Ups and Down
am 29. September 2008 unter Mr. Black, WSOPE abgelegtHabe gerade mit Stephan Kalhamer gemailt.
Jan war down to 50 K und steht jetzt wieder bei 70 K.
Der große Schlag wird heute folgen.
Habe gerade mit Stephan Kalhamer gemailt.
Jan war down to 50 K und steht jetzt wieder bei 70 K.
Der große Schlag wird heute folgen.
Halli hallo hallöle,
TheBigLex war so freundlich und hat mir eine Userzugang gegeben, damit ich die Gegebenheiten in London co-kommentieren kann.
Ich bin, genauso wie Jan Schwarz, Teammitglied bei www.pokerProStartup.net und poste hier unter dem Pseudonym TheLittleSheep. Ein Held sei, wer auf meine wahre Identität kommt!
Ich möchte in diesem Artikel gerne ableiten, dass in London nicht nur Jan aktiv ist und aufzeigen, wie bedeutend Parts sein können, die nicht unbedingt so stark in der Öffentlichkeit stehen, wie jetzt gerade unser gute Jan.
Jan flog zusammen mit Stephan M. Kalhamer nach London. Stephans Auftrag bestand in der Betreuung unseres Spielers und zwar vor, nach und während des Turniers.
Pokerspiel ist ein Geschicklichkeitsspiel mit unvollständigen Informationen. Das Teilnehmerfeld bei der WSOP Europe ist dermaßen stark (Gus Hansen, Daniel Negreanu, Ben Grundy, Anette Obrestad, John Tabatabai, Howard Lederer etc.) dass von spielerischer Seite kein bedeutendes Edge erzeugt werden kann. Hier kann man viel mehr Spielern unterstellen, daß sie fas jede Situation genau erkennen und entsprechend handeln können.
Deshalb ist es wichtig, sich durch diverse Weichfaktoren einen Vorsprung zu erarbeiten. Als ganz banales Beispiel: Jan Schwarz weiß, wie Gus Hansen spielt. Jan weiß darüberhinaus noch bedeutend mehr über Gus Hansen, wenn sich Stephan mit ihm beschäftig hat und Jan eine Auswertung vorlegen kann. Im Umkehrschluß weiß Gus überhaupt nicht, wer Jan ist und wie er spielt.
Diesen Informationsvorsprung kann Jan nutzen und Gus muß mit dem Sammeln an Informationen erst am Tisch beginnen. Selbst bei geschicktestem Spiel kosten Informationen Geld, aus der der Spieler mit einem Informationsvorsprung Kapital schlagen kann. In so einem starken Umfeld ist dies enorm wichtig.
Genauso wichtig ist der mentalsupport, den Stephan zwischen den Spielzeiten liefern kann. Er ist als neutraler Beobachter vor Ort und kennt die entscheidenen Spielsituatioen, die am Tisch vonstatten gegangen sind, sowie das jeweilige Verhalten seines Spielers. Hier liefert Stephan den Edge, dass genau die Gesprächsthemen des Spielers bearbeitet werden und zusätzlich konstruktiv kritisiert werden kann. Der Spieler kann somit optimal auf die nächste Spielphase vorbereitet werden.
Ich für meinen Teil bin mir sicher, dass Jan neben all den Superstars ein ALLEINSTELLUNGSMERKMAL hat.
Er ist wohl der bestbetreute Spieler, der in London bei der WSOP Europe 2008 im Mainevent an den Start gegangen ist.
Am Dienstag wird Stephan wieder die Heimreise nach Regensburg antreten. Er wird ersetzt durch Sven Lucha, der dann für die Bubblephase und das Short Handed Spiel Jan hilfreich zur Seite stehen wird. Wir versuchen, Zufallskomponenten weitgehends auszuschließen und der Glücksfaktor wird minimiert. Wir sind ein Team!
TheLittleSheep
Mr. Black hat zum Ende des ersten Tages nochmal Minus 7,000 gemacht und den ersten Tag mit einem Stack von 82,275 abgeschlossen. Das heißt er hat einen Stack der gut doppelter Average ist.
Riesen Respekt!!!
Wir sind gespannt auf Tag 2. Weiter so!!!
Mr. Black schlägt sich gut an einem nicht einfach zu spielenden Tisch mit einem guten Spieler auf Sitz 9, John Juanda und Gus Hansen.
Mitte Level 2 (Blinds 100/200):
Mr. Black raist UTG [Ax][Kx]s und wird zweimal gecallt. Ein tighter Spieler in den Blinds auf Sitz 5 raist. Mr. Black und die anderen callen. Auf den Flop mit [Qx][Tx][9x] mit zwei Karten in Mr. Blacks Farbe. Check, Mr. Black checkt, Bet 6ooo, fold, fold. Mr. Black geht All In und wird vom Spieler am Button mit einem Set gecallt. Er wird von Mr. Black um 4,ooo gecovert. Der River bringt Mr. Black den Flush und somit einen Stack von 55,ooo.
Level 3 (Blinds 150/300) TV-Tisch:
Mr. Black raist in einem Battle of the Blinds gegen den Spieler auf Sitz 9 und wird gecallt. Auf dem Flop ein [Ax], Betout von Mr. Black. Der Spieler auf Platz 9 raist und Mr. Black callt. Auf dem Turn eine blank Card und Mr. Black checkt. Der Spieler auf Sitz 9 macht einen Bet und Mr. Black foldet.
Er verliert eine ähnliche Hand gegen Gus Hansen, fängt sich aber dann wieder, nimmt einfachere und klarere Spots und schießt Level 3 mit 55,8oo ab.
In London ist im Moment Dinner Break. Unser Mr. Black hat einen Chipcount von 55,800 mit Luft nach oben und Sicherheit nach unten. Sehr gut, weiter so!
Fälschlicherweise wurde auf der Seite der WSOPE, der Chipcount von “Luke Schwartz” als der von “Jan Schwarz” ausgegeben. Mr. Black hat mitte des Levels 2 einen tatsächlichen Chipcount von 55,200 und ist sehr gut im Rennen.
Mr. Black sitzt mit Gus Hansen, John Juanda und John Phan an einem Tisch.
!!! Send them back Mr. Black !!!
Mr. Black ist im Moment mit 62,000 2ter im Chipcount laut der offiziellen WSOP Homepage. Nach Ihm kommen Daniel Negreanu mit 54,500 auf Platz 3 und Annette Obrestad mit 50,000 auf Platz 5.
Da geht doch was!!!
Guter start von Mr. Black in London!!!
Nach Level 1 beträgt sein Chipcount 29.400 und liegt somit sehr gut im Rennen.