den ersten Tag als sechster im overall Chipcount beenden.

30 Spieler starteten noch in den zweiten Tag der für mich bis zum Final Table ohne großen Swings stetig bergauf und im average begann. Als wir dann am Final Table noch zu neunt waren bekam ich UTG womit ich einen 3 fach Raise auf 24.000 machte. Ein Spieler in middle Position dachte kurz nach und ging mit 96.000 an Chips All In. Ich überlegte eine Zeit lang und kam zu dem Schluß diesen etwas loose spielenden Luxemburger mit 120.000 die noch auf meiner Seite standen zu callen. Er zeigt und ich war guter Dinge diese wichtige Hand für mich entscheiden zu können. Ein Flop mit ließ diese Hoffnung allerdings recht schnell zerplatzen. Ein weiteres auf dem Turn machte klar daß nun nur noch eine der zwei verbleibenden Queens helfen konnte. Eine nichtssagende River Karte und ich fand mich als neuer Smallstack am Tisch wieder.

Von dieser Aktion erholte ich mich nicht wieder so daß ich dann als auf Platz acht liegend mit gegen und ausschied. Bezeichnender Weise hielt der Luxemburger und traf auf dem River den , womit es zwei Seat open auf einmal gab. (Gewinnen konnte er das Turnier trotzdem nicht)

Das nächste mal wirds hoffentlich besser,
TheBigLex

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Auf die Füße gefallen

am 06. Oktober 2008 unter Mr. Black abgelegt

Dass man den 42. Platz im WSOPE Main Event nicht einfach so wegsteckt, kann sicher jeder Pokerspieler verstehen. Eigentlich hatte Mr. Black angekündigt eine Pokerpause von nicht allzu kurzer Zeit einzulegen … aber wie ein Skispringer, der gestürzt ist oder ein Reiter der vom Pferd geworfen wurde, begab er sich nach nur 2 Tagen Abstinenz ins nächste Bootcamp …. ergo: die Spielbank Hannover.
Dort schlug er sich unter 45 Teilnehmern sehr gut und kam sogar als Chipleader an den Final Table. Da hier die Blinds bereits unglaublich hoch (und die Dealer unglaublich langsam) waren, wäre ein Deal sicher ein Gedanke gewesen. Allerdings war bei dem moderaten Buy-In der sportliche Ehrgeiz vorrangig und auch das Edge am Final Table unübersehbar. Auch wenn es zur Bubble (Plätze 1-5 in-the-money) noch einmal knapp wurde, machte sich das aggressive Spiel bezahlt und Mr. Black sicherte sich Platz 3 in der Spielbank Hannover.

Fazit: Das richtige Sparring scheint Mr. Black also gefunden zu haben – mal schauen was der nächste „echte“ Wettkampf wird…

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